Fidor Bank

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  Fidor Bank AG
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Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz München
Rechtsform Aktiengesellschaft
Bankleitzahl 700 222 00[1]
BIC FDDO DEMM XXX[1]
Gründung 2003
Website www.fidor.de
Geschäftsdaten 2014[2]
Bilanzsumme 304,2 Mio. Euro
Einlagen 269,6 Mio. Euro
Kundenkredite 219,2 Mio. Euro
Mitarbeiter 41 (Jahresdurchschnitt)
Leitung
Vorstand Matthias Kröner (CEO)
Wolfgang Strobel (CFO, COO)
Aufsichtsrat Miguel Rueda Hernando (Vors.)

Die Fidor Bank AG ist eine deutsche Direktbank mit Sitz in München.

Geschichte

Im Jahr 2003 ursprünglich als Kölsch Kröner & Co. AG gegründet, nahm die Fidor Bank AG 2009 nach Erhalt der Vollbanklizenz ihren Geschäftsbetrieb auf. Von März 2007 bis zum 30. Juni 2015 war die Fidor Bank börsennotiert. Die frühere Sparschwein Operations GmbH ist heute unter der Firma Fidor Payment Services GmbH Teil der Fidor Bank. Die ehemalige Sparschwein AG wurde ebenfalls von Matthias Kröner, ehemaliger Vorsitzender der DAB Bank, geleitet.[3][4] Für die Kreditvermittlungs-Plattform Smava.de fungiert sie als zwischengeschalteter Vertragspartner. Die Schwestergesellschaft FidorTecS fokussiert sich auf innovative Zahlungs- und Kundenbindungssysteme und ist Mitglied in der Open Source Business Alliance.

Am 28. Juli 2016 wurde bekannt, dass die Fidor Bank durch die Groupe BPCE übernommen wird.[5]

Produkte

Im März des Jahres 2010 begann die Bank ihr Kontoangebot für Privat- und Geschäftskunden. Das Smart-Girokonto ergänzt das klassische Kontoangebot mit Internet-Payment und „innovativen“ Banking-Angeboten: Neben Festgeldkonto, Sparbrief, Kreditkarte und Anlagen in Fremdwährungen oder Edelmetallen sind auch Twitter-Überweisungen, Social Lending, Social Trading und der Handel mit virtuellen Währungen möglich. Über die eigene Fidor-Online-Community ist die Kommunikation der Kunden untereinander und mit Bankmitarbeitern möglich.

Im letzten Quartal 2015 brachte die Bank als erste deutsche Bank eine PayPass-fähige Debitkarte von MasterCard auf den Markt sowie eine hochgeprägte Kombikarte, die MasterCard, Maestro-Card und PayPass in einer Karte vereint.

Das Angebot an Geschäftskunden umfasst ein kostenfreies Geschäftskonto, eine PrePaid-Kreditkarte sowie Finanzierungsprodukte. Auf Wunsch können Kontonutzer aus verschiedenen Crowdfinanzierungsangeboten für Unternehmen oder einzelne Projekte wählen. Die insbesondere für Geschäftskunden oftmals wichtige HBCI-Funktionalität wird nicht angeboten.

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Am 12. Mai 2016 gab das Telekommunikationsunternehmen Telefónica bekannt, dass es seinen Kunden zukünftig kostenlos das erste komplett mobile Bankkonto bei Fidor anbieten werde. Im Angebot enthalten sind eine Mastercard, Bargeldabhebungen und Überweisungen. Das Angebot namens „O2 Banking“ soll bequem von zu Hause aus per Videochat eröffnet werden können.[6] Die mobile App soll es ab dem Spätsommer 2016 in Appstores geben.[7]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht. Fidor Bank, abgerufen am 8. April 2016 (PDF; 748 kB).
  3. Der zweite Anlauf. Financial Times Deutschland, 11. November 2009, archiviert vom Original am 16. August 2013, abgerufen am 16. November 2013.
  4. Ehemaliger Bank-Chef gründet Sparschwein AG. In: FAZ.net. 12. Januar 2005, abgerufen am 6. Oktober 2013.
  5. Die BPCE übernimmt die Fidor Bank: Fragen und Antworten. Fidor Bank, 28. Juli 2016, abgerufen am 28. Juli 2016.
  6. Megabyte statt Zinsen: Telefónica startet mobiles Bankkonto für O2. In: finanzen.net, abgerufen am 12. Mai 2016.
  7. Sie können Geld an Telefonnummern schicken. In: Focus.de, abgerufen am 12. Mai 2016.

Koordinaten: 48° 8′ 58″ N, 11° 33′ 23″ O