Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft

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Studentenwohnheim und Domizil

Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft e. V. (FTG) wurde 1956 in Kiel auf Initiative des Archivars Wilhelm Kähler gegründet. Sie ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Laut Satzung fördert die Gesellschaft studierende und arbeitende Jugendliche und die Politische Bildung. Als wissenschaftliche Gesellschaft widmet sie sich ferner satzungsgemäß der Auseinandersetzung mit dem Werk des Soziologen und Philosophen Ferdinand Tönnies (1855–1936), eines der Begründer der deutschen Soziologie. Ihr Präsident ist seit 2010 Alexander Deichsel, der als Nachfolger des verstorbenen Lars Clausen gewählt wurde, Hans-Werner Prahl fungiert als Vizepräsident. Geschäftsführer ist Sebastian Klauke.[1]

Im Auftrag der FTG erscheint seit 1998 die textkritische Ausgabe seines gedruckten Gesamtwerks, die Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe in 24 Bänden. Die FTG gibt ferner die Halbjahres-Zeitschrift Tönnies-Forum und die Schriftenreihe der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft heraus. Sie organisiert Vorträge und Fachkonferenzen wie die (bisher neun) Tönnies-Symposien (Kiel 1980, Kiel 1983, Kiel 1987, Klagenfurt 2004, Kiel 2005, Paris 2007 und Husum 2011, 2013 sowie 2015).

An ihrem Domizil in Kiel-Schreventeich betreibt sie ein Studentenwohnheim, das Ferdinand Tönnies Haus.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Carstens: Chronik der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft, FTG, Kiel 1992, ISSN 0942-0843
  • Uwe Carstens: Von 1992 bis 2016 – 24 Jahre FTG (Tönnies-Forum, Sonderband 2016), FTG, Kiel 2016, ISSN 0942-0843

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klauke ist seit Mai 2016 Geschäftsführer, er folgt Uwe Carstens nach, der seit 1992 FTG-Geschäftsführer war. Siehe: Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft e.V., dort unter Aktuelles, abgerufen am 7. Mais 2016.

Koordinaten: 54° 19′ 47″ N, 10° 7′ 17″ O