Felix Profos

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Felix Profos (* 17. November 1969) ist ein Schweizer Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Profos studierte Klavier am Konservatorium Winterthur bei Hans-Jürg Strub und Komposition bei Roland Moser am Konservatorium der Musik-Akademie der Stadt Basel und bei Wladimir Tarnopolski am Moskauer Konservatorium. Er verfasste Kompositionen für Orchester, Ensembles, Solisten, Elektronik und Video, die in vielen Ländern Europas und in Übersee, an Festivals wie Gaudeamus Amsterdam, Berliner Festspiele, Donaueschinger Musiktage, Jeune Musique Marseille, Foro de Musica Nueva in Mexiko-Stadt, am Europäischen Musikmonat Basel und am Schweizerischen Tonkünstlerfest aufgeführt wurden. Er schrieb für das Ensemble mae, Steamboat Switzerland, Barton Workshop, De Ereprijs, Blum-Kordzaia, Azeotrop, das Orchester Musikkollegium Winterthur, das Septett Forcemajeure und das Kammerorchester Basel sowie Soundtracks für die bildenden Künstler Andro Wekua und Agnieszka Kalinowska. Er ist mit der Pianistin Tamriko Kordzaia verheiratet, für die er ebenfalls komponiert.

Profos unterrichtet seit 2002 als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste Komposition und Musiktheorie. Nach seiner Ansicht müssen die Komponisten stärker berücksichtigen, dass das Publikum wiedererkennbare Strukturen, wie sie in der Popmusik oder der Klassik verwendet werden, benötige, um sich orientieren zu können.[1] Seit 2005 ist er der programmverantwortliche Leiter des Festivals Close Encounters, das in Georgien und der Schweiz stattfindet.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Profos erhielt 1999 den Kompositionspreis des International Young Composer's Meeting in Apeldoorn. 2003 erhielt er eine Fellowship der Civitella Ranieri Foundation in New York.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wie die Neue Musik ihre Hörer vereinsamen lässt dissonance 122, Juni 2013, S. 4–8.