Fiat 132

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fiat 132 (1974–1981)
Heckansicht

Der Fiat 132 war ein Fahrzeug der Mittelklasse des italienischen Automobilherstellers Fiat. Er wurde im Mai 1972 als Nachfolger des Fiat 125 vorgestellt, in Spanien als Seat 132.

Zu Beginn gab es drei Modellvarianten: 132 1600 N, 132 1800 N und 132 1800 S. Autozeitschriften zeigten sich enttäuscht: Man kritisierte die „japanische Linienführung“, die mehr an einen Toyota als an einen Fiat erinnere. Auch sei das Fahrwerk zu schwammig, so die Autotester.

Auch der Verkauf blieb hinter Fiats Erwartungen zurück. Daher wurde das Fahrzeug überarbeitet und ab 1974 gab es die Modelle 132 1600 GL/GLS und 132 1800 GLS. Obwohl die Linienführung mit den vergrößerten Fenstern nun etwas besser gefiel, war der Verkaufserfolg weiter bescheiden.

Als Fiat die Produktion des Fiat 130 zum Jahresende 1977 einstellte, wurde der 132 zu Fiats Spitzenmodell. Dazu bekam er als 132 2000 einen größeren Motor, zahlreiche geänderte Details und umfangreiche Ausstattung mit auf Wunsch erhältlichem Automatikgetriebe und Klimaanlage. Obwohl kein schlechtes Auto, konnte er angesichts der weit höheren technischen Klasse des 130 keineswegs voll überzeugen. Zu groß war der Abstand sowohl zum 130 als auch zur Konkurrenz vor allem in der Motorleistung.

Anfang 1978 folgten zwei Diesel-Versionen mit 2000 oder 2500 cm³ Hubraum.

Mitte 1979 präsentierte Fiat den 132 2000 i.e. mit elektronischer Benzin-Einspritzung und 90 kW (122 PS) als neues stärkstes Modell. Im April 1981 wurde der Fiat 132 nach einer Modellpflege in Fiat Argenta umbenannt.

Da der Seat 132 in Spanien nicht sehr erfolgreich war, gab es für ihn keinen Nachfolger. Der Fiat 132 wurde in Korea von Kia ab 1979 in Lizenz gebaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fiat 132 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien