Felsenburg Falkenštejn

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Blick vom Falkenstein

Die Felsenburg Falkenštejn, auch Sokolí (deutsch Falkenstein) liegt in der Böhmischen Schweiz bei Jetřichovice (Dittersbach). Von der mittelalterlichen Felsenburg sind heute nur noch wenige Reste erhalten. Erhalten ist ein größerer ausgemeißelter Raum und zahlreiche Balkenlager der früheren hölzernen Aufbauten. Bemerkenswert ist der in einem Felsspalt gelegene einst 25 Meter tiefe Brunnen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Burg ist nur wenig bekannt. Bekannt ist, dass Burggraf Mikeš Blejketa im 13./14. Jahrhundert die Burg als Stützpunkt für seine Raubzüge genutzt hat. Während der Hussitenkriege war der Falkenstein Ausgangspunkt für Beutezüge in die Oberlausitz (laut Überlieferungen von 1427 und 1430). 1444 wurde die Burg deshalb vom Oberlausitzer Sechsstädtebund belagert und zerstört.

Seit dem 19. Jahrhundert ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vlastimil Pažourek (Red.): Burgen im Grenzraum Sachsen - Böhmen. Iniciativa pro Děčínský Zámek, Děčín 2012, ISBN 978-80-905025-1-2, S. 56–59.
  • Richard Klos: Die sechs Felsenburgen in der Böhmischen Schweiz. In: Sächsische Heimatblätter. Band 14, Heft 3, 1968, ISSN 0486-8234, S. 97–103.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Falkenštejn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 50° 51′ 17″ N, 14° 24′ 20″ O