Fernwanderweg Saar-Rhein-Main

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Fernwanderweg Saar-Rhein-Main
Daten
Länge ≈ 200 km bis 286,5 kmdep1
Lage Pfälzerwald, Rheinhessen, Unterfranken
Markierungszeichen PWV-Kreuz-Gelb.PNG (gelbes Kreuz)
Startpunkt Homburg
49° 19′ 14,7″ N, 7° 20′ 35,1″ O
Zielpunkt Wörth am Main
49° 46′ 46,8″ N, 9° 11′ 3,5″ O
Typ Fernwanderweg
Höhenunterschied 417 m
Höchster Punkt 502
Niedrigster Punkt 85
Jahreszeit ganzjährig
Aussichtspunkte Petersberg
Besonderheiten West- und Ostroute

Der Fernwanderweg Saar-Rhein-Main verläuft mit dem Wegzeichen Gelbes Kreuz von der Saar über den Rhein an den Main.

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wanderweg wird zwischen Homburg und dem 190 km entfernten Alsheim (Bahnhof) vom Pfälzerwald-Verein und ab dort bis zum 91 km entfernten Ziel in Klingenberg vom Odenwaldklub betreut.[1]

Markierungszeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinkreuz mit seitlichem Markierungszeichen dem gelben Kreuz

Als Markierungszeichen dient dem Fernwanderweg Saar-Rhein-Main ein gelbes Kreuz mit gleich langen Kreuzarmen. Da neben dem Markierungszeichen kein weiterer Hinweis auf den nächsten Streckenpunkt oder eine Richtungsangabe existiert, ist es ratsam eine geeignete Wanderkarte oder Navigationsgerät mit entsprechender Routenführung dabei zu haben.

Streckenverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fernwanderweg beginnt im saarländischen Homburg bei den Schlossberghöhlen auf dem Schlossberg. Er überquert hinter Kirrberg die Grenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz und verläuft zunächst durch das Hügelland der Westricher Hochfläche; dabei werden unter anderem Winterbach und Höheinöd berührt. Bei Waldfischbach erreicht er den Pfälzerwald, wo er über die Hundsweihersägemühle und durch das Schwarzbachtal nach Johanniskreuz geführt wird. Von dort geht es entlang des Speyerbachs über Elmstein und Erfenstein nach Lambrecht und schließlich hinauf zur Pfälzerwald-Vereinshütte Lambertskreuz. Der letzte Streckenabschnitt innerhalb des Pfälzerwalds führt über die Hardenburg, Altleiningen und Eisenberg ins Nordpfälzer Bergland. Hier berührt der Wanderweg die Gemeinden Weitersweiler, Marnheim, Kirchheimbolanden, Bischheim und Ilbesheim. Er erreicht anschließend Rheinhessen und hier als erstes Freimersheim und Alzey. Von dort geht es entlang der Selz nach Framersheim und Gau-Odernheim auf den Petersberg; nach dessen Überquerung verläuft die Wegtrasse durch die Ortsgemeinde Bechtolsheim zurück zur Selz, der man bis nach Friesenheim folgt. Ab Friesenheim nutzt der Fernwanderweg bis Oppenheim am Rhein den Valtinche-Radweg. Von Oppenheim führt er rheinaufwärts auf dem Rheinterrassenweg über Ludwigshöhe, Guntersblum und Alsheim. Am Alsheimer Bahnhof übernimmt der Odenwaldklub die Zuständigkeit vom Pfälzerwald-Verein. Ab Alsheim führt der Weg durch den Sand und vorbei am Altrhein-Erlebnis-Pfad vorbei nach Eich und anschließend zum Rhein.
Er überquert diesen bei Gernsheim, wozu man eine Fähre benutzt. Nun ist das Bundesland Hessen erreicht. Als ‚Hauptwanderweg 14‘ verläuft er zunächst durch die Rheinebene nach Bickenbach und durchquert ab dem Ortsteil Seeheim den nördlichen Odenwald. Dabei werden unter anderem Neutsch, Lichtenberg, Brensbach, Grumbach und Höchst im Odenwald berührt, bis schließlich der Main und damit das Ziel des Fernwanderwegs in Wörth bzw. Klingenberg erreicht ist.

Der 286,48 km lange Wanderweg hat einen Höhendifferenz von 417 Meter, der tiefste Punkt befindet sich am Rheinübergang bei 85 Meter über dem Meer, der höchste Punkt liegt bei 502 Meter am Hinteren Stoppelkopf im Pfälzerwald. Da es hauptsächlich durch zwei Mittelgebirge (Pfälzerwald, Odenwald) und zahlreiche Hügellandschaften geht, beträgt der Gesamtanstieg 6.135 Meter und der Gesamtabstieg 6.282 Meter.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verzeichnis der Wanderwege des Odenwaldklubs e.V. – Auf sicheren Wegen – Wanderwege des Odenwaldklubs e.V. S. 14; als PDF-Datei 317 kb
  2. gpsies.com