Feldrain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Feldrain mit herbstlichen Birken in Mecklenburg

Feldrain ist ein alter deutscher Begriff für den Randstreifen eines Feldes (die Flurgrenze) sowie für den Übergang zwischen einer Feldterrasse zur nächsten (Stufenrain). Ein Rain ist ein meist grasbewachsener Grenzstreifen zwischen zwei Äckern oder Fluren.

Die Feldraine wurden früher per Hand gemäht oder mit Vieh abgehütet. Heutzutage sind sie nicht selten mit Hecken und Büschen bewachsen. Auf diese Weise sind sie vor Erosion geschützt. Sie sind ein Lebensraum für Vögel und Kleinlebewesen und gehören ökologisch gesehen zu den Saumbiotopen. Wie alle diese schmalen und damit nicht sonderlich auffälligen Grenzflächen sind sie gefährdet durch Unterpflügen, Herbizide und den völligen Wegfall durch Flurbereinigungen.

Althochdeutsch -rein ist nur in Zusammensetzungen belegt. Bildungen mit der Endsilbe -rain sind verbreitete Flurnamen.

Sog. Fußwenden sind nicht genutzter Ackerraum am (schmaleren) Rand eines Feldes. Landmaschinen brauchen den Platz zum Wenden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Field margins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Feldrain – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen