Fernmeldeturm Eisernhardt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fernmeldeturm Eisernhardt
Bild des Objektes
Basisdaten
Ort: Eisern
Land: Nordrhein-Westfalen
Staat: Deutschland
Höhenlage: 462 m ü. NHN
Koordinaten: 50° 50′ 32,5″ N, 8° 2′ 4,5″ O
Verwendung: Fernmeldeturm, Rundfunksender
Zugänglichkeit: Sendeturm öffentlich nicht zugänglich
Besitzer: Deutsche Funkturm
Turmdaten
Baudaten:
Gesamthöhe: 134 m
Daten zur Sendeanlage
Sendetypen: DAB+, Richtfunk, Mobilfunk
Positionskarte
Fernmeldeturm Eisernhardt (Nordrhein-Westfalen)
Fernmeldeturm Eisernhardt
Fernmeldeturm Eisernhardt
Lokalisierung von Nordrhein-Westfalen in Deutschland
Detailaufnahme DAB+ Antenne
DAB+ Antenne auf dem Fernmeldeturm Eisernhardt

Der Fernmeldeturm Eisernhardt (Siegen-Süd) ist ein 134 Meter hoher Fernmeldeturm FMT 2/73 aus Stahlbeton (Typenturm) auf der Eisernhardt in Nordrhein-Westfalen. Er wurde 1976 in Betrieb genommen. Er ist das derzeit höchste Bauwerk im Stadtgebiet Siegen. Er wird hauptsächlich für Richtfunk und Mobilfunk genutzt und ist einer der aktuell 25 Standorte in Deutschland, von wo aus mobiles Internet für zivile Flugzeuge verbreitet wird. Seit dem 14. Dezember 2015 wird von hier auch DAB+ in vertikaler Polarisation und im Gleichwellenbetrieb mit anderen Sendern ausgestrahlt[1].

Frequenzen und Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitales Radio (DAB+)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Block Programme ERP
(kW)
Antennen-
diagramm

rund (ND)
/gerichtet (D)
Gleichwellennetz (SFN)
5C
DR Deutschland
(D__00188)
DAB+ Block der Media Broadcast: 10 ND
9B
Antenne DE
(D__00359)

DAB-Block von Antenne Deutschland:

10 ND

BOS-Funk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch bis in die späten 2010er Jahre wurden auf dem Fernmeldeturm betriebsbereite analoge Funkrelais der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben vorgehalten. Polizei, sowie Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz verfügten hier über je einen Funkkanal, mit welchem die Sprechfunkverbindung zur Leitstelle und der Fahrzeuge untereinander im Gebiet des ehemaligen Kreises Siegen in der Regel möglich war. Es existierten jedoch trotz der exponierten Lage des Turms einzelne Funklöcher in Freudenberg und im Burbacher Hickengrund. Zuletzt diente die Technik nur noch als Rückfallebene für den Digitalfunk.

Vorgängerbauwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Inbetriebnahme des jetzigen Fernmeldeturms gab es bereits einen kleineren Sendeturm in unmittelbarer Nähe. Dieser kleinere Turm wurde nach Inbetriebnahme des neuen Turms außer Betrieb genommen und abgerissen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1] DAB+ in Siegen verfügbar auf siegener-zeitung.de vom 4. Januar 2016