Fiat 124

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fiat
Fiat 124 Limousine (1966–1970)

Fiat 124 Limousine (1966–1970)

124
Produktionszeitraum: 1966–1985
Klasse: Untere Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi, Coupé, Spider
Motoren: Ottomotoren:
1,2 Liter (44-49 kW)
1,4 Liter (51-66 kW)
1,6 Liter (70-81 kW)
1,8 Liter (65-86 kW)
2,0 Liter (63-100 kW)
Länge: 4042-4045 mm
Breite: 1625 mm
Höhe: 1420-1440 mm
Radstand: 2420 mm
Leergewicht: 855-950 kg
Vorgängermodell Fiat 1300
Nachfolgemodell Fiat 131

Der Fiat 124 ist ein Modell der unteren Mittelklasse der italienischen Automarke Fiat, das in verschiedenen Varianten (Fahrzeugkatogerien) zwischen Frühjahr 1966 und Sommer 1985 gebaut wurde. Als Limousine wurde er von Fachjournalisten der europäischen Motorpresse zum Auto des Jahres 1967 gewählt.

Seit 2016 bietet Fiat ein neues Sportmodell (Roadster) auf der Basis des Mazda MX-5 von 2016 unter der Modellbezeichnung Fiat 124 Spider an.[1]

Limousine und Kombi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckansicht

Kurz nach der Präsentation der Baureihe Fiat 1300 und Fiat 1500 nahm Fiat die Arbeiten zur Entwicklung eines Nachfolgers auf. Da im Automobilbau der frühen 1960er-Jahre stilistisch die „Neue Sachlichkeit“ Einzug gehalten hatte, sollte sich auch die Gestaltung des neuen Fiats 124 an diesem Trend orientieren.[2]

Fiat baute zu jener Zeit ausschließlich Fahrzeuge mit Hinterradantrieb. Der Vorderradantrieb galt jedoch spätestens seit der Präsentation des BMC Mini auf dem Automarkt als zukunftsweisend für den Massenmarkt. Innerhalb des Fiat-Konzerns erzielte Autobianchi durch den Primula mit diesem Konzept bereits Verkaufserfolge.

Um das bei Autobianchi gewonnene Wissen auf die Konzernmutter Fiat zu übertragen, entstand in Turin unter der Bezeichnung 123 ein gemeinsames Projekt.[3] Auf Basis des Primula begann die Entwicklung einer viertürigen Stufenhecklimousine mit Quermotor und Frontantrieb. Im Laufe der Arbeiten entschied sich Fiat jedoch, den künftigen Fiat 124 weiterhin mit Hinterradantrieb zu fertigen und brach die Zusammenarbeit überraschend ab.[2] Autobianchi brachte das Projekt allein zur Serienreife und verkaufte das Fahrzeug als Autobianchi A111.[3]

Schon damals erzielte der Fiat-Konzern einen bedeutenden Anteil seines Umsatzes außerhalb Italiens. Wesentlichen Anteil hieran hatten Lizenzproduktionen von Tochterfirmen, die die Fahrzeuge unter ihrem Markennamen vertrieben, sofern sie gut zu den jeweiligen nationalen Bedürfnissen passten.[4] Im Lastenheft für die Gestaltung des Fiat 124 stand daher, möglichst global zu gefallen und sich auch unter schwierigen Bedingungen behaupten zu können. Fiats Lösung für diese Aufgabe lag in einer schlichten, glattflächigen Form, gepaart mit einer robusten und erprobten Technik ohne innovative Experimente.[2]

Technische Konzeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wagen hatte vorn einen längs eingebauten Vierzylindermotor mit 1197 cm³ Hubraum mit einem Zylinderkopf aus Aluminium. Die Verdichtung des Motors von 8,8 : 1 erlaubte auch die Nutzung von Kraftstoffen mit niedriger Oktanzahl.

Das maximale Drehmoment lag mit 94 Nm bei 3200/min an. Die Leistung betrug 65 PS nach SAE, das sind 60 DIN-PS und entspricht 44 kW. Neu in einem Fiat war damals die fünffach gelagerte Kurbelwelle.

Die Kraft des Motors wurde über ein Vierganggetriebe auf die an vier Längslenkern und einem Panhardstab geführte hintere Starrachse übertragen. Die Bremsanlage umfasste zwar Scheibenbremsen an allen vier Rädern (eine Neuheit in dieser Fahrzeugklasse), eine Bremsunterstützung war aber nicht serienmäßig.[5]

Modellgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fiat 124 wurde im Frühjahr 1966 der Öffentlichkeit präsentiert. Einzige Karosserievariante war zunächst die viertürige Limousine. Trotz der geringen Abmessungen von 4030 mm × 1625 mm × 1420 mm lobten zeitgenössische Tester das Platzangebot im Innenraum.[6] Im Vergleich zum Vorgängermodell wurden die Fensterflächen erheblich vergrößert, was die Übersichtlichkeit für den Fahrer verbesserte. Sowohl das Lenkrad mit Hupenring als auch die Tachometereinheit waren der letzten Entwicklungsstufe der Modellreihe 1300/1500 entlehnt. Insgesamt waren Armaturenbrett und Innenraum aber neu gestaltet worden. Der serienmäßige Lieferumfang umfasste eine Benzinuhr mit Reserveleuchte. Im Kofferraum war links das Reserverad und rechts der Kraftstofftank untergebracht.[2]

Die Kunden nahmen den Fiat 124 von Anfang an positiv auf. Schon beim Produktionsstart konnten 200 Einheiten pro Tag gefertigt werden; eine Zahl, die bis zum Herbst 1966 auf 600 stieg. Fiat entwickelte die Modellfamilie weiter und präsentierte im Frühjahr 1967 einen Kombi mit dem Namen Familiare.[7] Er übernahm nahezu alle Merkmale der Limousine, hatte jedoch Reifen der Größe 6,15S–13 statt 5,50S–13. Das Tankvolumen vergrößerte sich von 39 auf 47 Liter.[8]

Obwohl sich der Fiat 124 gut verkaufte, wurde die Leistung als zu gering kritisiert. Im November 1968 wurde daher der 124 Special vorgestellt. Der Hubraum des Motors wurde auf 1438 cm³ vergrößert und die Kompression auf 9,1 : 1 erhöht. Damit erreichte er ein maximales Drehmoment von 110 Nm bei 3300/min und eine Leistung von 70 DIN-PS (51 kW). Diese Leistungssteigung kam im Wesentlichen der Beschleunigung zugute, die Höchstgeschwindigkeit stieg nur um 5 km/h.[9]

Äußerlich war der Special an einem geänderten Kühlergrill mit Doppelscheinwerfern, größeren Stoßstangenhörnern und an geänderten Heckleuchten mit integrierten Rückstrahlern zu erkennen. Der Innenraum war leicht überarbeitet. Die Instrumenteneinheit bestand beim Special aus zwei runden Anzeigen. Links befand sich der Tachometer ohne Tageskilometerzähler. Im rechten Instrument waren alle Anzeigen und Warnleuchten zusammengefasst. Zur Senkung des Fahrgeräuschpegels wurden in dieses Modell zusätzlich 25 kg Dämmmaterial eingebaut.[10]

Im November 1970 kamen die Fahrzeuge der ersten Modellpflege in den Handel. Das Basismodell des Fiat 124 erhielt einen neu gestalteten Kühlergrill mit vier horizontal angeordneten und verchromten Leisten. Die Stoßstangenhörner wurden vom 124 Special übernommen. Das überarbeitete Heck hatte nun größere Rückleuchten mit Rückfahrscheinwerfern. Um die Luftzirkulation im Innenraum aller Fahrzeuge zu verbessern, kamen Entlüftungsschlitze an die C-Säule. Eine Zweikreisbremsanlage mit Servounterstützung erhöhte die Sicherheit. Auch dem 124 Special kamen diese Änderungen zugute. Allerdings entfielen die Stoßstangenhörner zugunsten einer umlaufenden Gummileiste. Im Innenraum gab es Elemente mit Holzimitat.[11]

Zur gleichen Zeit wurde der 124 Special T in das Programm aufgenommen. Er hatte den Motor mit zwei obenliegenden, zahnriemengetriebenen Nockenwellen aus den Modellen 124 Coupé und Spider. Damit zielte der 124 Special T auf den erfolgreichen Alfa Romeo Giulia Super. Der Motor basierte auf dem Motorblock der einfacheren Modelle mit seitlicher Nockenwelle, jedoch mit einem neuen Zylinderkopf. Aurelio Lampredi hatte beide Varianten entworfen. Die Konstruktion des Fiat-Twin-Cam-Motors wurde noch lange in verschiedenen Modellen von Fiat, Lancia und Alfa Romeo verwendet.

Der Motor hatte auch 1438 cm³ und gegenüber den Sport-Modellen eine reduzierte Leistung von 80 DIN-PS und ein maximales Drehmoment von 110 Nm bei 4000/min. Die Verdichtung lag bei 8,9 : 1. Gegen Aufpreis war ein elektrischer Drehzahlmesser erhältlich.[12]

Fiat 124 Limousine (1972–1975)

Die letzte Überarbeitung erfuhren die Modelle im August 1972. Äußerlich erhielten alle Varianten neugestaltete Kühlergrille, die nun wie die Radkappen das umgestaltete Fiat-Markenzeichen trugen. Im Innenraum zeigten sich Armaturen mit schwarzer Grundfarbe und gelber Schrift. Die Basisversionen und der Special erhielten einen stärkeren Motor. Durch Änderungen an der Nockenwelle und den Brennräumen konnten bei beiden Modellen 5 DIN-PS zusätzlich gewonnen werden. Der Special T wurde dagegen mit dem Motor des im gleichen Jahr eingeführten 132 1600 N bestückt. Er hatte 1592 cm³ Hubraum, 95 DIN-PS, ein maximales Drehmoment von 125 Nm bei 4000/min und eine Verdichtung von 8,9 : 1.[13]

Die Produktion in Italien wurde im Januar 1975 eingestellt, das Modell wurde aber noch Jahrzehnte außerhalb Italiens in Lizenz gefertigt. Sein Nachfolger wurde der Fiat 131 Mirafiori.

Coupé[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fiat 124 Coupé gehört zur Fahrzeugkatogerie „Coupé“ und wurde als Modellvariante des Fiat 124 von März 1967 bis Anfang 1976 produziert. Es hatte anfangs 1438 cm³ Hubraum und leistete 66 kW.

Im Frühjahr 1969 bekam das Coupé eine geänderte Frontpartie mit Doppelscheinwerfern, die formal dem Fiat Dino Coupé angeglichen wurde.

Auch die Rücklichter wurden verändert. Hinzu kam eine zweite Motorenvariante mit 1608 cm³ und 81 kW.

Im Sommer 1972 folgte eine weitere Überarbeitung der Front- und Heckpartie. Als neue Motoren standen die des neuen Fiat 132 mit 1592 cm³/81 kW und 1756 cm³/87 kW zur Wahl.

Spider[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fiat 124 Sport Spider gehört zur Fahrzeugkatogerie „Roadster“ und wurde als Modellvariante des Fiat 124 von Mitte 1966 bis Sommer 1985 von Fiat selbst und später als Auftragsfertigung von Pininfarina (im Auftrag von Fiat) hergestellt, gut zu erkennen durch das unterschiedliche Logo auf Fahrzeug, Lenkrad und Schaltknauf.

Die Fahrzeuge von Fiat sind die heutzutage deutlich begehrteren am Oldtimermarkt. Das gilt unabhängig vom Zustand ab Zustandsnote 3, insbesondere für die Vergaser-Fahrzeuge mit den kleinen anstatt der großen Buckel auf der Motorhaube.

