Feuerwehraufzug

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Ein Feuerwehraufzug, links ist eine Leiter montiert, in der Ecke hinten links ist die Deckenluke zu erkennen

Feuerwehraufzüge sind besonders abgesicherte Aufzüge, die der Feuerwehr im Brandfall ein Erreichen der Brandetage ermöglichen. Sie dienen der Menschenrettung und dem Materialtransport für die Feuerwehr. Reguläre Aufzüge sollen im Brandfall nicht benutzt werden, da ihre Sicherheitseinrichtungen im Brandfall z. B. dazu führen können, dass der Aufzug mit offenen Türen in einem verrauchten Geschoss stehen bleibt. Sie werden daher nach Möglichkeit so programmiert, dass sie im Brandfall nur noch eine Fahrt in die Feuerwehrzugangsebene oder das nächstmögliche rauchfreie Geschoss ausführen und dann stillgesetzt werden. Feuerwehraufzüge werden daher besonders abgesichert und sind in Hochhäusern ein elementarer Bestandteil des Sicherheitskonzeptes. Feuerwehraufzüge dienen den vorgehenden Einsatzkräften zum schnellen Erreichen des Schadenortes. Im Brandfall müssen sich die Einsatzkräfte darauf verlassen können, dass die Ausführung der Feuerwehraufzüge keine sicherheitsrelevanten „Fallstricke“ aufweist und dass deren Funktionstüchtigkeit voll gegeben ist. Bei Hochhäusern mit flächendeckender Sprinklerung >60m Höhe und anderen Hochhäusern ist eine Risikobetrachtung durchzuführen, inwieweit sichere Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen bei Ausfall eines einzigen, vorhandenen Feuerwehraufzugs noch gewährleistet werden können. Hierbei handelt es sich um eine Betrachtung der erforderlichen Redundanz zur Gewährleistung einer schnellen Erreichbarkeit des Schadenortes gemäß dem Schutzziel der MHHR bzw. SBauVO NRW. Bei einem Ausfall des einzigen Feuerwehraufzuges ist hiermit nicht mehr zu rechnen, so dass sich die Frage nach der bauordnungsrechtlichen Nutzungsgenehmigung für diesen Zeitraum stellt. Grundlegende Anforderungen an Feuerwehraufzüge werden in EN 81-72:2015, für Altanlagen in EN 81-72:2003 bzw. davor in den TRA 200, geregelt. Einige Vorgaben der alten EN 81-72:2003 können zu sicherheitsrelevanten Problemen bei der Nutzung dieser Anlagen führen. Aufgrund dieser Erkenntnis, der Entwicklung der Vorgaben für Feuerwehraufzüge in den letzten Jahrzehnten (TRA 200, DIN EN 81-72:2003, Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR)) und des Erfordernisses der gleichen Bedienbarkeit durch Feuerwehrleute, haben die Feuerwehren zum Teil eigene Ausführungskriterien für den Bau und Betrieb von Feuerwehraufzügen erstellt, die regelmäßig auch Bestandteil der Baugenehmigungen sind.

In der Praxis zeigen sich gerade auch im Hinblick auf die Funktionstüchtigkeit der Feuerwehraufzugsanlagen erhebliche Sicherheitsdefizite, die dem Schutzziel der Ermöglichung wirksamer Lösch- und Rettungsmaßnahmen widersprechen. Für die erstmalige und wiederkehrende Prüfung dieser wichtigen sicherheitstechnischen Einrichtung gab es jedoch bisher nur in wenigen Großstädten (z. B. Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg) spezifische, nur teilweise deckungsgleiche Vorgaben der lokalen Feuerwehren, da die Prüfung der Feuerwehraufzugsfunktionen bisher nicht eindeutig in Gesetzestexten geregelt war und nur über den Umweg des §3 der Musterbauordnung- MBO- (Verpflichtung ein Gebäude „so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden“), erwirkt werden konnte, was aber in den wenigsten Fällen auch geschehen ist.

