Feuerspringer

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Feuerspringer beim Boarding (Idaho)

Feuerspringer sind Schnelleinsatz- und Vorauseinheiten der Feuerwehr, die bei Wald- und Flurbränden wie Fallschirmspringer über dem Brandgebiet abspringen und mit primitivsten Mitteln die Brandbekämpfung einleiten. Zum Eigenschutz führen sie ein „Iglu“ mit sich, das im Falle einer Überrollung durch das Feuer aufgebaut wird und als Schutzgebäude verwendet werden kann. Es widersteht Temperaturen bis zu 900 °C.[1]

Sie operieren besonders in den ausgedehnten Wäldern der USA und Kanadas (Smokejumper) oder der Taiga Sibiriens (Awialessoochrana). In diesen Regionen ist die Zugangsmöglichkeit bodengebundener Einsatzkräfte nur eingeschränkt oder zunächst überhaupt nicht möglich, so dass diese Einheiten aus speziellen Flugzeugen möglichst nahe an der Brandstelle abspringen, um von dort zu Fuß weiterzukommen. Die Brandbekämpfung wird dann mit Wildland Tools aufgenommen, wobei es sich primär um kleine Handpumpen, Spaten und Sägen handelt. Der Einsatz von Hubschraubern zur Luftanlandung kann nur bis zu einer bestimmten Reichweite erfolgen, das Transportflugzeug hat eine größere Reichweite und ist kostengünstiger.

Aufgestellt wurden die Feuerspringer in Montana als 555. Fallschirmjägerbataillon (nur aus farbigen Soldaten) um Waldbrände durch japanische Ballonbomen zu bekämpfen.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard C. Rothermel (May 1993) Mann Gulch Fire: A Race That Couldn’t Be Won; United States Department of Agriculture, Forest Service, Intermountain Research Station, General Technical Report INT-299;
  2. Weick, Karl E. (1993) The collapse of sensemaking in organizations: The Mann Gulch disaster. Administrative Science Quarterly; Dec 1993; 38, 4; ABI/INFORM Global pg. 628 (Online verfügbar (PDF-Datei; 3,14 MB))