Auch der Fiat 124 Sport Spider wurde im Frühjahr 1969 und im Sommer 1972 weiter verändert. Die Entwicklung verlief jedoch weit weniger auffällig als beim Coupé. Zentrale Veränderung war die neue, leistungsgesteigerte und zuverlässigere Motorengeneration. Ab September 1972 wurden sogar Fahrzeuge mit 1756 cm³ Motor (94 kW) und dem Namenszusatz Abarth gebaut. Die im Leistungsgewicht sportlichste Version des Fiat 124 Sport Spider („Abarth“) war ein Homologationsmodell für den Rallye-Sport und wurde mit fest montiertem Hardtop anstelle des Stoffverdecks und Gummipuffern anstatt Stoßstangen ausgeliefert. Zwecks Gewichtsreduktion bestanden Motorhaube und Kofferraumdeckel aus schwarzem Kunststoff und die Hinterräder wurden anstatt der sonst verwendeten Starrachse einzeln aufgehängt.

Der Fiat 124 Spider wurde im Baujahr 1966 mit einem 1,4-Liter-Motor angeboten, der 66 kW (90 PS) leistete. Bis zum Jahr 1979 stieg die Motorleistung mit Einführung neuer Motoren mit 1,6 Liter Hubraum auf bis zu 81 kW (110 PS) an. Ab 1972 wurde der Spider auch mit 1,8-Liter-Motor angeboten, der 84 kW (114 PS) mit Vierganggetriebe und 87 kW (118 PS) mit Fünfganggetriebe leistete.

Die ab Anfang 1978 produzierten Fahrzeuge wurden mit dem 2,0-Liter-Aggregat und mit bis zu 74 kW (100 PS) als Fiat 2000 Spider vermarktet. Eine Abarth-Version des Fiat Spider 124 wurde von 1972 bis 1974 mit einem 1,8-Liter-Motor ausgestattet, der 94 kW (128 PS) mobilisierte.

Als Fiat den Spider im Herbst 1982 aus dem Angebot nahm, wurde der Fiat 124 Spider noch bis Sommer 1985 als 124 DS in den Werkhallen von Pininfarina unter der Modellbezeichnung Pininfarina Spidereuropa hergestellt und über das Händlernetz der Fiat AG an interessierte Verbraucher vertrieben. Dieses Modell hatte einen 2,0-Liter-Einspritz-Motor mit 77 kW (105 PS), der kurz vor Produktionsende im Juli 1985 leistungsmindernd und abgasgereinigt mit einem Katalysator ausgestattet wurde.

1983 brachte Pininfarina als Sonderedition 500 von Abarth getunte und einzeln durchnummerierte Spidereuropa Volumex mit Roots-Kompressor in den Handel. Mit seinen 99 kW (135 PS) aus zwei Liter Hubraum war der Volumex stärker als sein „ewiger“ Rivale, der Alfa Romeo Spider. Während es die anderen Fiat 124 Spider nur auf Höchstgeschwindigkeiten von 175 km/h brachten, erreichte der Volumex 190 km/h.

Die Produktion des Fiat 124 Spider wurde nach 19 Jahren und knapp 200.000 gebauten Fahrzeugen im Juli 1985 eingestellt.


Lizenznachbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fiat 124 und seine Lizenznachbauten
Hersteller 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3
FIAT Fiat 124 / Fiat 124 Special
Fiat 124 Spider
Fiat 124 Familiare
Fiat 124 Coupé
NSU-Fiat Fiat 124
Pirin-Fiat Fiat 124
SEAT Seat 124
Seat 1430
Seat 124 Sport Coupé
Asia Asia-Fiat 124
Tofaş Murat 124 „Serçe“
LADA VAZ-2101/2102 / Schiguli / Lada 1200/1300
VAZ 2102 / Lada 1200–1500 Kombi
VAZ-2103 / Lada 1500
VAZ-2106 / Lada 1600
VAZ-2105 / Lada Nova / Lada Riva
Premier Premier 118 NE
Premier 137D

In Spanien wurde der Fiat 124 als Seat 124 von 1968 bis 1980 gebaut; parallel dazu gab es von 1969 bis 1975 den auf Basis des 124 weiterentwickelten Seat 1430. Das Fiat 124 Coupé wurde ebenfalls von Seat gebaut, als Seat 124 Sport Coupé von 1970 bis 1976.