Die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vom 3. Februar 2015 mit Inkrafttreten am 1. Juni 2015 schließt nun diese Lücke in dem die Prüfung durch zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS) zwingend vorgeschrieben wird. Der Feuerwehraufzugbetrieb ist somit vor der erstmaligen Inbetriebnahme und nach prüfpflichtigen Änderungen sowie bei wiederkehrenden Prüfungen (Hauptprüfung) in Zeitabständen von längstens zwei Jahren zu überprüfen. Des Weiteren wird durch folgende Textpassage eindeutig geregelt, dass auch das sicherheitstechnische Umfeld des Gesamtsystems Feuerwehraufzug einer Gesamtüberprüfung (Wirkprinzipprüfung) unterzogen werden muss: „Zur Prüfung gehören auch alle aufzugsexternen Sicherheitseinrichtungen, die für die sichere Verwendung der Aufzugsanlage erforderlich sind, wie Überdrucklüftungsanlage oder Notstromversorgung von Feuerwehraufzügen. Bei den Prüfungen nach diesem Abschnitt sollen gleichwertige Ergebnisse von Prüfungen nach anderen Rechtsvorschriften des Bundes und der Länder berücksichtigt werden.“ Dieser zusätzliche Aufwand (Koordinierung, Zeit und Kosten) der Prüfung stößt natürlich bei den Betreibern nicht auf ungeteilte Zustimmung. So wird z. B. versucht die Stromunterbrechung bei Ausfall der allgemeinen Versorgung und die Übernahme durch die Ersatzstromversorgung und deren Auswirkungen auf die Aufzugssteuerung durch einfaches Aus- und Einschalten des Hauptschalters im Aufzugsmaschinenraum o. dergl. zu simulieren, was hier aber mitnichten zielführend ist.

Als Arbeitsmittel zur Sicherstellung von Erst- und wiederkehrenden Prüfungen des Gesamtsystems „Feuerwehraufzug“, das dem hohen sicherheitstechnisch relevanten Schutzziel gerecht werden kann, haben Vertreter von Berufsfeuerwehren, Aufzugsherstellern, Prüforganisationen und Betreibern im VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V. eine Richtlinie „Prüfung gebäudetechnischer Anlagen – Feuerwehraufzüge“[1] erarbeitet. Diese Richtlinie enthält als wichtigstes Element Checklisten für die Prüfung von Feuerwehraufzügen. Neben einer Ordnungsprüfung findet eine detaillierte technische Prüfung der baulichen, aufzugsseitigen, steuerungs- und kommunikationstechnischen Anforderungen und der Kennzeichnung des Aufzugs statt. Da die Prüfung, wie oben beschrieben, auch das Verhalten des Feuerwehraufzugs bei Stromausfall betrifft, ist im Rahmen des Prüfablaufs eine Stromabschaltung im Gebäude erforderlich. Eine solche ist in bestimmten Gebäuden, insbesondere Krankenhäusern, mit erheblichem organisatorischen Aufwand verbunden. Die auf das jeweilige Objekt individuell anpassbare Checkliste für die Prüfung (Excel-Datei) wurde daher so strukturiert, dass möglichst nur eine Abschaltung erforderlich ist. Weiterhin sind Prüfpunkte nach Möglichkeit nach räumlicher Nähe angeordnet, sodass Wegezeiten im Rahmen der Prüfung minimiert werden. Das Prüfergebnis ist der Bauaufsichtsbehörde/Feuerwehr mitzuteilen. Bei Einschränkungen ist eine Unterscheidung zwischen wesentlichen und nicht wesentlichen Einschränkungen (Aufzug als Feuerwehraufzug betriebssicher und wirksam?) vorzunehmen.

Konsequenzen einer nicht bestandenen Prüfung können sein:

- Kompensation des Mangels

- Stilllegung des Gebäudes oder der betroffenen Geschosse oberhalb der Hochhausebene (22m)

Anforderungen der Feuerwehr Düsseldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie ein Feuerwehraufzug im Detail auszuführen ist und warum Vorgaben der DIN EN 81-72 zum Teil für Feuerwehrleute gefährlich werden könnten und wie dem zu begegnen ist, hat die Feuerwehr Düsseldorf im Detail geregelt.

Die Ausführungskriterien für den Bau und Betrieb von Feuerwehraufzügen im Stadtgebiet Düsseldorf[2] spiegeln die Erfahrung aus mehr als 30 Jahren Bau und Betrieb von Feuerwehraufzügen wider und werden vielfach im Bundesgebiet eingesetzt. Allein in Düsseldorf sind schon mehr als 100 Anlagen in Betrieb, Tendenz u. a. durch den beabsichtigten Wohnhochhausbau 109 Anlagen in vier Jahren.

Um eine ordnungsgemäße Prüfung durchzuführen, hat die Feuerwehr Düsseldorf ein Prüfprotokoll[3] erarbeitet, anhand dessen eine Prüfung aller geforderten Punkte in möglichst kurzer Zeit möglich ist.

