Ferdinand von Schirach

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Ferdinand von Schirach, 2009

Ferdinand von Schirach (* 12. Mai 1964 in München) ist ein deutscher Strafverteidiger, Schriftsteller und Dramatiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schirach ist Sohn des Münchner Druckereikaufmanns Robert von Schirach (1938–1980) und Enkel des NS-Reichsjugendführers Baldur von Schirach und dessen Ehefrau Henriette von Schirach. Einer seiner Urgroßväter war der Hitler-Fotograf Heinrich Hoffmann, ein anderer Urgroßvater der Intendant des Nationaltheaters Weimar und des Staatstheaters Wiesbaden Carl von Schirach. Einer seiner Vorfahren über seine Urgroßmutter Emma Lynah Tillou Bailey Middleton von Schirach ist der Mitunterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, Arthur Middleton, einer der Gründerväter der USA. Ein anderer Vorfahre ist der Historiker und Schriftsteller Gottlob Benedikt von Schirach, der 1781 die Zeitschrift Politisches Journal nebst Anzeige von gelehrten und andern Sachen gründete – eine der ersten Zeitschriften Europas.

Schirachs Mutter Elke geb. Fähndrich ist eine Enkelin des Trossinger Unternehmers und NSDAP-Politikers Fritz Kiehn, in dessen Unternehmen, den Efka-Werken, Robert von Schirach eine Ausbildung absolviert hatte und dann zunächst als Facharbeiter beschäftigt war[1][2] Sein älterer Bruder ist der Geschäftsmann und Schriftsteller Norris von Schirach.

Über das Verhältnis zu seinem Großvater Baldur von Schirach äußerte sich Schirach in einem Essay im Spiegel.[3] Über seine Großmutter Henriette von Schirach sagte er: „Dass meine Großmutter auch nach dem Krieg, nach den Bildern der Befreiung von Auschwitz, Gegenstände und Kunstwerke von den Behörden herausforderte, die jüdischen Familien geraubt wurden, erfüllt mich mit Scham und Wut. Das ist eine zweite Schuld, eine Wiederholung der furchtbaren Verbrechen, ein erneuter Raub.“[4] Er finanzierte mithilfe des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste eine Studie des Kunstbesitzes seiner Großeltern, die im April 2019 veröffentlicht wurde.[5]

Jugend, Ausbildung, anwaltliche Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wuchs bis zum Alter von vier Jahren in München auf, verbrachte danach aber seine Kindheit auf dem Anwesen des Unternehmers Fritz Kiehn, seines Urgroßvaters mütterlicherseits, in Trossingen auf der Baar. Nach der Scheidung seiner Eltern besuchte er ab dem Alter von zehn Jahren bis zum Abitur das Jesuiten-Kolleg St. Blasien,[6] über das er anlässlich der Missbrauchsfälle im Spiegel schrieb.[7] Nach dem Abitur trat er aus der Kirche aus und ging zur Bundeswehr.[8]

Nach seinem Jurastudium in Bonn und seinem Referendariat in Köln ließ er sich 1994 in Berlin als Rechtsanwalt nieder, spezialisiert auf Strafrecht. Schirach vertrat unter anderen den Agenten Norbert Juretzko, ferner Günter Schabowski in den Mauerschützenprozessen.

Er machte 2008 von sich reden, als er im Rahmen der Liechtensteiner Steueraffäre Strafanzeige gegen den Bundesnachrichtendienst erstattete und als er im Namen der Familie des verstorbenen Schauspielers Klaus Kinski Strafanzeige erstattete, nachdem das Landesarchiv Berlin mit Zustimmung des Berliner Landesbeauftragten für den Datenschutz Alexander Dix dessen Krankenakte veröffentlicht hatte.

Schriftstellerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 45 Jahren veröffentlichte er seine ersten Kurzgeschichten. Schirach wurde zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands, dessen Bücher weltweit zu Bestsellern wurden und ihn, wie der Literaturkritiker Uwe Wittstock erklärte, „zu einem international gefeierten Star der deutschen Literatur“ machten.[9] Seine Bücher erschienen in mehr als 40 Ländern.[10] In Interviews sagte Schirach, ihn interessiere der Literaturbetrieb nicht[11] und die meisten Feuilletonisten und Schriftsteller würden ihn als Fremdkörper in ihrer Welt betrachten.[12] In einem Interview mit dpa sagte er: „Wenn meine Bücher eine Bedeutung haben, dann liegt sie darin, dass sie versuchen, die Würde des Menschen zu verteidigen“.[13] Laut der Wochenzeitschrift Die Zeit ist er der erfolgreichste deutsche Schriftsteller der Gegenwart.[14]

Über sein Privatleben ist wenig bekannt. Im Süddeutsche Zeitung Magazin erklärte Schirach, dass er sich dazu nicht äußere.[15] In einem Interview mit dem Südwestrundfunk am 6. März 2018 gab er an, täglich vier Stunden zu schreiben, was eine Ausbeute von einer neuen Buchseite ergebe. Den Rest des Tages verbringe er mit Korrespondenz und Korrekturen. Er flaniere außerdem viel und gerne und habe ein schönes Leben.[16] Seine erste Liebe war eine Enkelin des Widerstandskämpfers Erwin von Witzleben.[17] Nach eigener Aussage ist Schirach Synästhetiker.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Verbrechen“, 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2009 veröffentlichte Schirach das Buch Verbrechen, das 61 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels stand.[18] Der Erzählband mit Kurzgeschichten basiert auf Fällen aus seiner Kanzlei. Die Rechte an dem Buch wurden in über 30 Länder verkauft. Verbrechen ist 2009 auch als Hörbuch, gelesen von Burghart Klaußner, erschienen.

„Schuld“, 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2010 erschien sein zweites Buch Schuld. Wie der Band Verbrechen enthält es Erzählungen aus dem anwaltlichen Alltag.[19][20] Sofort nach Erscheinen war es auf Platz 1 der Bestsellerliste des Spiegels. Das von Burghart Klaußner gelesene Hörbuch gewann den Deutschen Hörbuchpreis 2011.[21] Die Constantin Film kaufte die Filmrechte an diesem Buch.[22] In drei Staffeln ist für das ZDF eine Krimiserie mit 45-minütigen Episoden entstanden, die 2015, 2017 und 2019 erstmals ausgestrahlt wurden.[23]

„Der Fall Collini“, 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2011 veröffentlichte Schirach den Roman Der Fall Collini, der auf Platz 2 der Bestsellerliste des Spiegels einstieg. Das Buch erzählt vom Mord an dem Industriellen Hans Meyer, der früher NS-Offizier in Italien war. Zum Erscheinungstag zeigten die Tagesthemen einen Bericht über das Buch.[24] Die Welt sprach von einer „glasklaren Geschichte von bestürzender Amoralität“,[25] der Focus von einem „Glücksfall für die deutsche Literatur“.[26] Jörg Magenau kritisierte in der Süddeutschen Zeitung, der Roman sei aus „Sätzen zusammengefügt, die aus einem Gebrauchs-Katalog für Drehbuchschreiber zu stammen scheinen.“[27] Schirach erklärte in einem Interview mit der Zeit, dass es ihm nicht um die Frage „Wer war der Mörder?“ gegangen sei, sondern um die Frage: „Was ist das Motiv?“[28] In einem Essay im Spiegel äußerte sich Schirach erstmals über seinen Großvater Baldur von Schirach. Er schrieb, Der Fall Collini sei keine Aufarbeitung seiner Familiengeschichte, vielmehr schreibe er „über die Nachkriegsjustiz, über die Gerichte in der Bundesrepublik, die grausam urteilten, über die Richter, die für jeden Mord eines NS-Täters nur fünf Minuten Freiheitsstrafe verhängten. Es ist ein Buch über die Verbrechen in unserem Staat, über Rache, Schuld und die Dinge, an denen wir heute noch scheitern.“[29] Der Cicero schrieb,[30] Schirachs Sprache sei ausgehärtet und genau kalkuliert, er stelle sich, anders als Bernhard Schlink, vehement auf die Seite der Opfer.

Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger setzte am 11. Januar 2012 eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Bundesministerium für Justiz ein und verwies dabei unter anderem auf den Fall Collini.[31] Das Wall Street Journal in New York zählte den Roman zu den „10 Best Mysteries of 2013“.[32] Das Buch wurde für den Los Angeles Times Book Prize 2014 nominiert.[33]

Der Fall Collini wurde vom WDR zu einem Hörspiel umgearbeitet (Regie: Uwe Schareck). Die Erstausstrahlung fand am 8. März 2014 statt.[34]

Das Buch wurde unter der Regie von Marco Kreuzpaintner als Der Fall Collini verfilmt. Der Film kam am 18. April 2019 in die deutschen Kinos.[35]

„Tabu“, 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2013 veröffentlichte Schirach den Roman Tabu. Er stieg auf Platz 2 der Bestsellerliste des Spiegels ein.[36] Das Buch wurde unterschiedlich rezensiert. Matthias Matussek schrieb im Spiegel: „Wie wundervoll, so ein Buch, das aus lauter klaren Sätzen besteht, die schlank sind und klug, die nachschwingen und in ihrem Schönheitssog den Leser mitziehen auf eine Reise ins vorzivilisatorische Grauen. […] Dieser Roman, der mit unendlich vielen Ebenen arbeitet, ist nicht nur kunstvoll gefügt, sondern er löst sich selbst in Kunst auf.“[37] Uwe Wittstock schrieb im Focus: „Nur wenigen Schriftstellern gelingt es, ihre Besessenheit so intelligent und zugleich spannend in Literatur zu verwandeln.“[9] Der ORF meinte, Schirach habe „die literarische Aufgabenstellung bravourös gelöst“, er lasse „sich Zeit für Bilder, Szenen und Nebenschauplätze – das alles aber in der ihm eigenen Sprache: klar, scheinbar kühl und kunstvoll zum Wesentlichen destilliert“.[38] Ulrich Greiner hingegen erklärte in der Zeit, er habe das Buch nicht verstanden und Schirach könne nicht schreiben.[39] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verglich Schirachs internationalen Erfolg mit Patrick Süskind und Bernhard Schlink und schrieb, er reihe sich mit seinen Themen Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe in eine große Erzähltradition ein. Gleichzeitig sei jedoch literarisch „noch reichlich Luft nach oben“.[40] Das Börsenblatt des Buchhandels nannte Tabu zusammengefasst „einen vom Feuilleton gehassliebten Roman“.[41]

Im Ausland wurde Tabu positiv aufgenommen. In Großbritannien, wo das Buch den Titel The Girl Who Wasn’t There trägt, schrieb die Sunday Times: „Ferdinand von Schirach ist einer der gefeiertsten Kriminalautoren Europas“, es handle sich um einen „anspruchsvollen Roman über einen Mann, dessen emotionale Unberührtheit ebenso unterkühlt wie destruktiv ist“. Der Guardian erklärte, der Roman sei in „wunderbar zurückhaltendem Stil geschrieben“, der mit „der Unberührtheit des Protagonisten und seiner sehr abstrakten Sicht auf die Welt übereinstimme“. Der Observer meinte, Schirach schreibe in einer „eiskalten, mühelos eleganten Sprache“, der Roman sei „so fesselnd und exzentrisch wie sein Protagonist.“[42] Der Daily Telegraph hält Schirach für „eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur“.[43] In England erreichte The Girl Who Wasn’t There Platz 1 der Bestsellerliste der Times (The Times Saturday Review).[44] In Tokio wurde Tabu am Neuen Nationaltheater als Theateradaption aufgeführt.[45] Am 26. Februar 2017 wurde Tabu als Theateradaption in Hamburg am Altonaer Theater aufgeführt.[46] Am 15. März 2019 erfolgte die Wiederaufnahmepremiere dieser Inszenierung von Tabu an den Schauspielbühnen Stuttgart.[47][48]

„Die Würde ist antastbar“, 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2014 erschienen die gesammelten Essays, die Schirach für den Spiegel geschrieben hatte, in dem Band Die Würde ist antastbar. Das Buch stieg auf Platz 2 der Bestsellerliste des Spiegels ein. Die Rezensionen waren positiv. Im NDR hieß es, Schirachs „Ringen um klaren Ausdruck, die schnörkellosen Sätze sind der rhetorische Beweis für die Klarheit seiner Gedanken“,[49] die Hannoversche Allgemeine Zeitung nannte die Texte „über den Tag hinaus gültig“.[50] In einem Interview mit dem Standard erklärte Schirach, er möge den Begriff „Intellektueller“ nicht, er habe nur ein paar Dinge aufgeschrieben, die ihm durch den Kopf gingen. „Tatsächlich ist es nur mein Unbehagen – die Welt scheint zu kompliziert für mich geworden zu sein, vieles verstehe ich einfach nicht.“ In demselben Interview sagte Schirach, er habe gerade ein Theaterstück fertiggestellt, über dessen Film- und Aufführungsrechte verhandelt werde.[51]

„Die Herzlichkeit der Vernunft“, 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2017 veröffentlichten Alexander Kluge und Schirach einen Gesprächsband mit dem Titel Die Herzlichkeit der Vernunft. Das Buch enthält fünf Gespräche über Sokrates, Voltaire, Kleist, Politik und Schirachs Theaterstück Terror. Die literarische Welt druckte vorab das Gespräch über Sokrates mit Modeaufnahmen von Karl Lagerfeld, was die gesamte Ausgabe des gedruckten Einlegers einnahm.[52] In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärte Schirach, das Buch sei dadurch entstanden, dass Kluge und er in den vergangenen Jahren mehrere Filminterviews und eine Reihe von Gesprächen aufgezeichnet hätten.[53]

„Strafe“, 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2018 erschien Schirachs Kurzgeschichtenband Strafe, in dem zwölf Schicksale beschrieben werden. Der Stern druckte in seiner Ausgabe vom 22. Februar 2018 eine Geschichte vorab. Das heute-journal stellte das Buch in der Nachrichtensendung vom 7. März 2018 vor und nannte die Texte „schonungslos, präzise, manchmal kalt distanziert, dann wieder zutiefst menschlich.“[54] In einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur erklärte Schirach, Strafe komplettierte die Reihe, die er mit Verbrechen und Schuld begonnen habe. Die Trilogie sei von Anfang an so geplant gewesen, sie entspreche der Prüfungsreihenfolge einer Anklage vor Gericht.[55] In einem Interview mit Nils Minkmar im Spiegel sagte Schirach zu dem Buch: „Viele Menschen in meinen Erzählungen sind einsam. Es ist das Grundgefühl, das ich mit meinen Figuren teile.“[56]

Das Feuilleton nahm den Erzählungsband positiv auf. Anne Siemens schrieb am 11. März 2018 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „Sein neuer Band ‚Strafe‘ hat an Intensität noch gewonnen; er lässt den Leser mit aufgewühlter Seele zurück und zugleich jedoch beeindruckt, auch glücklich über die Kunst Schirachs, in wenigen Sätzen – manchmal nur in einem – große Fragen des Lebens zu fassen.“ Uwe Wittstock schrieb in der Ausgabe des Focus vom 2. März 2018: „Ferdinand von Schirach ist kein Schriftsteller des lauschigen Halbdunkels. Er schreibt eine Literatur der Klarheit, der Helligkeit, eine Literatur, die genau hinsieht, auch wenn nicht schön ist, was dabei zum Vorschein kommt.“ Die Frankfurter Rundschau urteilte: „Schirach ist ein Könner im Weglassen. Gerade seine kürzesten Geschichten besitzen, so hart sie oft sind, die Gnade des erschrockenen Schweigens.“[57] Die Abendzeitung schrieb am 5. März 2018: „Kaum ein anderer Schriftsteller kann mit so wenigen Worten so tiefe Gefühle beschreiben und auslösen. Schirach ist ein mitfühlender, zutiefst menschlicher Erzähler.“

Schirach stellte das Buch in einer Premierenlesung in der ausverkauften Berliner Philharmonie zusammen mit den Philharmonikern Guy Braunstein, Olaf Maninger und Amihai Grosz vor.[58] Der rbb übertrug die Lesung im Livestream und im Programm.[59]

Das Buch stieg in der ersten Woche auf Platz 3 der Bestsellerliste des Spiegels ein[60] und erreichte in der zweiten Woche Platz 1.[61]

Im Juni 2018 kritisierte Thomas Fischer auf der Onlineplattform meedia „die Elogen (…) über den unvergleichlich ‚präzisen‘, ‚lakonischen‘, ‚empathischen‘ Stil Schirachs“ und wies nach, dass einzelne Fälle nicht der Fallpraxis des Autors entstammten, sondern Entscheidungen des Bundesgerichtshofs nachempfunden sind.[62] Sabine Rückert hielt dem entgegen,[63] dass Schirach selbst in zahlreichen Interviews erklärt hatte, seine Geschichten seien „wahr, aber nicht in dem Sinne, dass alle so passiert sind“, sondern weil sie Literatur seien.[64]

