Feed (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Feed
Originaltitel Feed
Produktionsland Australien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Brett Leonard
Drehbuch Kieran Galvin
Produktion Melissa Beauford
Musik Gregg Leonard
Besetzung

Feed ist ein australischer Thriller von Brett Leonard aus dem Jahr 2005. Der Film greift das Thema Feeding auf, in dem es die Entführung mehrerer amerikanischer Frauen auffasst, um sie für sich und das Internet bis zu ihrem Tode zu mästen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der beste Cybercrime-Ermittler Australiens, Phillip Jackson, fahndet in den übelsten Winkeln des Internets nach illegalen Pornos und Pädophilen. Seine Vorgesetzten kennen seine Qualitäten und lassen ihm deswegen auch mal einiges durchgehen. Philip stößt auf eine sonderbare Website der Fetterotik. Es geht um dünne Männer (Feeder), die besonders dicke Frauen (Feedees) begehren. Eine Frau, die mehr als 300 Kilogramm wog, ist verschwunden, und Phillip geht der Sache nach, indem er nach Toledo, Ohio fliegt, wo der Ursprung der Website liegt. Seine Vorgesetzten protestieren, denn jemanden zu füttern ist kein Verbrechen, und Phillip wird suspendiert, als er trotzdem weitermacht. Auf der Jagd nach dem perversen Fett-Fetischisten ist er nun auf sich allein gestellt.

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film feierte am 17. Mai 2005 auf Internationalen Filmfestspielen von Cannes seine Premiere[1] und hatte seine Deutschland-Premiere auf dem Fantasy Filmfest München am 30. Juli 2005.[2]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Cyberspace-Kinopionier Brett Leonard […] tut, was John Waters sich nicht mehr traut, und kredenzt der Fantasy-Gemeinde einen Serienkillerthriller, der mit seinen schillernd und weitgehend ohne Rücksicht auf Tabugrenzen dargebotenen Impressionen aus der Welt der Fettfetischisten das vermutlich auf eine andere Art von Schocks spekulierende Genrepublikum spalten wird wie eine Axt. Für die einen ein großartiger Spaß, für andere der ekelhafteste Film der Welt. Mit Sicherheit ein Aufreger.“

VideoWoche

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. All at Once – Australia at Cannes
  2. Feed – Veröffentlichungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]