Wesentliche Änderungen der neuen DIN EN 81-72:2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absprachen und bauliche Voraussetzungen

Zur Sicherstellung des Feuerwehraufzugbetriebes im Einsatzfall sind schon im Vorfeld der Detailplanung mit den am Bau Beteiligten grundsätzliche Absprachen erforderlich zum:

- Wassermanagement

Eindringen in den Schacht

Das Eindringen von Löschwasser in den Schacht ist durch Entwässerungskanäle vor allen Schachtzugängen oder Anrampungen und Abläufe etc. zu verhindern. Bei gesprinklerten Gebäuden ist hier von einem Volumenstrom von 480l/min (verursacht durch vier geöffnete Sprinklerköpfe) und bei ungesprinklerten Gebäuden von 200 l/min (Wandhydrantenleistung) auszugehen.

Wasseransammlung in der Schachtgrube

Verhinderung von anlagengefährdendem Löschwasser in der Schachtgrube durch Schaffung eines Ablaufes in andere Bereiche. Eine evtl. erforderliche Pumpe darf nicht mehr im Fahrschacht angeordnet werden (aufzugfremde Einrichtung).

- Überdruckhaltung im Schacht

Durch die Größe und Anordnung der Einblasöffnung in den Schacht ist das Pendeln von Hängekabeln zu verhindern. Des Weiteren ist der durch die Druckbelüftungsanlage erzeugte Geräuschpegel so zu reduzieren, dass die Verständigung zwischen Fahrkorb und anderen Sprechstellen nicht gefährdet wird (max. 80 dB(A)). Auch ist die Funktionalität der Fahrschachttüren bei den zu erwartenden Druckverhältnissen zu gewährleisten.

- Maximaler Geschossabstand

Der maximale Abstand zwischen benachbarten Schachttürschwellen darf 7 m nicht überschreiten. Dieses steht in Verbindung mit der zur Selbst- und Fremdrettung erforderlichen Leiter mit einer max. Leiterlänge von 6 m im Schacht.

- Fahrkorbdeckengestaltung

Priorität hat hier ganz eindeutig die Funktion der Sicherstellung der Selbst- und Fremdrettung eingeschlossener Feuerwehrleute und nicht die gleiche Gestaltung evtl. vorhandener Aufzüge in einer Gruppe.

- Arbeitstemperaturbereich

Aufgrund des Arbeitstemperaturbereiches der elektronischen Aufzugskomponenten von 0–40 °C sind sowohl im Bereich Überdrucklüftungsanlage, wie auch bei der Montage von Komponenten an Schachtinnenwänden (zulässige Temperaturerhöhung im Brandfall 140 bzw. 180 K) entsprechende Überlegungen anzustellen bzw. Vorkehrungen zu treffen.

Selbst- und Fremdrettung aus dem Fahrkorb

Bei der Größe der Deckenluke ist eine lichte Durchstiegsweite von mind. 0,5×0,7 m zu realisieren. Die Baugröße ist somit davon abhängig, ob hier planmäßig im Rettungsverlauf eine Leiter eingestellt werden muss oder nicht. Alle Betätigungskräfte zum Öffnen von abgehängten Decken, Deckenluken usw. dürfen 250 N nicht überschreiten. Diese müssen auch vom Fahrkorbdach kontrolliert geöffnet werden können und nicht weiter als 1,6 m über Fahrkorbboden den Luftraum des Fahrkorbes einschränken. Die in der 2003er Fassung erwähnte und in der MHHR geforderte ortsfeste Leiter ist insbesondere aufgrund des Unfallrisikos für das Wartungspersonal entfallen. Die am Fahrkorb mitgeführte Leiter zur Selbstrettung muss so in Stellung gebracht werden können und der Öffnungsmechanismus der Fahrschachttüren so konstruiert werden, dass das Öffnen der Fahrschachttüren mit einer Hand erfolgen kann (zweite Hand und Füße an der bzw. auf der Leiter).

Steuerung

Bei Nutzung eines Feuerwehrbetriebsschlüssels im Fahrkorb ist jetzt auch in der Feuerwehrzugangsebene die Nutzung zulässig, bisher war nur die Dreikantbetätigung erlaubt.