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle sagte in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung, er freue sich über den Erfolg der Bücher von Ferdinand Schirach, denn „sie zeigen auf eingängige Weise, wie vermeintlich einfache Rechtsfragen mit großen anderen Fragen verbunden sind – Schuld, Sühne, Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe, Hass. Und dass es mitunter schwerfällt, eindeutige Antworten auf diese Fragen zu finden.“[65]

„Kaffee und Zigaretten“, 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Ferdinand von Schirach signierte Buchseite in seiner Textsammlung Kaffee und Zigaretten (April 2019)

Ferdinand von Schirach gibt in 48 Kapiteln Beobachtungen aus seinem Leben wieder. Er schildert seine Depressionen, einen Suizidversuch im Alter von 15 Jahren[66], Begegnungen mit Imre Kertész, Lars Gustafsson, Michael Haneke und schreibt über seinen Großvater Baldur von Schirach. Das Buch blieb elf Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste[67][68] und war mit Stand vom 8. Dezember 2019 auf Platz 2 der meistverkauften Bücher 2019.[69]

Nach einer Rezension im NDR beschwört Schirach dabei „mit feiner Ironie, untergründigem Humor, leiser Verzweiflung, was ihn verzweifeln lässt und was ihn rettet. Von Schirach ist ein Moralist ohne ausgestellte Moral. Nationalsozialismus, Deutscher Herbst und Rock ’n’ Roll, Joseph BeuysFettecke, Autoren wie Hemingway, Gustafsson und Mark Twain – natürlich das Rauchen, das Entdecken der Heimat auf Reisen. Von Schirach ist ein Meister der Parabel – er erzählt fesselnd seine Geschichte, die zugleich ein Stück unserer Geschichte ist.“[70]

Arno Widmann findet den Klappentextvergleich mit Kafka und Kleist, den die New York Times angestellt hat, unpassend, wirft dies aber nicht dem Autor vor. Von den 48 sehr unterschiedlichen und meist pointierten Texten, die weder für sich noch untereinander einen Zusammenhang stiften, erwähnt er die Darstellung des Großvaters des Autors Baldur von Schirach, der für seine Identitätsbildung „aus Wut und Scham“ wesentlich war. Widmann sieht im „Vielleicht“ den „Kammerton der Schirachschen Prosa“, den Schirach in Abgrenzung gegen die „mörderische Selbstgewissheit“ des Großvaters entwickelt habe. Es fehlt Widmann jedoch in den „müden“ und „umweltverträglichen“ Texten die bleibende Auseinandersetzung mit diesem Schreckbild im Innern des Autors. Schirachs Lakonie sei außerdem asexuell, der Abstand, den wir bräuchten, werde leicht zu dem, an dem wir sterben, dies führe Schirach in jeder Erzählung vor, in der er selbst das „Ausstellungsstück“ sei. Dass Schirach seine Texte „immer abstoßend durchsichtig konstruiere“, sei ihm nicht vorzuwerfen, „wenn es der einzige Wege wäre, in dem dieser Mann sich äußern, also sein Inneres nach außen schütten könnte.“[71]

Hubert Winkels hebt den ersten der nummerierten Texte hervor, einen „kursorische(n) Schnelldurchgang durch Kindheit und Jugend“, den Schirach befremdlicherweise nach dem gleichen Muster wie die Dutzende Fallgeschichten in seinen Storybänden texte. In den Gerichtsgeschichten mache sich ein Strafrechtsanwalt die Perspektive des jeweiligen Angeklagten zu eigen, in der Eröffnungsgeschichte sei der Erzähler selbst der Gegenstand, erfinde sich selbst, wobei der Leser aus zu wenigen berichtenden und auch poetisch vorgetragenen Elementen zu viel konstruieren müsse. Schirachs lakonischer Stil zeige einen „fatalistische(n) Grundkurs“. „Enttäuschung, Glücksferne, Erschrecken über die Conditio humana im Allgemeinen, über das kriegerische Menschengeschlecht und die jüngere deutsche Geschichte im Besonderen grundieren diesen so gut wie alle folgenden Texte.“ Eine Kompilation von Zitaten ergäbe nach Meinung von Winkels ein kleines Brevier des zeitgenössischen Stoizismus: „Es ist unverkennbar, er will uns Wichtiges über die Vergeblichkeit des Lebens und seiner eben daraus resultierenden Würde sagen.“[72]

„Trotzdem“, 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2020 erschien der Gesprächsband „Trotzdem“ von Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge im Luchterhand Literaturverlag. Das Buch enthält zwei Gespräche der beiden Schriftsteller über die Covid-19-Pandemie. Sie streifen dabei vor allem historische Themen wie Thomas Hobbes, David Hume, Montesquieu, Carl Schmitt und das Erdbeben von Lissabon.[73] Das Buch stieg auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste ein.[74]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Terror“, 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2014 wurde bekannt, dass Schirach an einem Theaterstück schreibt.[75] Das Stück Terror startete mit einer Doppeluraufführung am 3. Oktober 2015 am Deutschen Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt.[76]

Auf der Bühne steht vor einem fiktiven Berliner Schwurgericht der Abschuss eines Passagierflugzeugs durch den Luftwaffen-Major Lars Koch zur Verhandlung. Ein Terrorist hatte ein Passagierflugzeug mit 164 Menschen an Bord auf dem Flug von Berlin nach München entführt und die Piloten gezwungen Kurs auf die voll besetzte Allianz Arena in München zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schoss der Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug ab, alle Passagiere starben. Der Mann muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Wie in einer Gerichtsverhandlung plädieren zum Schluss die Staatsanwältin[77] und der Verteidiger des Angeklagten. Ein unkonventionelles Stilelement des Werkes ist, dass am Schluss das Publikum als Jury fungiert.

Die Deutsche Bühne schrieb (in der Ausgabe vom September 2015) über das Stück: „Das bemerkenswerteste neue Stück der Spielzeit ist zweifellos Ferdinand von Schirachs Terror.“ Deutschlandradio Kultur bezeichnete das Stück als „Anstiftung zu einem moralischen Diskurs“,[78] Die Deutsche Bühne sprach von einer „genialisch sachlichen, fast kargen Sprache“[79] und die Süddeutsche Zeitung erklärte, dass es „kein Wunder“ sei, „dass die Theater geradezu gierig nach diesem Stoff greifen – als hätte ihn ein Friedrich Schiller der Gegenwart geliefert“ und nannte den „abgründigen Moralisten“ Ferdinand Schirach den „erfolgreichsten Dramatiker dieser Spielzeit“.[80] Reinhard Tschapke urteilte für die Nordwest-Zeitung über die Aufführung des Oldenburgischen Staatstheaters: „Das ist kein Stück, sondern ein Ereignis.“[81]

Bisher fanden 56 Premieren des Stückes statt, darunter auch auf zahlreichen Bühnen in Österreich und der Schweiz. Premieren wurden auch in Japan und Venezuela gezeigt, weitere Aufführungen sind für Ungarn, Dänemark, Israel und die USA angekündigt (Stand: November 2016). Der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb listet auf seiner Internetseite die Premieren und die weltweiten Abstimmungsergebnisse des Stückes auf.[82]

Nach einer Meldung in Ausgabe 28/2017 des Spiegel ist Schirachs Theaterstück eines der „erfolgreichsten zeitgenössischen Bühnenstücke“, es sei bis dato in 60 Theatern in elf Ländern gezeigt und alleine in Deutschland 1110 mal aufgeführt worden.[83] Dem Deutschen Bühnenverein zufolge war das Stück „mit großem Abstand Spitzenreiter im deutschen Schauspiel der Spielzeit 2016/2017“.[84] Es habe damit Goethes Faust als erfolgreichstes Stück abgelöst.[85] Nach seiner Werkstatistik war Schirach damit nach William Shakespeare der beliebteste Autor in Deutschland, Österreich und der Schweiz.[86] Mittlerweile wird das Stück auf allen fünf Kontinenten gespielt.[87]

Anlässlich des fünfhunderttausendsten Besuchers des Theaterstücks hat der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb Stimmen von Regisseuren und Intendanten zu dem Stück veröffentlicht.[88]

Die Filmrechte wurden an die Moovie GmbH (Oliver Berben, Constantin Film) verkauft. Der Stoff wurde unter der Regie von Lars Kraume verfilmt und am 17. Oktober 2016 erstmals im Abendprogramm der ARD und zeitgleich im ORF und dem SRF mit dem Titel Terror – Ihr Urteil ausgestrahlt.