In Lizenz wurde der Fiat 124 von 1971 bis 1977 unter dem Namen Murat 124 bei Tofaş in Bursa (Türkei) gebaut. Insgesamt wurden dort 134.867 Fahrzeuge dieses Typs mit einem 1,2 Liter-Motor produziert. Bekannt wurde der Murat 124 auch unter dem Namen Serçe (Spatz). Seit den 1990er Jahren wird er im Volksmund auch „Hacı Murat“ genannt.

Von NSU-Fiat und Pirin-Fiat wurde der Fiat 124 ebenfalls gefertigt – als Fiat 124.

Auch in Asien wurde der Fiat 124 unter Lizenz gefertigt. So war dieses Modell der erste PKW der koreanischen Marke Asia Motors und wurde von 1970 bis 1975 als Asia-Fiat 124 gebaut. In Indien baute Premier (wie vorher schon andere Fiat-Modelle) den Fiat 124 ab 1986 in Lizenz als Premier 118 NE und später mit Dieselmotor als Premier 137D.

Die Karosserien aller Fiat ab 1971 wurden aus von der Sowjetunion geliefertem Recyclingstahl hergestellt. Fiat hatte das Automobilwerk AwtoWAS im russischen Toljatti gebaut, wo der Fiat 124 als Schiguli/VAZ-2101 vom Band lief. Die außerhalb des sowjetischen Einflussbereichs exportierten Fahrzeuge hießen LADA. Als Bezahlung dafür lieferte die Sowjetunion Karosseriebleche, die sich als sehr problematisch herausstellten, da der Stahl durch seinen hohen Kupferanteil interkristalline elektrochemische Spannung aufwies und daher stark rostanfällig war. Weitergehende Rostschutzmaßnahmen wie Hohlraumversiegelung oder Unterbodenschutz wurden damals im Fiat-Konzern kaum angewendet. Ab 1979 wurde der VAZ-2101 zum VAZ-2105 (Export Lada Nova/ Lada Riva) weiterentwickelt, der bis 2012 gebaut wurde, zuletzt in Tschetschenien.

Modellchronik in Stichworten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 03.1966: Vorstellung des Fiat 124 als Limousine und Kombi sowie des Fiat 124 Spider in Turin
  • 03.1967: Vorstellung des Fiat 124 Coupé
  • 12.1968: Vorstellung des Fiat 124 Special
  • 01.1971: Modellpflege und Vorstellung des Fiat 124 Special T
  • 08.1972: Letzte Modellpflege
  • 07.1975: Produktionseinstellung der Fiat 124 Limousine und des Kombi
  • 02.1976: Produktionseinstellung des Fiat 124 Coupé
  • 1978: 2000 Stück zum 50-Jahr-Jubiläum von Pininfarina 2000 Limited Edition und Sonderserie 20 Stk. Spider Sportivo de Pininfarina
  • 1980: Beginn der CSO-Serie mit 2,0 Liter-Motor, Einspritzung und G-Kat. Ausschließlich für den US-Markt produziert, aber häufig reimportiert.
  • 1981: Legend Industries 500 Spider mit Turbolader
  • 11.1982: Beginn der bei Pininfarina gefertigten Spider-DS-Serie einschl. VX, Vertrieb über die Fiat AG. Fiat Spider Volumex mit Roots-Gebläse, wurde auf 500 Stück limitiert und per eingestanzter Ziffer durchnummeriert
  • 07.1985: Produktionseinstellung des Pininfarina Spider Europa 124 DS

Motorenübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1,2 Liter, 44 kW / 60 PS ab 1966 bis 1973 für Fiat 124
  • 1,2 Liter, 48 kW / 65 PS (ab 1973 für Fiat 124 zugleich einer der meistverkauften Motoren)
  • 1,4 Liter, 51 kW / 70 PS (ab 1968 bis 1973 für 124 Special)
  • 1,4 Liter, 59 kW / 80 PS (ab 1971 bis 1973 für 124 Special T)
  • 1,4 Liter, 66 kW / 90 PS (ab 1966 bis 1973 für Sport Coupé und Spider)
  • 1,4 Liter, 55 kW / 75 PS (ab 1973 für Fiat 124 Special)
  • 1,6 Liter, 70 kW / 95 PS (ab 1973 für Fiat 124 Special T)
  • 1,6 Liter, 81 kW / 110 PS (ab 1969 für Sport Coupé und Spider, ab 1971 auch mit 74KW/100 PS und einfachem Registervergaser)
  • 1,8 Liter, 86 kW / 118 PS (ab 1973 für Sport Coupé und Spider)
  • 2,0 Liter, 94 kW / 128 PS (ab 1973 für Sport Spider Abarth)
  • 1,8 Liter, 65 kW / 88 PS (ab 1976 für Spider (US-Vergaser))
  • 2,0 Liter, 63 kW / 86 PS (ab 1979 für Spider (US-Vergaser))
  • 2.0 Liter nur 1979 für Spider Sportivo de Pininfarina
  • 2,0 Liter, 77 kW / 105 PS (ab 1981 für Spider (i.e Einspritzer))
  • 2,0 Liter, 90 kW / 122 PS (ab 1981 für Spider 500 Stück mit Turbo vom Hersteller Legend Industries)
  • 2,0 Liter, 100 kW / 135 PS (von 1982 bis 1985 für 500 Spider Volumex mit Roots-Kompressor)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fiat bringt den 124 zurück, Autobild, 18. November 2015
  2. a b c d Guide d'achat: Fiat 124 – La voiture universelle 1966–1974, in: Gazonline, Heft 12/Dezember 2006, 12. Jahrgang, Pixel Press Studio, Bailly, S. 80.
  3. a b Gloor, Roger: Personenwagen der 60er Jahre, 3. Aufl., Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart 1990, ISBN 3-444-10307-7, S.71 ff.
  4. Braun, Matthias/Storz, Alexander Franc: Typenkompass Seat – Alle Modelle seit 1953, 1. Aufl., Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02534-5, S. 7.
  5. Kuch, Joachim/Schmarbeck, Wolfgang: Typenkompaß Fiat – Personenwagen seit 1945, 1. Aufl., Motorbuch Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-613-01906-X, S. 56.
  6. Fiat 124 au banc d'essai, in: L'auto journal, Heft 9/6. Mai 1971, 21. Jahrgang, Mondadori France, Paris, S. 25 f.
  7. Joachim Kuch/Wolfgang Schmarbeck: Typenkompaß Fiat – Personenwagen seit 1945. 1. Aufl., Motorbuch Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-613-01906-X, S. 57.
  8. Guide d'achat: Fiat 124 – La voiture universelle 1966–1974, in: Gazonline, Heft 12/Dezember 2006, 12. Jahrgang, Pixel Press Studio, Bailly, S. 81.
  9. Roger Gloor: Personenwagen der 60er Jahre. 3. Aufl., Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart 1990, ISBN 3-444-10307-7, S. 151 f.
  10. Guide d'achat: Fiat 124 – La voiture universelle 1966–1974, in: Gazonline, Heft 12/Dezember 2006, 12. Jahrgang, Pixel Press Studio, Bailly, S. 82 f.
  11. Guide d'achat: Fiat 124 – La voiture universelle 1966–1974, in: Gazonline, Heft 12/Dezember 2006, 12. Jahrgang, Pixel Press Studio, Bailly, S. 82 ff.
  12. L'Auto-Journal, 50 ans d'histoire Automobile, Tome 2, 1977–2000, Éditions Michel Lafon, 1. Aufl., Paris 2003, S. 157.
  13. Guide d'achat: Fiat 124 – La voiture universelle 1966–1974, in: Gazonline, Heft 12/Dezember 2006, 12. Jahrgang, Pixel Press Studio, Bailly, S. 84 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fiat 124 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien