Festival of Lights

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Berliner Dom zum Festival of Lights

Das Festival of Lights (englisch, ‚Lichterfest‘) ist eine internationale Veranstaltungsreihe und eingetragene Marke[1]. Das Festival of Lights Berlin gehört zu den bekanntesten Lichtfestivals weltweit. Es ist ein kostenloser Event in Berlin, der jährlich im Oktober stattfindet und 10 Tage lang bekannte Berliner Sehenswürdigkeiten durch Illuminationen, Feuerwerk, lichtkünstlerische Projektionen und 3D-Mappings aufwändig in Szene setzt. Beleuchtet werden Bauwerke, Straßen und Plätze, so zum Beispiel das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, der Berliner Dom oder die Siegessäule. Die erste Veranstaltung fand im Jahr 2004 statt.[2]

Festival of Lights Berlin

Initiatoren und Organisatoren des Festivals bis 2009 waren die City Stiftung Berlin, die Union Investment Real Estate AG, der Licht-Designer Andreas Boehlke sowie Festivalorganisatorin Birgit Zander mit ihrer Agentur Zander & Partner Event-Marketing. Seit 2010 ist Birgit Zander mit ihrer Agentur Zander & Partner Event-Marketing die alleinige Veranstalterin des Festivals.

2008 wurden die Lichtfestspiele am 14. Oktober mit der Lichtfontänen-Show Flames of Water vor der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte eröffnet. Die Lichtkünstler hatten 49 Wahrzeichen und Plätze Berlins illuminiert oder mit effektvollen Projektionen bespielt. Die Kirchtürme der Nikolaikirche im Stadtzentrum wurden erstmals weiß angestrahlt, womit an die Legende der Flucht von Kurfürst Johann Sigismund vor einer weißen Frau aus seinem Schloss in das Nikolaiviertel im 17. Jahrhundert erinnert wurde. Eine Lichtuhr auf dem Marx-Engels-Forum mit einem Durchmesser von 60 Metern fand als größte der Welt Eingang in das Guinness-Buch der Rekorde. Für Läufer gab es einen Light Run auf einer 7,5 Kilometer langen Strecken entlang vieler angestrahlter Gebäude. Museen, Theater, Botschaften und Traditionsbetriebe organisierten in einer Nacht der offenen Türen Aktionen zum Thema Lichteffekte.

Jedes Festival of Lights steht unter seinem eigenen thematischen Leitbild. Im Rahmen des "Festival of Lights International Mapping Awards" setzen jedes Jahr zahlreiche Künstler aus aller Welt ihre Visionen in 3D-Videomappings gekonnt in Szene. So auch 2017 unter dem Motto "Creating Tomorrow" am Berliner Dom.  Darüber hinaus wird die Veranstaltung durch eine Reihe weiterer Events, Sonderpreise, Wettbewerbe und Workshops begleitet. Weitere Lichtkunstfestivals aus der Reihe fanden bereits in Peking, Bukarest, Zagreb und Moskau statt.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Festival of Lights – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deborah Schaper: Interview mit Carsten Kollmeier und Uwe Timm - "Keine Wettbewerbsveranstaltung". In: Der Tagesspiegel. 4. Oktober 2013, abgerufen am 1. Mai 2010.
  2. Philip Gursch, Nana Heymann: Festival of Lights – Lichter der Großstadt: Auch der BBI lädt in der Nacht ein. In: Der Tagesspiegel. 13. Oktober 2009, abgerufen am 1. Mai 2010.