Der Norddeutsche Rundfunk produzierte aus dem Theaterstück ein Hörspiel unter der Regie von Ulrich Lampen. Die Erstsendung erfolgte am 13. November 2016, genau ein Jahr nach der Anschlagserie von Paris, die sich gegen diverse Ziele in der französischen Hauptstadt (Bataclan und andere) gerichtet hatte.[89]

„Gott“, 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. September 2020 feierte Schirachs Theaterstück Gott nach Terror wiederum mit einer Doppeluraufführung, nämlich am Berliner Ensemble und am Düsseldorfer Schauspielhaus, Premiere;[90][91] bis April 2021 waren noch in zwölf weiteren Theatern Erstaufführungen geplant.[92] Der Ansatz des Stückes ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe vom 26. Februar 2020.[93] In einem Interview mit Volker Weidermann im Spiegel sagte Schirach dazu: „Das war ein Jahrhunderturteil. Die Richter stärkten das Prinzip der Autonomie des Menschen, seine freie Verfügung über seinen eigenen Lebensentwurf. Somit darf er selbst über seinen Todeszeitpunkt bestimmen, ohne dass Andere ihm dieses Recht streitig machen dürfen.“[94] Weidermann schreibt, dass Schirach in dem Theaterstück kein Plädoyer geschrieben habe, aber den Anwalt im Stück, der „sich doch sehr ähnlich anhöre wie sein Erfinder“, über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sagen lasse: „Dieses Urteil ist Aufklärung im eigentlichen, im besten Sinn. Es ist lebensfreundlich, weil es vom Tode weiß. Es ist menschlich, weil es unser Leiden versteht. Nach Jahrhunderten in Dunkelheit können wir heute frei sein. Und vor der Freiheit der Menschen müssen wir keine Angst haben.“[95] In einem Interview mit der NZZ am Sonntag hat Schirach das Theaterstück so zusammengefasst: „Es gibt kein Schicksal und kein Erheben darüber. Es gibt nur das Leben mit seinen unendlichen Möglichkeiten. Sie gestalten Ihr Leben nach Ihren Vorstellungen. Deshalb ist es für manche Menschen richtig, dass sie um Hilfe zum Suizid bitten dürfen. Ein Arzt darf ihnen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts jetzt dabei helfen. Sie haben natürlich das Recht, das Leben als Schicksal zu betrachten, als Leid, das Sie auf sich nehmen müssen. Sie dürfen das so sehen, wer soll Sie auch daran hindern? Genau deshalb wird immer die eine Frage bleiben, um die sich das Theaterstück dreht: Ist der Suizid und die Beihilfe dazu für Sie persönlich moralisch richtig? Entspricht das Ihren Vorstellungen, Ihrem eigenen Lebensentwurf? Das müssen Sie für sich allein entscheiden. Es geht mir nur darum, dass Ihre eigene Entscheidung nicht für alle Menschen gilt.“[96] Auch für Gott wird auf einer eigenen Webpräsenz angezeigt, an wie vielen Theaterorten weltweit das Stück bislang angekündigt oder aufgeführt wurde. An all diesen Bühnen stimmt das Publikum über die Frage der Sterbehilfe ab; die Ergebnisse werden online zugänglich gemacht.[97]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Glück“, 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doris Dörrie drehte im Jahr 2012 nach einer Geschichte aus dem Kurzgeschichtenband Verbrechen den gleichnamigen Film Glück.[98]

„Verbrechen“, 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Constantin Film kaufte die Filmrechte an den Büchern Verbrechen und Schuld.[99] Sechs der Kurzgeschichten aus dem Band Verbrechen wurden im April 2013 als Mini-Serie im ZDF unter dem Titel Verbrechen nach Ferdinand von Schirach gezeigt.[100][101] Produzent war Oliver Berben.[102] Als erste deutschsprachige Drama-Serie wurde der Mehrteiler nach Taiwan verkauft, wo Schirachs Bücher Bestseller sind.[103] Die Serie wurde 2014 für den Grimme-Preis nominiert.[104]

„Schuld“, 2014–2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie Schuld nach Ferdinand von Schirach besteht aus drei Staffeln.

Im Mai 2013 kündigte das ZDF an, auch Kurzgeschichten aus dem Band Schuld unter dem Titel Schuld nach Ferdinand von Schirach zu verfilmen.[105] Moritz Bleibtreu spielte die Hauptrolle.[106] Nach dem Vorbild von Netflix stellte das ZDF zum ersten Mal alle Folgen vor ihrer Ausstrahlung online in die Mediathek. Im Juni 2016 wurde bekannt, dass Oliver Berben und das ZDF eine zweite Staffel aus dem Erzählungsband Schuld drehen, erneut mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle.[107] Die vier neuen Folgen wurden ab dem 15. September 2017 im ZDF gesendet und zeitgleich komplett in der Mediathek veröffentlicht.[108] Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass die Constantin Film eine dritte und letzte Staffel von Schuld nach Ferdinand von Schirach dreht. Moritz Bleibtreu spielte erneut die Hauptrolle. Das Format wurde für das ZDF von Oliver Berben und Jan Ehlert für die Berliner Moovie GmbH produziert.[109] Im Juli 2019 hatte die dritte Staffel der TV-Serie auf dem Filmfest München ihre Premiere.[110]

„Terror – Ihr Urteil“, 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ARD zeigte in Deutschland, zusammen mit ORF2 in Österreich und SRF in der Schweiz, am 17. Oktober 2016 mit Terror – Ihr Urteil eine Verfilmung des Theaterstücks Terror, mit der Möglichkeit einer Abstimmung der Zuschauer. Es gilt als das bislang größte Live-Experiment im deutschsprachigen Fernsehen.[111] Die an den Film anschließende Diskussion hart aber fair wurde von Frank Plasberg moderiert.[112] In Österreich wurden anschließend in der Sendung Am Schauplatz Gericht spezial Film und Abstimmung diskutiert.[113] In der Schweiz gab es dazu parallel ebenfalls eine nachfolgende Diskussionsrunde „Arena spezial“.[114]

Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am BGH, bezeichnete die Sendung in seiner Zeit-Kolumne als „Rechtsshow der billigsten Sorte“ und kritisierte, der Autor von Schirach verstehe vom Strafrecht nichts: „Er mag in seinen holzschnittartigen Kriminalgeschichten all die Mörder und Räuber umherschleichen lassen, wie er will, aber er sollte die Finger von ernsthaften Strafrechtsfragen lassen. Wer Rechtswidrigkeit und Schuld so verheerend durcheinanderbringt, sollte wahrlich keine Aufklärungsstücke über unzureichende Strafrechtsdogmatik verfassen“.[115] Der Medienrechtler Christian Schertz erklärte, dass die im Ansatz sicherlich berechtigte Kritik von Volljuristen wie dem „polternden“ Richter Fischer verkenne, dass es sich bei dem Film um Kunst handele. So wie die Satire massiv überzeichnen dürfe, dürfe der Schriftsteller oder Drehbuchautor mit Mitteln der Vereinfachung dramatisieren, um beim Zuschauer Emotionen hervorzurufen und ein intensiveres Nachdenken über Grundfragen des Seins anzustoßen. Es ginge darum, eine Diskussion zu elementaren Fragen anzutreten; das sei Schirach durch die kritisierte Vereinfachung gelungen und sei sicherlich auch sein Ziel gewesen.[116]

Auch der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio erklärte im heute-journal, das Bundesverfassungsgericht habe diesen Fall gerade nicht entschieden, sondern nur über die gesetzliche Grundlage geurteilt. Die Zuspitzung in Schirachs fiktivem Fall sei natürlich bewusst dramaturgisch gewählt, um den verfassungsrechtlichen Grenzfall darzustellen. Es werde durch das Theaterstück und den Film das Dilemma des Staates gezeigt, der die Bürger in dem Flugzeug und die Bürger im Stadion schützen müsse und das nicht gleichzeitig könne. Dieses Dilemma sei durch das Recht nicht eindeutig zu lösen. Die Verfassung sei ein offener Diskussionsprozess, man dürfe auch nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes darüber diskutieren, ob das Recht den moralischen Vorstellungen entspricht. Deshalb seien solche Zuschauervoten eine „spannende Äußerung des common sense“.

