Felix Klare

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Felix Klare, 2016
Felix Klare, 2014

Felix Klare (* 12. Oktober 1978 in Heidelberg) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Felix Klare ist der Sohn eines Ärzteehepaars, das im Jahr 1974 mit Klares drei älteren Geschwistern dank gefälschter Papiere aus der DDR im Flugzeug über Prag nach Zürich floh. Er wuchs in München auf. Nach der Schule absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Erste Engagements führten ihn an das Maxim-Gorki-Theater Berlin, das Berliner Ensemble und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg unter Jan Bosse. 2002 wechselte er für zwei Jahre an das Theater Freiburg in der Intendanz von Amélie Niermeyer.[1] Seit 2005 arbeitet Felix Klare als freier Schauspieler in München.[2] Dabei übernahm er Rollen am Bayerischen Staatsschauspiel München und in der Spielzeit 2006/07 am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Im Jahr 2008 trat er im Tatort des Südwestrundfunks als Hauptkommissar Sebastian Bootz neben Richy Müller als Hauptkommissar Thorsten Lannert die Nachfolge der Stuttgarter Ermittler Bienzle (Dietz-Werner Steck) und Gächter an. Die erste Folge mit diesem Team wurde am 9. März 2008 im Ersten ausgestrahlt.

2010 spielte Klare die Hauptrolle in der SWR-Produktion Bis nichts mehr bleibt über einen Scientology-Aussteiger. 2020 war er in der Hauptrolle in den beiden Fernsehfilmen Unschuldig und Weil du mir gehörst zu sehen, in denen er jeweils einen Vater spielt, dem die Kinder vorenthalten werden sollen. In der im selben Jahr erstausgestrahlten Charlotte-Link-Verfilmung Die Entscheidung wurde er ebenfalls in der Hauptrolle besetzt.

Felix Klare ist mit der Schauspielerin Zora Thiessen verheiratet, die er bereits seit dem 14. Lebensjahr kennt, und hat mit ihr vier Kinder.[3][4][5][6]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tatort-Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Ehen in Philipsburg – Regie: Stephan Kimmig, Staatstheater Stuttgart
  • 2010: Leere Stadt – Regie: Alexander Nerlich, Residenz Theater München
  • 2009: Daddy – Regie: Alexander Nerlich, Residenz Theater München
  • 2007: Country Music – Regie: Alexander Nerlich, Residenz Theater München
  • 2006: Philotas – Regie: Alexander Nerlich, Residenz Theater München
  • 2006: Othello, Venedigs Neger – Regie: Stephan Rottkamp, Düsseldorfer Schauspielhaus
  • 2006: Der Revisor – Regie: Peter Schulte-Michels, Düsseldorfer Schauspielhaus
  • 2005: Gier – Regie: Tina Lanik, Residenz Theater München
  • 2004: Moby Dick – Regie: Amelie Niermeyer, Theater Freiburg
  • 2003: Vermummte – Regie: Didi Danquart, Theater Freiburg
  • 2003: Fegefeuer in Ingolstadt – Regie: Stephan Rottkamp, Theater Freiburg
  • 2002: Nibelungen – Regie: Sebastian Baumgarten, Theater Freiburg
  • 2002: Ein Sommernachtstraum – Regie: Amelie Niermeyer, Theater Freiburg
  • 2002: Roberto Zucco – Regie: Jan Bosse, Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
  • 2000: Gerettet – Regie: Grazina Kania, Maxim Gorki Theater, Berlin

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Felix Klare – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richy Müller und Felix Klare: Zwei neue Ermittler für den „Tatort“. Bei: Stern.de, 14. März 2006
  2. Felix Klare auf der Webseite des Bayerischen Staatsschauspiels
  3. Zur Kinderzahl und Alter Kennenlernen der Ehefrau: alverde+ a tempo. In: dm-Kundenmagazin, November 2014, S. 10
  4. Der Expunk und sein Pakt mit dem Spießer (Memento vom 27. Juni 2009 im Internet Archive) Stuttgarter Zeitung, 21. Juni 2009
  5. Felix Klare: Alles für die Fantasie. In: Teleschau, 18. März 2011
  6. Video Felix Klare im ZDF-Morgenmagazin: Felix Klare hat drei Kinder. in der ZDFmediathek, abgerufen am 26. Januar 2014.