Felony

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Schweizer Band Felony. Der Name „Felony“ ist daneben ein US-amerikanischer strafrechtlicher Begriff für ein Verbrechen; im englischen Recht entspricht er der deutschen staatsrechtlichen Felonie.
Felony
Allgemeine Informationen
Genre(s) Symphonic Metal
Gründung 1990
Website http://www.felony.ch
Gründungsmitglieder
Markus Geiger
Thomas Brogli
Aktuelle Besetzung
Melissa
Gesang
Sandy
Keyboard, E-Gitarre
Markus Geiger
E-Gitarre
Urs Fischer
E-Bass
Thomas Brogli
Björn Rindlisbacher
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Matthias Stöckli
Schlagzeug
Silvio Bärtschi
Gesang
Vera Ziswyler
Gesang
Andrea Richner
Gesang
Andreas Wildi
Gesang
Simone Christinat

Felony ist eine Schweizer Symphonic-Metal-Band aus dem Kanton Aargau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wurzeln der Band reichen bis an den Anfang der 90er Jahre zurück. Im Jahr 1992 wurde das erste Konzert unter dem Namen „Felony“ gespielt. Die frühen Jahre wurden vor allem durch häufige personelle Wechsel geprägt. Von den ursprünglichen Gründungsmitgliedern sind heute nur noch Markus Geiger (Keyboard, E-Gitarre) und Thomas Brogli (E-Bass) übrig geblieben.

Anfang 1995 bestand die Band nur noch aus den zwei Gründungsmitgliedern Markus Geiger und Thomas Brogli. Die beiden suchten eifrig nach geeigneten Musikern. Durch ein Zeitungsinserat konnte man schliesslich den Sänger Matthias Stöckli in die Band holen, welcher seinerseits den Schlagzeuger Björn Rindlisbacher und den Gitarristen Urs Fischer aus seinen früheren Bandprojekten mitbrachte. Die Band war somit wieder komplett und begann mit dem Einüben der neuen Songs, welche Markus Geiger zwischenzeitlich geschrieben hatte. Es wurden auch ältere Songs überarbeitet und in die Setliste aufgenommen. Ab 1996 gab die Band schliesslich regelmässig Konzerte. Bald kam der Wunsch auf, ein Album zu produzieren. Die Band war sich damals schon einig, als Kontrast bei einigen Songs eine zusätzliche, weibliche Leadstimme einzusetzen. Für die Aufnahmen konnte Andrea Richner als Sängerin verpflichtet werden. Die CD mit dem Namen Cyberspace brachte es jedoch nie über den Demo-Status hinaus. Für Live-Auftritte musste nun aber eine weibliche Leadstimme her, welche man schliesslich mit der Sängerin Vera Ziswyler fand. Im August 1998 wurde das letzte Konzert in dieser Besetzung gespielt, denn Matthias Stöckli und Björn Rindlisbacher verliessen die Band um neue musikalische Wege zu gehen. Wenig später gab auch die Sängerin Vera Ziswyler den Austritt.

Einen Nachfolger am Schlagzeug war mit Silvio Bärtschi schnell gefunden. Die Sänger/Sängerinnen-Suche gestaltete sich sehr schwierig. Während dieser fünf Jahre war es, trotz intensiven Bemühungen, nicht möglich, eine geeignete Nachfolge zu finden. Es gab ein paar wenige Instrumentalkonzerte, aber ansonsten existierte die Band nur noch im Übungsraum.

Mit Andreas Wildi konnte schliesslich 2004 ein neuer Sänger verpflichtet werden. Der Schlagzeuger Silvio Bärtschi stieg aus privaten Gründen aus der Band aus. Als Ersatz konnte Björn Rindlisbacher wieder zurückgeholt werden. Mit Vollgas wurde nun eine erneute CD Produktion in Angriff genommen. Diesmal wollte die Band nichts mehr dem Zufall überlassen: Für den immer noch fehlenden weiblichen Gesangsposten konnte erneut Andrea Richner engagiert werden, die schon bei den Aufnahmen 1997 überzeugen konnte. Als Produzent verpflichtete die Band Sascha Paeth. Die CD mit dem Namen First Works wurde im Jahr 2005 schweizweit veröffentlicht. Die Band konnte schliesslich beim Plattenlabel Escape Music einen Plattenvertrag unterzeichnen. Im Herbst 2006 wurde First Works mit zwei zusätzlichen Bonustracks europaweit veröffentlicht.

Im Sommer 2007 verließen dann die beiden Sänger aus persönlichen Gründen die Band. Während mit Simone Christinat eine neue weibliche Stimme gefunden wurde, blieb der männliche Part vorerst unbesetzt. In dieser Zeit wurde eine Demo-Aufnahme produziert. Ende 2008 wechselte die Sängerin zur Schweizer Band Legenda Aurea und wurde Anfang 2009 durch Melissa ersetzt. Als Sänger kam Sandy hinzu.

Momentan sind diverse Konzerte und ein Album in Vorbereitung.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Cyberspace (Demo)
  • 2005: First Works (Album)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]