Nach einer Auswertung der Fachzeitschrift Blickpunkt Film war Terror – Ihr Urteil der erfolgreichste ARD-Fernsehfilm des Jahres 2016.[117] Lars Kraume gewann mit dem Film den Deutschen Fernsehpreis 2017 für die beste Regie. Der Film wurde mit der Rose d’Or 2017 ausgezeichnet.[118]

„Der weiße Äthiopier“, 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Dezember 2016 sendete die ARD den 2014/2015 gedrehten Film Der weiße Äthiopier (110 min). Darsteller: Jürgen Vogel, Paula Kalenberg, Thomas Thieme, Sayat Demissie; Regie Tim Trageser; Buch Heinrich Hadding. Dieser basiert auf der Kurzgeschichte Der Äthiopier des Bandes Verbrechen. Der Film gewann den Publikumspreis 2015 des Festivals des Deutschen Films und die Gold World Medal des New York Festivals.[119]

„Asphaltgorillas“, 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. August 2018 kam der in Berlin und Tokio gedrehte Film Asphaltgorillas in der Regie von Detlev Buck unter anderen mit Ella Rumpf, Jannis Niewöhner, Samuel Schneider und Kida Khodr Ramadan in die Kinos. Der Film beruht auf der Kurzgeschichte Der Schlüssel aus dem Band Schuld.[120] Die Premiere war auf dem Filmfest München am 5. Juli 2018.[121]

„Der Fall Collini“, 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2018 teilte die Constantin Film mit, dass Schirachs Roman Der Fall Collini verfilmt wird, mit Marco Kreuzpaintner als Regisseur und den Schauspielern Elyas M’Barek, Heiner Lauterbach und Alexandra Maria Lara in den Hauptrollen. Der Film kam am 18. April 2019 in die Kinos.[122]

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch erklärte zu dem Film: „Der Fall Collini zeigt die Irrwege und Sackgassen der Vergangenheitsbewältigung in Deutschland auf und macht das Erinnern am Beispiel einer fiktiven Geschichte auch für jüngere Generationen erfahrbar. Ein Film mit einer so bedeutenden und ausdrucksstarken Geschichte sollte von möglichst vielen Menschen gesehen werden!“[123]

„Gott“, 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GOTT von Ferdinand von Schirach, die TV-Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, wurde am 23. November 2020 erstmals im Ersten ausgestrahlt. Die TV-Zuschauer konnten in einer Live-Abstimmung entscheiden. Das Ergebnis wurde durch Frank Plasberg in seiner Sendung hart aber fair mit Experten diskutiert.[124] Zeitgleich zur Ausstrahlung im Ersten gab es den Film im Rahmen der Eurovision im Schweizer SRF zu sehen, auch dort eine Diskussionsrunde nach der Ausstrahlung. Als Schauspieler traten Matthias Habich, Anna Maria Mühe, Ina Weisse, Christiane Paul, Lars Eidinger, Ulrich Matthes, Götz Schubert und Barbara Auer auf.[125]

Der Intendant Alexander Wrabetz und Programmdirektorin Kathrin Zechner des ORF entschieden nach dem Terroranschlag in Wien am 2. November 2020, die Ausstrahlung zu verschieben, weil die „geballte gesellschaftliche Belastung jenen Diskussionsraum, den dieses besonders wichtige Thema verdient und braucht“, unmöglich machen würde.[126]

Mehrere Palliativmedizinern und Psychologen warfen Ferdinand von Schirach in einem offenen Brief[127] vor, der Film stelle die falsche Frage[128]. Diese sei nämlich, ob es ein Recht auf einen „assistierten“ Suizid gebe. Eine zweite Gruppe von Palliativmedizinern, Juristen und Ethikern protestierte dagegen in einer Replik[129]: Der genannte offene Brief interpretiere das Urteil des Bundesverfassungsgerichts falsch und stelle den Film verzerrt dar. Ausserdem sei die Behauptung falsch, Schirach habe die Mediziner "aus der Zeit gefallen" dargestellt. In Wirklichkeit wären Ärzteverbandvertreter in den vergangen Jahren mit exakt jenen Argumenten und Sichtweisen aufgetreten, wie sie in Schirachs Film zu hören seien.[130]

„Der Feind“, 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Jahrespressekonferenz der ARD am 3. Dezember 2019 wurde bekannt gegeben,[131] dass die MOOVIE im Auftrag der ARD Degeto „Der Feind“ nach einem Konzept und einem Drehbuch von Ferdinand von Schirach verfilmt. Erstmals in der Geschichte des deutschen Fernsehens werde mit „Der Feind – Recht oder Gerechtigkeit nach Ferdinand von Schirach“ ein Projekt zeitsynchron im Ersten sowie in allen Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt.[132] Die Hauptrollen werden von Klaus Maria Brandauer und Bjarne Mädel gespielt.[133] Christiane Strobl, die Geschäftsführerin der ARD Degeto, erklärte dazu, es werde das TV-Ereignis des Jahres 2020.[134]

Der gleiche Fall, die Entführung eines Mädchen, wird zeitgleich aus der Perspektive des ermittelnden Polizeibeamten und des Strafverteidigers erzählt. Zur Primetime läuft im Ersten «Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit». Zeitgleich ist in den neun Dritten Programmen der ARD «Ferdinand von Schirach: Feinde – Das Geständnis» zu sehen. Im Ersten folgt an den Film eine halbstündige Reportage.[135]

Für den Oscar-Preisträger Klaus Maria Brandauer ist es sein Comeback im Fernsehen.[136]

Breitenwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schirach veröffentlicht Texte im Spiegel, Kurzgeschichten erschienen auch in der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auch im Ausland sind Essays erschienen, z. B. druckte die größte spanische Zeitung El País Schirachs Essay aus dem Spiegel Die Würde ist antastbar unter der Überschrift ¿Tortura salvadora? neben einem Interview ab.[137] In Japan, wo Schirachs Bücher Bestseller sind, wurden Verbrechen und Schuld am Tokyo Metropolitan Theater von dem bekannten Schauspieler Isao Hashizume in einer dramatisierten Fassung vorgetragen.
  • Ferdinand von Schirach ist einer der wenigen deutschen Schriftsteller, die international erfolgreich sind. So wurde Der Fall Collini 2013 in England öfter verkauft als John Grishams letzter Roman.[138] In Japan wurde auf dem Grand-Prix für Internationale Kriminalliteratur der Kurzgeschichtenband Verbrechen nach Der Name der Rose auf Platz 2 der 100 besten Krimis aller Zeiten gewählt.[139] Im Juni 2015 wurde der Roman Tabu in einer Theatertranskription im Tokyo Metropolitan Theater uraufgeführt.[140]
  • 2019 hielt Schirach eine vielbeachtete Rede auf der Internationalen Buchausstellung in Taipeh (Taiwan) im Rahmen des Auftritts Deutschlands als Ehrengast auf der TIBE Taipei.[141]
  • Auf 3Sat wurde im März 2019 „Dialoge in Südfrankreich“, ein Film über die dreitägige Begegnung zwischen Anselm Kiefer und Ferdinand von Schirach, gezeigt.[142]
  • Im ZDF wurde am 13. September 2019 eine einstündige Dokumentation über Ferdinand von Schirach mit dem Titel: „Die Würde des Menschen“ gezeigt.[143] Der Film zeigte unter anderem das Jesuitenkolleg St. Blasien und Zusammentreffen Schirachs mit Anselm Kiefer in Südfrankreich, Benjamin von Stuckrad-Barre in Venedig und der Influencerin Xenia Adonts in Berlin.

Vortrag und Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 hatte Schirach sein Debüt als Schauspieler in einer Nebenrolle in dem Kinofilm Ferien von Bernadette Knolle neben Britta Hammelstein und Detlev Buck.[149][150]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reden

Interviews und Gespräche

Artikel

  • Was übrig bleibt. In: Der Spiegel. Nr. 6, 2010, S. 136–137 (online8. Februar 2010).
  • Die Kunst des Weglassens. In: Der Spiegel. Nr. 15, 2010, S. 118–119 (online12. April 2010).
  • Kolumne Einspruch
    • Die Würde der Fürchterlichsten. In: Der Spiegel. Nr. 23, 2010, S. 124–125 (online7. Juni 2010).
    • Vergessene Gummistiefel. In: Der Spiegel. Nr. 27, 2010, S. 108–109 (online5. Juli 2010).
    • Reine Menschen, reine Luft. In: Der Spiegel. Nr. 31, 2010, S. 110–111 (online2. August 2010).
    • Verfahren als Strafe. In: Der Spiegel. Nr. 36, 2010, S. 154–155 (online6. September 2010).
    • Wahrheit und Wirklichkeit. In: Der Spiegel. Nr. 43, 2010, S. 152–153 (online25. Oktober 2010).
    • Zur Not ein Gesetz. In: Der Spiegel. Nr. 49, 2010, S. 150–152 (online6. Dezember 2010).
  • Die Bühne der Weimarer Republik. In: Der Spiegel. Nr. 33, 2011, S. 134–139 (online15. August 2011).
  • Du bist, wer du bist. In: Der Spiegel. Nr. 36, 2011, S. 140–142 (online5. September 2011).
  • Weil wir nicht anders können. In: Der Spiegel. Nr. 21, 2012, S. 130–132 (online21. Mai 2012).
  • Verstehen Sie das alles noch? In: Der Spiegel. Nr. 28, 2012, S. 133 (online9. Juli 2012).
  • Die Würde ist antastbar. In: Der Spiegel. Nr. 38, 2013, S. 138–141 (online16. September 2013).

