Ferdinand Dirichs

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Ferdinand Dirichs
Wappen
Dieser Gedenkstein wurde zunächst an der Unfallstelle aufgestellt und steht heute an der Katholischen Pfarrkirche St. Martin in Idstein

Ferdinand Dirichs (* 24. November 1894 in Frankfurt am Main; † 27. Dezember 1948 bei Idstein) war von 1947 bis 1948 römisch-katholischer Bischof von Limburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dirichs empfing am 23. Dezember 1922 im Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main das Sakrament der Priesterweihe. Während des Dritten Reichs war er Diözesanjugendseelsorger und ein ausgesprochener Gegner des Regimes.

Nach dem Tod des Bischofs Antonius Hilfrich wurde Dirichs 1947 von Papst Pius XII. zu dessen Nachfolger und zum Päpstlichen Beauftragten für die Seelsorge der Heimatvertriebenen ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm am 21. November 1947 Joseph Kardinal Frings; Mitkonsekratoren waren Johannes Baptist Dietz, Bischof von Fulda, und Albert Stohr, Bischof von Mainz.

Dirichs kam bereits nach einjähriger Amtszeit bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 bei Idstein ums Leben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H. Pabst: Dr. Ferdinand Dirichs, Bischof von Limburg †. In: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 1 (1949) S. 356-361.
  • Klaus Schatz: Geschichte des Bistums Limburg (= Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte 48). Wiesbaden 1983.
  • Christoph Waldecker: Ehrenpforten, Blumen und Fahnen. Die Begrüßung der Bischöfe durch Limburger Bürger. In: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 61 (2009), S. 253-288.
  • Martina Wagner: …dass sie die Constituierung eines bischöfliches Sizes und seminariums in hiesiger Stadt als eine wahre Wohlthat danckbar ansähen. Limburg als Bischofssitz. In: Limburg im Fluss der Zeit. Schlaglichter aus 1100 Jahren Stadtgeschichte. Limburg 2010, S. 309-330 (= Beiträge zur Geschichte der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn 1).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Antonius Hilfrich Bischof von Limburg
1947–1948
Wilhelm Kempf