Feuersteg

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Der Feuersteg ist an Kolben in Hubkolbenmotoren mit innerer Verbrennung der oberste Steg. Er erstreckt sich somit vom Kolbenboden oder der Kolbenkrone bis zur ersten Nut zur Aufnahme eines Kolbenrings. Zusammen mit den weiteren Nuten und Ringstegen bildet er die sogenannte Ringpartie, deren Aufgabe es ist, den variablen Arbeitsraum vom Triebwerksraum abzugrenzen. Der Feuersteg ist den heißen, korrosiven Verbrennungsgasen direkt ausgesetzt, berührt aber im normalen Betrieb die Zylinderlauffläche nicht oder nur selten. Der Verschleiß ist daher eher gering und beschränkt sich in der Regel auf die Nutflanke. Seine Aufgabe ist auch, die Ringpartie vor der unmittelbaren Einwirkung der Verbrennungsgase zu schützen[1]. Dabei muss aber ein gewisser Gasdruck am ersten Ring erhalten bleiben, denn dadurch wird der Ring an die Zylinderlauffläche gepresst.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Pischinger: Verbrennungsmotoren, Vorlesungsumdruck, Band 1, Druck im Selbstverlag, Aachen, Oktober 1995, S. 233