Fernando Kanapkis

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Fernando Kanapkis
Personalia
Name Fernando Alfredo Kanapkis García
Geburtstag 6. Juni 1966
Geburtsort MontevideoUruguay
Größe 192 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1982–1985 Fénix
1986–1990 Danubio FC
1991 Deportivo Mandiyú 10 (0)
1991–1992 Nacional
1992 Danubio FC
1992–1993 Deportivo Mandiyú 18 (0)
1993–1994 Atlético Mineiro 5 (0)
1995 Nacional
1996 Huracán Buceo
1997 Nacional
1998 Rampla Juniors
1999–2000 Paysandú Bella Vista
2001–2003 Racing mind. 20 (mind. 9)
0000–2005 Alianza Montevideo
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992–1993 Uruguay 20 (5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Fernando Alfredo Kanapkis García (* 6. Juni 1966 in Montevideo, Uruguay) ist ein ehemaliger uruguayischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Abwehrspieler debütierte als 16-jähriger 1982 in Reihen des Centro Atlético Fénix[1][2] und stand dort 1985 in der uruguayischen Segunda División im Kader. Von 1986 bis 1990 spielte er sodann für Danubio FC in der Primera División Uruguays. Der Verein wurde in diesem Zeitraum im Jahre 1988 Uruguayischer Meister und gewann im selben Jahr zudem das Torneo Competencia. 1989 stieß er mit den Montevideanern ins Halbfinale der Copa Libertadores vor. Im Torneo Clausura 1991 stand er in zehn Spielen (kein Tor) beim argentinischen Erstligisten Deportivo Mandiyú auf dem Platz und im selben Jahr[3] bis Juli 1992[4] auch noch in Reihen des montevideanischen Großklubs Nacional. 1992 war er abermals vertraglich an Danubio FC gebunden. Die Apertura 1992 spielte er ebenso wie das Torneo Clausura und das Torneo Apertura des folgenden Jahres erneut für Deportivo Mandiyú und kam dort zu insgesamt 18 Einsätzen (kein Tor). 1993 wechselte er nach Brasilien zu Atlético Mineiro und wurde dort in jenem Jahr fünfmal eingesetzt (kein Tor). Ein weiterer Einsatz kam während seiner Zugehörigkeit zum Verein, die bis 1994 währte, jedoch nicht hinzu. Er kehrte nach Uruguay zurück, spielte dort ab der Apertura 1995 in Montevideo für Nacional, 1996 bei Huracán Buceo, 1997 wieder für Nacional und 1998 schließlich für die Rampla Juniors.[3] Allerdings verortete Kanapkis in einem Interview aus dem Januar 2011 die Karrierephase bei den Rampla Juniors im Jahr 1997.[5] 1999 verließ er die uruguayische Hauptstadt und wechselte in den Westen der Republik an den Río Uruguay zu Paysandú Bella Vista während dessen kurzzeitiger Erstligazugehörigkeit. 2001 kehrte er nach Montevideo zurück und schloss sich bis 2003 dem Racing Club an.[3] Beim Klub aus Montevideo wirkte er mindestens im März 2001 auch als Mannschaftskapitän.[6] In der Zweitligasaison 2003 kam er dort in 20 Ligaspielen zum Einsatz und schoss neun Tore.[3] Anschließend spielte er noch bis zu seinem Karriereende im Jahre 2005 für Alianza Montevideo.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kanapkis war Mitglied der Nationalmannschaft Uruguays. Er debütierte am 30. April 1992 unter Trainer Luis Cubilla beim 1:0-Heimsieg im Freundschaftsländerspiel gegen Brasilien mit einem Startelfeinsatz. Auch Ildo Maneiro, der später Cubilla im Amt des Nationaltrainers nachfolgte, griff auf Kanapkis' Dienste zurück. Bis zu seinem letzten Einsatz für die Celeste unter Roberto Fleitas am 13. Oktober 1993 bei der 0:5-Auswärtsniederlage gegen Deutschland in Karlsruhe absolvierte er 20 Länderspiele, bei denen er insgesamt fünfmal ins gegnerische Tor traf. 1992 kam er bei der Copa Lipton zum Einsatz. 1993 nahm er im uruguayischen Aufgebot an der Copa América in Ecuador teil.[8][9]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uruguayischer Meister: 1988

Nach der Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner aktiven sportlichen Laufbahn nahm der zweifache Familienvater Kanapkis mitunter an Benefizspielen ehemaliger Profifußballspieler teil und trat dabei beispielsweise für das Team der uruguayischen Spielergewerkschaft Mutual Uruguaya de Futbolistas Profesionales an. Für die Gewerkschaft ist er auch in einer ehrenamtlicher Leitungsfunktion aktiv.[10] Mindestens seit Februar 2015 hat er dort das Amt des Schatzmeisters inne.[11] Gemeinsam mit seinem ehemaligen Nacional-Mannschaftskollegen Juan Ravera, der mittlerweile als Pastor einer evangelischen, italienischen Kirche tätig ist, eröffnete er zudem Fußballschulen in Montevideo und im Landesinneren. Mittlerweile führt Kanapkis seine Fußballschule im montevideanischen Barrio Prado.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fernando el temerario (spanisch) auf montevideo.com.uy, abgerufen am 28. Februar 2015
  2. FERNÁNDO KANAPKIS (Memento des Originals vom 29. August 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tribunero.com (spanisch) auf tribunero.com, abgerufen am 1. März 2015
  3. a b c d [1]http://playerhistory.test/ID%3D226448~Linktext%3Dnein~Name%3D~Download%3DProfil auf www.playerhistory.com, abgerufen am 28. Februar 2015
  4. Uruguay - International Matches 1991-1995 auf rsssf.com, abgerufen am 28. Februar 2015
  5. Entrevista a Fernando Kanapkis un ex Picapiedra (spanisch) auf ramplajuniorsfc.blogspot.de vom 22. Januar 2011, abgerufen am 1. März 2015
  6. El actor principal: Fernando Kanapkis (Racing) (spanisch) in La República vom 12. März 2001, abgerufen am 1. März 2015
  7. Fernando el temerario (spanisch) auf montevideo.com.uy, abgerufen am 28. Februar 2015
  8. Statistische Daten zu den Länderspieleinsätzen in der uruguayischen Nationalmannschaft auf www.rsssf.com, abgerufen am 19. Dezember 2012
  9. Uruguay - International Matches 1991-1995 auf rsssf.com, abgerufen am 28. Februar 2015
  10. Fernando el temerario (spanisch) auf montevideo.com.uy, abgerufen am 28. Februar 2015
  11. La Mutual ensayó otro contragolpe (spanisch) auf ovaciondigital.com.uy vom 3. Februar 2015, abgerufen am 1. März 2015
  12. Fernando el temerario (spanisch) auf montevideo.com.uy, abgerufen am 28. Februar 2015