Feuchttuch

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Textile Feuchttücher

Feuchttücher, auch Pflegetücher genannt, sind in Lotion getränkte Vliesstofflappen.

Es gibt drei Arten von Feuchttüchern:

Sie werden für Unterwegs (z.B. auf Reisen) zum Abwischen der Haut oder von Gegenständen verwendet. Sie sind entweder in einer Großpackung oder einzeln flüssigkeitsdicht verpackt.

Je nach Ausführung sind die Tücher auch mit einer Desinfiziens, Hautpflegemittel und/oder Duftstoffen benetzt.

Der Vorteil dieser liegt zum einen in der einfacheren und schonenderen Reinigung der Haut; durch diese werden, im Gegensatz zum meist härteren Toilettenpapier, Rötungen/Verwundungen im sensiblen Hautbereich vermieden. Dies ist z.B. bei Rollstuhlfahrern wichtig, weil deren Analbereich durch das tägliche Sitzen empfindlicher sein kann als bei laufenden Personen.

Deswegen sollten Feuchttücher als alternative Hautreinigungsmittel, bei Bedarf, in der Pflege in Betracht gezogen werden.

Das erste Feuchttuch, „the Wet Nap“ (das nasse Tuch), wurde 1958 erfunden. Es war als einfach zu benutzender Artikel für unterwegs gedacht.[1]

Problematisch sind Feuchttücher im Abwasser, da sie nicht wie Toilettenpapier zerfallen. Zusammen mit anderen Bestandteilen können sie sogenannte Fettberge oder reißfeste Zöpfe bilden, die Kanalisation und Kläranlagen verstopfen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ikw.org; abgerufen am 29. November 2016
  2. Dietmar Seher: Baby-Feuchttücher legen Pumpwerke an der Ruhr lahm. In: WAZ.de. 17. Dezember 2016.