Fernand Rausser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Fernand Rausser (* 24. August 1926 in Bern; † 25. März 2016 in Bolligen; Rufname Sepp) war ein Schweizer Fotograf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren in Bern-Bümpliz, aufgewachsen in Münchenbuchsee und Frauenfeld, absolvierte Rausser von 1943 bis 1946 eine Lehre als Fotograf. Nach Gesellenjahren in Genf, Lausanne und Bern besuchte er 1949 die Fotoklasse von Hans Finsler an der Kunstgewerbeschule Zürich. Seither arbeitete er als selbständiger Werbe- und Pressefotograf, ab 1953 mit seiner Lebenspartnerin Hanny Meinhardt, dazu auch mit Kollegen wie Kurt Blum. 1963 zog er nach Bolligen.

Er veröffentlichte über 40 Bildbände mit Fotos aller Genres – auch Fotomontagen, Collagen und Cartoons – und wurde dafür mehrfach mit dem Preis für die schönsten Schweizer Bücher ausgezeichnet. Ab 1949 zeigte er seine Werke an zahlreichen Ausstellungen. Er illustrierte sieben Mondo-Bildbände sowie das schweizweit bekannte Kochlehrbuch Tiptopf. 2003 gründete er seinen eigenen Buchverlag. Seit 2005 war er in zweiter Ehe verheiratet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989 Paul-Haupt-Preis

Bildbände (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigene Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auftragsarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nestlé in den Entwicklungsländern. Nestlé, Vevey 1975
  • Tiptopf. Interkantonales Lehrmittel für den Hauswirtschaftsunterricht. Lehrmittelverlag, Bern 1986; 19. A. 2008, ISBN 978-3-292-00481-9

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]