Fiat 2300

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Fiat
Fiat 2300 (1961–1968)

Fiat 2300 (1961–1968)

2300
Produktionszeitraum: 1961–1968
Klasse: Obere Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi, Coupé
Motoren: Ottomotor:
2,3 Liter (77 kW)
Länge: 4485 mm
Breite: 1620 mm
Höhe: 1470 mm
Radstand: 2650 mm
Leergewicht: 1285 kg
Vorgängermodell: 2100
Nachfolgemodell: 130

Im Herbst 1961 erschien der Fiat 2300 als nahezu baugleicher Nachfolger des Fiat 2100. Er war wie dieser als viertürige Stufenhecklimousine und als fünftüriger Kombi (Familiare) verfügbar.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Fiat 2300 verfügte über einen Reihensechszylinder-Benzinmotor mit 2279 cm³ Hubraum, der mit vierfach gelagerter Kurbelwelle und hängenden Ventilen maximal 77 kW (105 PS) bei 5300/min leistete. Er trieb über eine hydraulisch betätigte Einscheibentrockenkupplung, ein synchronsiertes Viergang-Getriebe mit Lenkradschaltung und eine geteilte Kardanwelle die Hinterräder an.

Wahlweise waren auch ein Overdrive oder eine dreistufige Getriebeautomatik erhältlich. Die Hinterachse hing nun an halbelliptischen Blattfedern und nicht mehr wie beim 1900 und 1800/2100 an Federlenkern mit Schraubenfedern. Die Höchstgeschwindigkeit betrug je nach Version 154 bis 162 km/h. Wie der 2100 Speciale war der 2300 mit Doppelscheinwerfern ausgerüstet[1].

Mit 80 mm größerem Radstand, entsprechend längerer Karosserie und besserer Ausstattung wurde der 2300 Speciale angeboten.[2]

Coupé[Bearbeiten]

Zeitgleich mit Einführung von Limousine und Kombi erschien das zweitürige, von Ghia entworfene Fiat 2300 Coupé, das auch mit dem 2,3-l-Motor ausgestattet war. Seine Höchstgeschwindigkeit lag bei 175 km/h. Das Coupé wurde mit ein Viergang-Getriebe mit Mittelschaltung gebaut, jedoch bereits Mitte 1964 wieder eingestellt.

Parallel dazu gab es das fast 200 km/h schnelle 2300 S Coupé mit einem von Abarth überarbeiteten Motor mit über 136 PS (100 kW).

Auf der Basis des Fiat 2300 fertigte Ghia den Ghia 230 S an.

Nachfolger[Bearbeiten]

Ende 1968 wurde die Herstellung aller 2300-Varianten eingestellt. Im Frühjahr 1969 erschien der neu gestaltete Nachfolger Fiat 130. Auch hier übernahm ein Sechszylindermotor den Antrieb, wobei der 130 eine Einzelradaufhängung bekam.

Wie beim 2300 gab es vom 130 eine viertürige Stufenhecklimousine sowie ein von Pininfarina gefertigtes Coupé. Eine Kombiversion wurde trotz des Anfang der 1970er-Jahre gezeigten Prototypen nicht in die Serie umgesetzt.

Quellen[Bearbeiten]

  • Automobil Revue, Katalognummern 1960, 1963, 1965 (techn. Daten und Preise)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe dazu https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fiat_2100_Speciale_(7872685676).jpg
  2. http://www.zuckerfabrik24.de/fiat/fiat2300_1.htm#sp

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fiat 2300 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien