Fewjar

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Fewjar
Logo der Band Fewjar vom Album AFewSides

Logo der Band Fewjar vom Album AFewSides
Fewjar – Jakob Joiko (links), Felix Denzer (rechts) beim Webvideopreis 2014
Fewjar – Jakob Joiko (links), Felix Denzer (rechts) beim Webvideopreis 2014
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Indie-Pop, Progressive Musik
Gründung 2009
Website www.fewjar.de
Gründungsmitglieder
Jakob Joiko
Gesang, Synthesizer
Felix Denzer
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Jakob Joiko
Gesang, Synthesizer
Felix Denzer
Synthesizer, Begleitgesang
Andre Moghimi
Live-Musiker
Bass, Synthesizer
Michael Goldmann
Davis Schulz (2016–2017)
Bass, Synthesizer
Steven Schuto (bei einzelnen Konzerten)
Schlagzeug
Nicolas Planteur (seit 2018)

Fewjar (gesprochen [fju:ˈʤɑ:r]) ist eine Berliner Musikgruppe, bestehend aus Jakob Joiko, Felix Denzer und Andre Moghimi.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fewjar wurde im Winter 2009 von Felix Denzer und Jakob Joiko gegründet. Ihre ersten gemeinsamen Songs unter dem Namen Fewjar nahmen sie als Weihnachtsgeschenk für Freunde und Familie auf.

Nach einigen kleineren Auftritten begann das Duo 2010 mit dem Schreiben der Songs für ihr erstes offizielles Album, Journey Of Dam, welches eine Mischung aus Songs und hörspielartigen Interludes war. Das Album wurde im darauffolgenden Jahr veröffentlicht. Zur gleichen Zeit begann die Band, ihren Schaffensprozess auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal „Fewjar“ in Vlog-Form zu dokumentieren.

Am 13. September 2013 wurde das zweite Album des Duos mit dem Namen AFewSides veröffentlicht.

Nach ihrem Debütauftritt als Eröffnungsakt bei den Videodays 2014 in der Kölner Lanxess Arena[1] spielten sie am 18. Mai 2016 ihr erstes abendfüllendes Konzert im ausverkauften Bi Nuu in Berlin.[2]

Am 28. Oktober 2016 erschien das dritte Album Until.[3] Zu diesem Album fand im November 2016 die erste Deutschland-Tour der Band unter dem Namen Until-Tour statt,[4] welche im Frühjahr 2017 in vier deutschen Großstädten fortgesetzt wurde.

Seit dem 15. Dezember 2017 gilt Andre Moghimi offiziell als drittes Mitglied der Band.[5] Gleichzeitig kündigte das Trio sein viertes Album Gamma sowie die dazugehörige Gamma-Deutschlandtour für das Jahr 2018 an.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe ordnet die eigene Musik unter der selbst erschaffenen Kategorie des „Polygenre“ ein, welches einen Überbegriff für ihre viele Genres umspannende, jedoch meistens am Pop orientierte Musik darstellt.[6] Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Stilistik der Band in viele Richtungen; mit jedem Album lassen sich verschiedene Schwerpunkte erkennen.

Orientierte sich das Debüt-Album Journey of Dam nah am Metal, so entwickelte sich der Stil der Band mit AFewSides verstärkt in eine Electro-Pop Richtung. Das dritte Album Until kombinierte den Electro-Pop mit Elementen des Progressive-Rock und 80er–Jahre Synth-Pop.

Bei Journey of Dam und Until handelt es sich um Konzept-Alben, die jeweils eine zusammenhängende Geschichte erzählen. Journey of Dam erzählt diese Geschichte mithilfe von gesprochenen Hörspiel-Interludes, Until verzichtet komplett auf gesprochene Stellen und erzählt die Geschichte nur über die Songs.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Projekts setzt sich aus den Namen der beiden Künstler selbst zusammen: Felix Denzer ist das „Few“ und Jakob Joiko ist das „Jar“ von Fewjar.[7] Außerdem erinnert der Klang des Namens an den englischen Begriff future (deutsch: „Zukunft“).

Liveauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2016 spielten Fewjar Ihr erstes Konzert im ausverkauften Berliner Club Bi Nuu. Dafür stellten sie eine Liveband aus Steven Schuto vom YouTube-Kanal SpaceFrogs, Davis Schulz sowie Andre Moghimi, der damals noch nur als Live-Musiker für die Band agierte, zusammen. Auch Tommy Blackout, der im Song S.p.a.m. mitarbeitete, wirkte beim Konzert mit. Videos ihres ersten Konzertes veröffentlichten sie auf ihrem YouTube-Kanal. Ende 2016 gingen sie zusammen mit Davis Schulz, Michael Goldmann und Andre Moghimi auf Deutschlandtour, die ab April 2017 fortgesetzt wurde.

Webauftritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fewjar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Haupt-YouTube-Kanal des Trios finden sich Making-ofs ihrer Alben und ihrer Musikvideos. Des Weiteren laden sie dort auch sogenannte Roomsessions hoch, welche Neuinterpretationen ihrer Songs darstellen. Auch die Musikvideos ihrer anderen Projekte Mhokomo, bestehend aus Jakob Joiko und Andre Moghimi, und DNZR, dem Soloprojekt von Felix Denzer werden auf diesem Kanal veröffentlicht.

Sorgenschall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Kanal Sorgenschall sind Musik- und Konzertreviews sowie Vlogs zu finden. Auch riefen sie mit diesem Kanal die Aktion Sorgenschall ins Leben, mit der der Absatz von Schallplatten gesteigert werden sollte. Ein weiteres Format auf diesem Channel heißt Track der Woche in welchem sie ihre Freunde nach ihrem Lieblingslied in der Woche fragen. Auch nahmen sie mit ihrem Kanal an der #NoHate-Kampagne teil, welche von Mitgliedern des Vereines 301+ ins Leben gerufen wurde. Hierzu steuerten sie mehrere Videos bei, Beispielsweise eine Sonderausgabe des Track der Woche mit dem Namen #NoHate – Songs gegen schlechte Laune. Der Kanal wurde am 2. November 2015 eingestellt.

Der Betrieb des Kanals wurde am 30. April 2018 mit einem veränderten Konzept wieder aufgenommen.[8]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[9]
Until
  DE 78 05.05.2017 (1 Wo.)
Gamma
  DE 28 01.06.2018 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Roomsessions Pt.1
  • 2015: Indigo
  • 2017: Levitation EP

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Tapirsupper
  • 2013: S.p.a.m. (feat. Tommy Blackout)
  • 2016: Lo (feat. Marti Fischer)
  • 2016: Gemini
  • 2018: Gamma
  • 2018: Treasure

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Tapirsupper
  • 2013: S.p.a.m. (feat. Tommy Blackout)
  • 2014: Cepheus
  • 2014: Polemonium (feat. Frodoapparat)
  • 2016: Lo (feat. Marti Fischer)
  • 2017: Levitation
  • 2018: Gamma
  • 2018: Treasure
  • 2018: Don't Tell a Weird Weakling

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Auszeichnung Video Kategorie Resultat
2014 Webvideopreis Cepheus (Roomsession) Epic Nominiert
S.p.a.m. [feat. Tommy Blackout] Now playing Gewonnen
2015 Webvideopreis Polemonium [feat. Frodo] Best Video Of The Year Nominiert
Polemonium [feat. Frodo] Music Video Nominiert
Cepheus Music Video Nominiert

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VideoDays: Showbeginn: Fewjar rockt die Halle! - Der VideoDays-Livestream 2014. 18. August 2014, abgerufen am 27. Juni 2016.
  2. Fewjar: Fewjar LIVE im BiNuu (18.5.16) | MASHUP # Fewjar Spielt. In: YouTube.com. 26. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
  3. Jan Freitag: Poesie gediegener Ereignislosigkeit. 27. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016.
  4. Fewjar: Tour. In: YouTube.com. 4. September 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016.
  5. fewjar: Und ja, wir sind jetzt 3. In: @Fewjar. 15. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  6. Marti Fischer: Yay, Polygenre! | Wie geht eigentlich Fewjar? 18. März 2015, abgerufen am 30. Dezember 2017.
  7. Wir. Abgerufen am 14. Juni 2016.
  8. Sorgenschall: Wieder hier. 30. April 2018, abgerufen am 30. April 2018.
  9. Fewjar in den deutschen Charts

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]