Vor der Phase 1 sollte noch folgende Funktion aktiv sein (konnte in den Normverhandlungen nicht durchgesetzt werden): Während des normalen Betriebes des Feuerwehraufzugs darf die Türschließlinie nicht verstellt werden. Ein Blockieren des Aufzugs durch Personen oder Gegenstände ist nach einer Verzögerungszeit von 5 Sekunden durch ein optisches („Tür freimachen“) und akustisches Signal im Fahrkorb und ggf. beim Pförtner des Hauses anzuzeigen. Hierdurch kann eine Blockade des Feuerwehraufzuges und somit der Ausfall dieser Sicherheitseinrichtung durch Abstellen von Gegenständen im Türbereich verhindert werden (Sackkarre von Lieferanten, GK-Platten von Handwerkern usw.).

Die bisherige Festlegung zur Umsteuerung der Fahrkorbtüren wird in der Form geändert, dass nur bis zu einem Öffnungsmaß bis 0,05 m vor kompletter Öffnung umgesteuert wird und danach die Türen nur auf andauernden Tastendruck fahren (Totmannsteuerung). Diese Festlegung kann, wie bisher auch die Vorgabe der alten DIN EN 81-72:20003 zu einem automatischen Verschließen der Fahrschachttüren führen, nachdem ein Feuerwehrangehöriger den Fahrkorb verlassen hat, obwohl die Türen noch nicht entsprechend weit genug aufgefahren waren.

Auch das selbsttätige Zufahren der Türen nach versehentlicher Betätigung einer Zielwahltaste birgt die Gefahr eines ungewollten Verhaltens des Aufzuges, so dass hierfür die Funktion des permanenten Drückens einer Zielwahltaste oder einer „Tür Zu“-Taste zur Schließung der Tür eingeführt wurde. In Abhängigkeit von der Lage der Andienung über sichere Vorräume erfolgen Vorgaben zur Gestaltung und Funktion von „Durchladern“. Dieses betrifft die Türansteuerungen und das Fahrkorbpanel.

Ein Abziehen des „Betriebsschlüssels für den Feuerwehraufzug“ im Fahrkorb darf nur in Stellung „Aus“ möglich sein. Danach dürfen keine Befehle bzw. automatische Steuerungen wirksam werden. Somit wird ein Festsetzen des Aufzugs in einer Zieletage durch die Einsatzkräfte ermöglicht und eine Fremdnutzung des Aufzugs wird hierdurch ausgeschlossen.

Umschalten der elektrischen Energieversorgung

Nach Wiederkehr der Stromversorgung muss der Aufzug innerhalb einer Minute wieder zur Verfügung stehen. Als evtl. erforderliche Korrekturfahrt ist eine Fahrt max. in das nächste Geschoss in Richtung Feuerwehrzugangsebene zulässig.

Befehlsgeber

Zur Handschuhbedienung ist im Fahrkorb ein vollständiges Bedientableau mit Tasten nach DIN EN 81-70 erforderlich.

Informative Anhänge

Die Anhänge beinhalten u. a. ausführliche Erläuterungen zur Umsetzung zum Wassermanagement, der Schnittstellen zu Gebäude und zur erforderlichen Instandhaltung von Feuerwehraufzügen!

Erfordernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Notwendigkeit eines Feuerwehraufzuges wird über die Muster-Hochhaus-Richtlinie bzw. die eingeführten Sonderbauverordnungen der Länder geregelt. Eine bundeseinheitliche Regelung existiert nicht.

Die Muster-Hochhaus-Richtlinie[4] sowie die Sonderbauverordnung NRW[5] fordern Feuerwehraufzüge grundsätzlich ab der Hochhausgrenze von 22 m über Erdgleiche (Höhe Fußboden zumindest eines Aufenthaltsraumes). Allerdings gibt es in NRW auch Erleichterungen, so dass dann ein Feuerwehraufzug erst ab 30 m gefordert werden kann. In diesen Regelungen wird auch zusätzlich zu den o. g. Vorgaben zur Rettung im Notfall eine durchgehende Schachtleiter im Feuerwehraufzugschacht gefordert, was aber im Normalbetrieb zu arbeitsschutzrechtlichen Problemen führt, da die Benutzung dieser Leitern von Wartungsmonteuren erhebliche Risiken mit sich bringt, wenn diese vorher auf dem Fahrkorbdach die Aufzugsanlage nicht entsprechend deaktiviert haben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bestelladresse VDI 3809 Blatt 2 Prüfung gebäudetechnischer Anlagen Feuerwehraufzüge
  2. Ausführungskriterien für den Bau und Betrieb von Feuerwehraufzügen im Stadtgebiet Düsseldorf
  3. Prüfung von Feuerwehraufzügen
  4. Richtlinie über den Bau und Betrieb von Hochhäusern – MHHR (Fassung April 2008)
  5. Sonderbauverordnung NRW
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