Hörspiele

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ferdinand von Schirach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hartmut Berghoff, Cornelia Rauh-Kühne: Fritz K. - ein deutsches Leben im zwanzigsten Jahrhundert. 2000, ISBN 3-421-05339-1, S. 291; Hartmut Berghoff: Zwischen Kleinstadt und Weltmarkt: Hohner und die Harmonika 1857–1961. 2. Aufl., 2006, ISBN 978-3-506-72984-2, S. 592
  2. Verlobung des Druckereikaufmanns Robert Benedict Wolf von Schirach (23) in München mit Fräulein Elke Fähndrich (19) Der Spiegel, 1. August 1962; abgerufen am 14. September 2019.
  3. Ferdinand von Schirach: ESSAY: Du bist, wer du bist. In: Spiegel Online. Band 36, 5. September 2011 (spiegel.de [abgerufen am 18. April 2019]).
  4. Deutsches Zentrum Kulturgutverluste – Pressemitteilungen – Ferdinand von Schirach lässt historische Familiensammlung auf NS-Raubgut prüfen. Abgerufen am 18. April 2019.
  5. Deutsches Zentrum Kulturgutverluste – Meldungen – Ferdinand von Schirach lässt historische Familiensammlung auf NS-Raubgut prüfen. Abgerufen am 18. April 2019.
  6. Eintrag in Munzinger
  7. Ferdinand von Schirach: Eine Jugend im Jesuiten-Internat St. Blasien. In: Der Spiegel. Nr. 6, 2010, S. 136–137 (online8. Februar 2010).
  8. Interview mit Christoph Amend, in: Zeit-Magazin, 28. Februar 2019, S. 21.
  9. a b Uwe Wittstock: Was ist Schuld? Focus, 9. September 2013, abgerufen am 13. November 2013.
  10. Luchterhand Literaturverlag Vita Ferdinand von Schirach
  11. Interview mit Christoph Amend, Zeit-Magazin vom 28. Februar 2019, S. 26.
  12. Markus Sehl: Rechtsbrüche, zu denen unsere Gesellschaft bereit ist. Legal Tribune Online, 12. Oktober 2013, abgerufen am 13. November 2013.
  13. "Strafe" – Bestsellerautor Von Schirach legt neue Kurzgeschichten auf. Abgerufen am 23. Oktober 2020.
  14. Thomas E. Schmidt: Der Wahr-Sager. Die Zeit, 16. September 2020, abgerufen am 17. September 2020.
  15. Tobias Haberl: Es geht nicht um Einsamkeit, es geht um Distanz. (Nicht mehr online verfügbar.) Süddeutsche Zeitung Magazin, 14. September 2014, archiviert vom Original am 24. September 2016; abgerufen am 9. September 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sz-magazin.sueddeutsche.de
  16. Schriftsteller und Strafverteidiger: Ferdinand von Schirach | Programm | SWR1 Baden-Württemberg. Abgerufen am 16. März 2018 (deutsch).
  17. https://www.stern.de/kultur/tv/ard-film-terror--autor-ferdinand-von-schirach-im-gespraech-7107440.html sowie Interview mit Christoph Amend, in: Zeit-Magazin, 28. Februar 2019, S. 29.
  18. Ferdinand von Schirach steigt auf Platz 1 – buchreport. In: buchreport. 13. März 2018 (buchreport.de [abgerufen am 3. April 2018]).
  19. Georg Oswald: Aller Abgrund ist schwarz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. Juli 2010, abgerufen am 25. Juli 2010.
  20. Uwe Wittstock: Weisheit und Blindheit der Gesetze. In: Die Welt. 31. Juli 2010, abgerufen am 2. August 2010.
  21. deutscher-hoerbuchpreis.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.deutscher-hoerbuchpreis.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  22. CONSTANTIN FILM sichert sich Filmrechte an Ferdinand von Schirachs Kriminalroman „Schuld“. (Nicht mehr online verfügbar.) Constantin Film, 30. September 2010, archiviert vom Original am 4. Oktober 2010; abgerufen am 30. September 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.trailerseite.de
  23. Schuld (TV Serie), IMDb, abgerufen 24. Juli 2020
  24. piper-verlag.de (Memento des Originals vom 4. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.piper-verlag.de
  25. Jenny Hoch: Glasklare Geschichte von bestürzender Amoralität. Die Welt, 1. September 2011, abgerufen am 2. September 2011.
  26. Focus 36/2011, S. 98.
  27. http://www.getidan.de/kritik/joerg_magenau/37194/ferdinand-von-schirach-der-fall-collini
  28. Das Dreher-Gesetz. In: Die Zeit, Nr. 36/2011.
  29. Du bist, wer du bist. In: Der Spiegel. Nr. 36, 2011, S. 140–142 (online5. September 2011).
  30. 10/2011
  31. Einsetzung einer unabhängigen wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. (Nicht mehr online verfügbar.) Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz vom 11. Januar 2012, archiviert vom Original am 14. April 2012; abgerufen am 5. Juni 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmj.de
  32. Schirachs „Collini“ kommt in USA gut an. In: Börsenblatt des Deutschen Buchhandels. 16. Dezember 2013, abgerufen am 16. Dezember 2013.
  33. Der Fall Collini von Ferdinand von Schirach für den „Los Angeles Times Book Prize“ nominiert. In: Buchmarkt. 19. Februar 2014, abgerufen am 19. Februar 2014.
  34. Der Fall Collini. (Nicht mehr online verfügbar.) WDR5, 8. März 2014, archiviert vom Original am 3. Februar 2014; abgerufen am 24. Januar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wdr5.de
  35. Der Fall Collini. In: IMDB.com. Abgerufen am 3. Januar 2019.
  36. Bestseller: Belletristik. In: Der Spiegel. Nr. 39, 2013, S. 147 (online21. September 2013).
  37. Matthias Matussek: Farbenlehre. In: Der Spiegel. Nr. 37, 2013, S. 140 (online).
  38. Lukas Zimmer: Ein Antiheld versinkt in sich selbst. Österreichischer Rundfunk am 11. September 2013, abgerufen am 14. September 2013.
  39. Ulrich Greiner: Der Mord, der keiner war. In: Die Zeit vom 8. September 2013, abgerufen am 8. September 2013.
  40. Hannes Hintermeier: Die Schönheit kennt keine Wahrheit. In: faz.net vom 13. Oktober 2013, zuletzt abgerufen am 31. Oktober 2013.
  41. Die Bestseller der Woche. In: Börsenblatt. 13. September 2013, abgerufen am 14. September 2013.
  42. Ferdinand von Schirach auch in Großbritannien erfolgreich. In: Buchmarkt. 13. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  43. Christian House: The Girl Who Wasn’t There by Ferdinand von Schirach, review: ‘an effective mystery’. In: The Daily Telegraph. 29. Januar 2015, abgerufen am 31. Januar 2015.
  44. The Times vom 1. August 2015, Saturday Review, S. 19.
  45. Besuch in Japan: Schirach erkundet seine Fans. In: Berliner Morgenpost. 11. Juni 2015, abgerufen am 1. August 2015.
  46. NDR: Schirachs „Tabu“ am Altonaer Theater. Abgerufen am 28. Februar 2017.
  47. Tabu auf der Website der Schauspielbühnen, abgerufen am 27. April 2019.
  48. Stuttgarter Zeitung: Premiere im Alten Schauspielhaus: Ferdinand von Schirachs „Tabu“ bricht fulminant Tabus. Abgerufen am 27. April 2019.
  49. Essays von Ferdinand von Schirach. NDR, 13. August 2014, archiviert vom Original am 17. August 2014; abgerufen am 22. August 2014.
  50. Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 11. August 2014.
  51. Der Leser ist der Richter. In: Der Standard. 9. August 2014, abgerufen am 22. August 2014.
  52. Alexander Kluge, Ferdinand von Schirach: Das Schöne ist ein komplizierter Begriff. In: Die Welt, Literarische Welt. 1. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017 (Teil 1 von 3).
  53. Interviewer Jan Drees: Die Vernunft ist vor allen Dingen menschenfreundlich. Deutschlandfunk, Büchermarkt, 19. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017.
  54. heute-journal vom 7. März 2018. (zdf.de [abgerufen am 10. März 2018]). heute-journal vom 7. März 2018 (Memento des Originals vom 11. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de
  55. Schriftsteller Ferdinand von Schirach – „Das Leben wird eng, wenn Sie alles nur zynisch beurteilen.“ In: Deutschlandfunk Kultur. (deutschlandfunkkultur.de [abgerufen am 10. März 2018]).
  56. Nils Minkmar: Bestseller-Autor von Schirach im Interview: „Nur uns selbst können wir nicht vergeben.“ In: Der Spiegel. 7. März 2018 (spiegel.de [abgerufen am 10. März 2018]).
  57. Frankfurter Rundschau: Ferdinand von Schirach: Poesie und Justiz. In: Frankfurter Rundschau. (fr.de [abgerufen am 10. März 2018]).
  58. Ferdinand von Schirach präsentiert „Strafe“. (bz-berlin.de [abgerufen am 13. März 2018]).
  59. rbb Fernsehen: Video Schirach liest „Strafe“. (Nicht mehr online verfügbar.) 12. März 2018, archiviert vom Original am 13. März 2018; abgerufen am 13. März 2018 (deutsch).
  60. Buchcharts – die aktuellen Bestsellerlisten / Ferdinand von Schirach neu auf Platz 3. Abgerufen am 10. März 2018.
  61. Ferdinand von Schirach steigt auf Platz 1 – buchreport. In: buchreport. 13. März 2018 (buchreport.de [abgerufen am 13. März 2018]).
  62. Thomas Fischer: Strafe, für was auch immer: die mörderisch triviale Gebrauchsliteratur des Ferdinand von Schirach
  63. NDR: Sabine Rückert über den True-Crime-Trend. (ndr.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  64. Interview: Rebecca Casati: Jemand muss büßen. In: sueddeutsche.de. 1. August 2010, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  65. Ferdos Forudastan, Wolfgang Janisch: „Es geht häufig um gefühltes Recht“. In: sueddeutsche.de. 25. Juli 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 26. Juli 2018]).
  66. Interview mit Christoph Amend, in: Zeit-Magazin, 28. Februar 2019, S. 21.
  67. Von Schirach erobert erneut Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. 12. März 2019, abgerufen am 13. März 2019 (deutsch).
  68. buchreport. Abgerufen am 22. Oktober 2019 (deutsch).
  69. Media Control: Media Control Jahrescharts – Die 20 meistverkauften Bücher 2019. 9. Dezember 2019, abgerufen am 18. Dezember 2019.
  70. NDR: Ferdinand von Schirach: „Kaffee und Zigaretten“. Abgerufen am 8. März 2019.
  71. Die gar zu große Umweltverträglichkeit. 28. Februar 2019, abgerufen am 2. März 2019.
  72. Hubert Winkels: Der Erzähler hat den Blues. In: sueddeutsche.de. 2019, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 2. März 2019]).
  73. Thomas Kliemann: Corona und andere Katastrophen: Ferdinand von Schirach veröffentlicht neues Buch. Abgerufen am 19. Mai 2020.
  74. Corona-Titel auf Platz 1 in Sachbuch und Belletristik. 19. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (deutsch).
  75. Leute, Leute. In: Hamburger Abendblatt. 2. Januar 2014, abgerufen am 21. Januar 2014.
  76. Ferdinand von Schirachs erstes Theaterstück startet gleichzeitig in Berlin und Frankfurt. In: Buchmarkt. 2. Mai 2015, abgerufen am 10. August 2015.
  77. Plädoyer der Staatsanwältin – in der Theatervorlage. (Memento des Originals vom 26. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schirach.de Website des Autors. Abgerufen am 26. Oktober 2016. Die Staatsanwältin trägt u. a. das Trolley-Problem vor.
  78. Natascha Pflaumbaum: Anstiftung eines moralischen Diskurses. In: Deutschland Radio Kultur. 3. Oktober 2015, abgerufen am 4. Oktober 2015.
  79. Dialogkritik zur Doppel-Uraufführung. In: Die Deutsche Bühne. 3. Oktober 2015, abgerufen am 4. Oktober 2015.
  80. Ein Dilemma, moralisch wie dramatisch. In: Süddeutsche Zeitung. 4. Oktober 2015, abgerufen am 4. Oktober 2015.
  81. Reinhard Tschapke, Darum ist Schirachs „Terror“ das Stück der Saison. Artikel in der Nordwest-Zeitung, 22. Februar 2016. Abgerufen am 22. Februar 2016.
  82. Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, „Terror“
  83. Red: Theater: Das Urteil von Peking. In: Der Spiegel. Nr. 28, 2017 (online8. Juli 2017).
  84. Pressemeldungen. Abgerufen am 12. Juli 2018.
  85. Christine Dössel: "Terror" vor „Faust“. In: sueddeutsche.de. 12. Juli 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 17. Juli 2018]).
  86. Pressemeldungen. Abgerufen am 11. August 2018.
  87. TERROR – Ferdinand von Schirach – Abstimmungsergebnisse. Abgerufen am 10. Dezember 2018.
  88. TERROR – Ferdinand von Schirach – Stimmen. Abgerufen am 10. Dezember 2018.
  89. „Terror“: NDR Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück von Ferdinand von Schirach
  90. Uraufführung: „Gott“ von Ferdinand von Schirach – Berliner Ensemble. Abgerufen am 8. September 2020 (deutsch).
  91. "Gott" von Ferdinand von Schirach – Uraufführung im Düsseldorfer Schauspielhaus. Abgerufen am 8. September 2020 (deutsch).
  92. GOTT – Ferdinand von Schirach – Termine. Abgerufen am 8. September 2020.
  93. 2 Senat Bundesverfassungsgericht: Bundesverfassungsgericht – Entscheidungen – Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung verfassungswidrig. 26. Februar 2020, abgerufen am 8. September 2020.
  94. Volker Weidermann, DER SPIEGEL: Ferdinand von Schirachs neues Theaterstück: Darf man Menschen dabei helfen, sich selbst zu töten? - DER SPIEGEL – Kultur. Abgerufen am 8. September 2020.
  95. Volker Weidermann, DER SPIEGEL: Ferdinand von Schirachs neues Theaterstück: Darf man Menschen dabei helfen, sich selbst zu töten? - DER SPIEGEL – Kultur. Abgerufen am 8. September 2020.
  96. Peer Teuwsen: Ferdinand von Schirach: «Das Leben ist nur sinnvoll, weil es begrenzt ist». In: nzzas.nzz.ch. 12. September 2020, abgerufen am 19. September 2020.
  97. Max Florian Kühlem: Sein oder Nichtsein? Bitte abstimmen! Robert Gerloffs Uraufführung verlebendigt die Erkenntnisse und Zweifel in Ferdinand von Schirachs Sterbehilfe-Stück. In: nachtkritik.de. 10. September 2020, abgerufen am 26. September 2020 (Rezension).
  98. Katja Wirz: GLÜCK Doris Dörrie verfilmt erste Geschichte aus Ferdinand von Schirachs Bestseller-Erzählband „Verbrechen“. Constantin Film, 7. September 2010, abgerufen am 7. September 2010.
  99. Katja Wirz: Constantin Film sichert sich Filmrechte an Ferdinand von Schirachs Besteller-Erzählband. Constantin Film, 28. Februar 2010, abgerufen am 22. März 2010.
  100. Schirachs Fälle gehen im ZDF in Serie. In: B.Z., 30. Juni 2011.
  101. Bestseller „Verbrechen“ Schirach – Kurzgeschichten in Kino und TV. Spiegel Online, 6. Juli 2011, abgerufen am 14. Juli 2011.
  102. VERBRECHEN, nach Ferdinand von Schirach, (Memento des Originals vom 15. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de abgerufen am 22. Februar 2013.
  103. Verbrechen nach Ferdinand von Schirach erobert Taiwan, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  104. Grimme-Preis Nominierungen Fiktion abgerufen am 31. Januar 2014.
  105. ZDF und Berben verfilmen auch von Schirachs „Schuld“, abgerufen am 25. Mai 2013.
  106. Bleibtreu spielt in Schirach-Verfilmung mit (Memento vom 15. Oktober 2014 im Internet Archive) Stern vom 14. Oktober 2014.
  107. DWDL.de GmbH: ZDF: Bleibtreu für „Schuld“ wieder vor der Kamera – DWDL.de. In: DWDL.de. Abgerufen am 17. Juni 2016.
