Fienen

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Foieni
Fienen
Mezőfény
Fienen führt kein Wappen
Fienen (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Sathmar
Kreis: Satu Mare
Koordinaten: 47° 42′ N, 22° 23′ OKoordinaten: 47° 41′ 55″ N, 22° 23′ 20″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 40,37 km²
Einwohner: 1.840 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 447135
Telefonvorwahl: (+40) 02 61
Kfz-Kennzeichen: SM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: László Brém (UDMR)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 469
loc. Foieni, jud. Satu Mare, RO–447135
Website:

Fienen[2] (rumänisch Foieni, ungarisch Mezőfény) ist ein Ort im Kreis Satu Mare im Nordwesten Rumäniens.

Lage der Ortschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Nordwesten grenzt das Gemeindegebiet von Fienen an Ungarn. Nachbarorte auf rumänischem Territorium sind die Stadt Carei (Groß-Karol) sowie die Orte Urziceni (Schönthal) und Sanislău. Die Entfernung zur Kreishauptstadt Satu Mare (Sathmar) beträgt etwa vierzig Kilometer.

Die Ortschaft liegt am Bach Valea Neagră.

Geschichte und Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon vor der Kolonialisierung mit Sathmarer Schwaben bestand am Ort eine Siedlung. Diese wurde jedoch mehrmals (z. B. im Zuge der Tatareneinfälle) zerstört und war um 1700 unbewohnt.

Etwa 1720 erreichten die ersten deutschen Siedler Fienen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volkszählung 2002 ergab folgende ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung:

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Lokalrat in Fienen besteht aus 11 Räten und setzt sich 2012 aus sieben Mitgliedern der Demokratischen Union der Ungarn in Rumänien und vier Mitgliedern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien zusammen.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt an der von Sathmar kommenden Nationalstraße ‚DN’ 19 von Sathmar. Außerdem führt eine Kreisstraße ‚DJ’ in das sechs Kilometer entfernte Groß-Karol.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Amtlicher deutschsprachiger Name laut rumänischem Regierungsbeschluß 1415 vom 6. Dezember 2002 (Amtsblatt)
  3. Lokalräte 2012 in Rumänien (PDF; 8,7 MB)