Felix Meyer (Sänger)

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Felix Meyer, 2013
Felix Meyer, 2013
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Erste Liebe / letzter Tanz
  DE 45 03.02.2012 (1 Wo.)
Fasst Euch ein Herz (mit Project Île)
  DE 28 29.04.2016 (1 Wo.)

Felix Meyer (* 10. Dezember 1975 in Berlin) ist ein deutscher Sänger und Songautor. Er ist in Bayern und Berlin aufgewachsen und lebt heute in Hamburg. Meyer tritt mit seiner Band auf kleinen und großen Bühnen und auch immer wieder in Fußgängerzonen in Deutschland und Europa auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Felix Meyer war mit der Band Project Île, zu der Gitarrist und Percussionist Erik Manouz sowie Gitarrist Olaf Niebuhr gehörten, bereits seit über 15 Jahren durch Fußgängerzonen und Plätze Europas unterwegs, gab Straßenkonzerte und spielte dabei ein Repertoire aus Stücken verschiedener Länder, ehe bei einem Auftritt in Lüneburg der Produzent Peter Hoffmann (u. a. Tokio Hotel und Ben Becker) auf ihn aufmerksam wurde und ihn betreute. Im Folgenden wurde der Bandname Project Île abgelegt und die Person Felix Meyer in den Vordergrund gerückt. Unter Führung von Hoffmann und dem befreundeten Produzenten Franz Plasa (u. a. Selig, Keimzeit und Udo Lindenberg) wurde 2010 das Album von Engeln und Schweinen veröffentlicht, bei dem der Schwerpunkt auf eigenen Liedern mit deutschen Texten liegt. Neben den eigenen Liedern sind auf diesem ersten Album auch Übersetzungen von Francis Cabrel (La corrida) und Noir Désir (Le vent nous portera) zu hören.

Am 4. September 2010 fand in Lüneburg einmalig ein von Felix Meyer organisiertes Straßenmusikfestival statt. Zu dem Festival lud Meyer Straßenmusiker ein, die er während seiner eigenen Reisen durch Deutschland kennengelernt hatte.[2] Im November 2010 erhielt Felix Meyer den Förderpreis der Liederbestenliste auf dem Theaterkahn Dresden.[3]

2012 erschien sein zweites Album erste Liebe / letzter Tanz bei dem zu Sony Music Entertainment gehörenden Label 105music und die Band ging mit diesem Programm zum ersten Mal auf eine eigene ausgedehnte Deutschland-Tour durch Clubs, Kinos und Theater. Die CD wurde bei MDR Figaro CD der Woche[4] und Meyer erhielt für seine Arbeit den Transvocale-Preis im polnischen Slubice.[5]

2013 nahm die Band an zahlreichen Festivals teil, darunter am Duisburger Traumzeit, am TFF Rudolstadt und am Nürnberger Bardentreffen.[6] Der Auftritt in Rudolstadt wurde vom Deutschlandradio Kultur und der Deutschen Welle mitgeschnitten und ausgestrahlt.[7] Im August spielte die Combo erneut im Vorprogramm der Deutschlandtournee von Zaz.[8] und der deutsch-französische Fernsehsender arte drehte eine halbstündige Dokumentation über den Werdegang des Chansoniers.[9] Im Herbst des Jahres gingen Felix Meyer und Erik Manouz auf eine sogenannte „Landstraßenmusik“-Tour durch Dörfer und Kleinstädte.[10] Bei drei Konzerten der Band Keimzeit im Dezember traten die beiden als Gäste im Programm auf und spielten gemeinsam mit der Band Lieder von Felix Meyer und von Keimzeit.[11] Für das Album Zusammen von Keimzeit und dem Filmorchester Babelsberg interpretierte Meyer den Keimzeit-Klassiker So.[12]

Nach einem Bruch mit der Plattenfirma erschien am 4. April 2014 das dritte Studioalbum Menschen des 21. Jahrhunderts (in Anlehnung an August Sanders Menschen des 20. Jahrhunderts) beim Leipziger Folk-Label Löwenzahn. Auch dieses Album wurde wieder von Franz Plasa in Hamburg produziert. Neben elf eigenen Titeln ist auch eine Übersetzung des Jacques-Brel-Chansons Il neige sur Liège zu hören. Beim gleichen Independent-Label kam 2016 das Nachfolgealbum Fasst euch ein Herz mit zwölf Songs als CD und Vinyl-LP heraus. Das Konzert Meyers in Trio-Besetzung mit Erik Manouz und Johannes Bigge vom 3. Juni 2016 auf dem Theaterkahn in Dresden wurde vom Deutschlandfunk mitgeschnitten und am 12. August 2016 gesendet.[13]

Project Île[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Felix Meyer beim Traumzeit-Festival 2013

Mitglieder

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datenbanken
 Commons: Felix Meyer – Sammlung von Bildern
Inhaltliches

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartinfo Deutschland
  2. Lüneburg Marketing GmbH@1@2Vorlage:Toter Link/www.lueneburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. "1. Lüneburger Straßenmusikerfestival mit Felix Meyer am 4. September 2010"; Webpräsenz der Hansestadt Lüneburg. Abgerufen am 27. Juli 2011.
  3. Begründung Jury Liederbestenliste 2010 29. April 2014 (Memento des Originals vom 29. April 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.liederbestenliste.de
  4. Archiv MDR Figaro 29. April 2014 (Memento vom 13. April 2012 im Internet Archive)
  5. Historie des Transvocale Festivals 29. April 2014
  6. Bardentreffen Programm 27. Juli 2013 (Memento des Originals vom 31. Juli 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bardentreffen.de
  7. Deutschlandradio Kultur: Tonart, 31. Juli 2013
  8. Programm des Citadel Music Festivals in der Zitadelle Spandau Berlin (Memento des Originals vom 1. August 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zitty.de
  9. Ostsee Zeitung vom 13. Juli 2013 aufgerufen am 29. April 2014
  10. Webpräsenz der Hansestadt Stralsund, Archiv 29. April 2014
  11. Programm Kesselhau Kulturbrauerei Berlin 29. April 2014
  12. Webpräsenz der Band Keimzeit 29. April 2014
  13. Felix Meyer: Poetische Bilder für politische Botschaften, Deutschlandfunk, abgerufen 12. August 2016