  108. DWDL.de GmbH: ZDF zeigt zweite „Schuld“-Staffel ab Mitte September – DWDL.de. In: DWDL.de. Abgerufen am 31. August 2017.
  109. SCHULD nach Ferdinand von Schirach: 3. und finale Staffel wird gedreht. In: Serienjunkies. (serienjunkies.de [abgerufen am 15. Oktober 2018]).
  110. Schuld nach Ferdinand von Schirach: Filmfest-Premiere mit Moritz Bleibtreu. 2. Juli 2019, abgerufen am 6. Juli 2019.
  111. Schirachs „Terror“: Das größte Live-Experiment im deutschen TV, abgerufen am 1. Mai 2016.
  112. Spiegel Online: „Terror“ in der ARD: Im Namen des Fernsehvolkes. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  113. ORF-Themenabend „Terror – Ihr Urteil“: Die Fernsehzuschauer werden zu Geschworenen In: tv.orf.at, abgerufen am 27. Dezember 2016
  114. Arena Spezial: Der Auftakt In: srf.ch, 17. Oktober 2016, abgerufen am 27. Dezember 2016
  115. Thomas Fischer: „Terror“ – Ferdinand von Schirach auf allen Kanälen! Zeit Online vom 18. Oktober 2016.
  116. Christian Schertz: Medienrechtler fordert mehr juristisches Fernsehen. In: Der Tagesspiegel vom 19. Oktober 2016.
  117. Blickpunkt:Film – TV Movie des Jahres
  118. Rose d'Or für Terror
  119. Gewinnerliste auf der Website des Festivals.
  120. Der neue Buck ist da! ASPHALTGORILLAS ab 30. August 2018 im Kino. In: presseportal.de. (presseportal.de [abgerufen am 29. Juni 2018]).
  121. Blickpunkt:Film | News | „Asphaltgorillas“ fetzt. Abgerufen am 7. Juli 2018.
  122. Der Fall Collini / Constantin Film verfilmt Ferdinand von Schirachs Bestseller mit Elyas M’Barek fürs Kino, Regie übernimmt Marco Kreuzpaintner. In: presseportal.de. (presseportal.de [abgerufen am 13. Juli 2018]).
  123. DER FALL COLLINI ist der erfolgreichste deutsche Film des Jahres. Abgerufen am 24. Juni 2019.
  124. DWDL de GmbH: ARD nennt Sendetermin von Schirachs „Gott“. Abgerufen am 19. Oktober 2020 (englisch).
  125. "GOTT von F. von Schirach" – ARD | Das Erste. Abgerufen am 19. Oktober 2020.
  126. Salzburger Nachrichten: Nach Anschlag in Wien: ORF strahlt Schirachs „Gott“ später aus. Abgerufen am 6. November 2020.
  127. Dipl.-Psych. Georg Fiedler (ehemals Therapie-Zentrum für Suizidgefährdete in Hamburg) Prof. Dr. Arno Drinkmann (Kath. Universität Eichstädt-Ingolstadt) Dr. Iris Hauth (Ärztliche Direktorin, Alexianer St. Joseph Berlin-Weißensee) Prof. Dr. Philipp Lenz (Zentrale Einrichtung Palliativmedizin, Universitätsklinikum Münster) Prof. Dr. Anne Letsch (Leiterin internistische Onkologie, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein) PD Dr. Ute Lewitzka (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden) Dr. Bernd Oliver Maier (Chefarzt Med. Klinik III, St. Josefs-Hospital Wiesbaden) Hannah Müller-Pein, MA (Institut für Sozialwesen Universität Kassel) Prof. Dr. Friedemann Nauck (Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Göttingen) Prof. Dr. Christoph Ostgathe (Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen) Prof. Dr. Lukas Radbruch (Direktor Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn) Prof. Dr. Andreas Reif (Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) Prof. Dr. Roman Rolke (Klinik für Palliativmedizin, Uniklinik RWTH Aachen) Prof. Dr. Henrikje Stanze (Pflegewissenschaft, Fakultät 3 Gesellschaftswissenschaften, Hochschule Bremen) Prof. Dr. phil. Martin Teising (ehem. International Psychoanalytical University, Berlin) Prof. Dr. Martin Weber (Palliativmedizinische Abteilung, Universitätsklinikum Mainz) Prof. Dr. Manfred Woltersdorf (ehemals Ärztlicher Direktor Bezirkskrankenhaus Bayreuth): Offener Brief an Ferdinand von Schirach. In: FAZ.net. 21. November 2020, abgerufen am 29. November 2020.
  128. Michael Hanfeld: Kritik an von Schirachs „Gott“: Mediziner protestieren mit offenem Brief gegen Suizid-Film. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 29. November 2020]).
  129. Dr. Dietmar Beck (PM), Prof. Dieter Birnbacher (Philosoph), Prof. Gian Domenico Borasio (PM) <Borasio@chuv.ch>, Dr. Harald Braun (PM), Dr. Jörg Cuno (PM), Prof. Matthias Dose (Psychiater), Dr. Hans Dworzak (PM), Dr. Daniel Friedrich (Ethiker), Rita Gabler (PP), Prof. Eric Hilgendorf (Strafrechtler) <hilgendorf@jura.uni-wuerzburg.de>, Dr. Hans-Jörg Hilscher (PM), Dr. Ulrike Hofmeister (PM), Prof. Ralf Jox (Ethiker, PM) <ralf.jox@chuv.ch>, Andrea Klein (PM), Dr. Astrid Lueg (PM), Dr. Benedikt Matenaer (PM), Monika Mayer (PM), Prof. Reinhard Merkel (Jurist) <reinhard.merkel@jura.uni- hamburg.de>, Wolfgang Putz (Rechtsanwalt), Dr. Thomas Nolte (PM), Jörg Rebhan (PM), Dr. Jan-Ole Reichardt (Ethiker), Dr. Michael de Ridder (PM) <michael.deridder@t- online.de>, Dr. Peter Schmidkonz (PM), Prof. Bettina Schöne-Seifert (Ethikerin) <bseifert@uni-muenster.de>, Dr. Angelika Schramm (PM), Franziska Schröder (Psychotherapeutin), PD Dr. Marco Stier (Ethiker), Dr. Matthias Thöns (PM) <thoens@sapv.de> (*PM = Palliativmedizin, PP= Palliativpflege): Replik auf einen offenen Brief an Ferdinand von Schirach. In: FAZ.net. 28. November 2020, abgerufen am 29. November 2011.
  130. Michael Hanfeld: Streit um von Schirachs „Gott“: Mediziner gegen Mediziner. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 29. November 2020]).
  131. Tanja Beeskow: Neues Schirach-Event mit Klaus Maria Brandauer und Bjarne Mädel. Abgerufen am 3. Dezember 2019.
  132. Das Erste 2020: Ein besonderer Mehrteiler pro Quartal. 3. Dezember 2019, abgerufen am 3. Dezember 2019 (deutsch).
  133. DWDL de GmbH: Mehr Serien, mehr Mediathek und ein neues Schirach-Event. Abgerufen am 3. Dezember 2019.
  134. "Der Feind" nach von Schirach – ARD | Das Erste. Abgerufen am 3. Dezember 2019.
  135. «Ferdinand von Schirach: Feinde»: Filmprojekt aus zwei Perspektiven. 22. Oktober 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (deutsch).
  136. „Der Feind“: DIESER Weltstar feiert im Januar sein TV-Comeback. Abgerufen am 23. Oktober 2020.
  137. Amelia Castilla: El crimen y la culpa, según Von Schirach. El País, 7. Dezember 2013, abgerufen am 9. Dezember 2013.
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  139. Te Yi Awards, abgerufen am 15. Oktober 2014.
  140. parco-play.com: TABU, abgerufen am 16. Februar 2015.
  141. Guest of Honor: GERMANY (englisch) Taipei International Book Exhibition. 1. Februar 2019. Abgerufen am 7. April 2019.
  142. C A: Dialoge in Südfrankreich – Ferdinand von Schirach trifft Anselm Kiefer. 7. März 2019, abgerufen am 8. März 2019.
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  152. Marei Mentlein: Großer Preis der Buchhändler für „Verbrechen“. Goethe-Institut Japan, Mai 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  153. Schirach räumt ab. Börsenblatt, 9. April 2014, abgerufen am 9. April 2012.
  154. Ils sont toujours en piste pour le Médicis. Le Figaro, 13. September 2016, abgerufen am 7. November 2016.
  155. Ferdinand von Schirachs „Terror“ erhält Romy auf kurier.at, abgerufen am 19. April 2017
  156. Wissenschaftsstadt Darmstadt: Wissenschaftsstadt Darmstadt vergibt Ricarda-Huch-Preis 2018 an Jurist und Schriftsteller Ferdinand von Schirach. (darmstadt.de [abgerufen am 3. August 2018]).
  157. Es geht um’s Prinzip. Deutschlandradio Kultur, 11. August 2014, abgerufen am 22. August 2014.