Feijenoord

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Fijenoord)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Feijenoord
Provinz Südholland Südholland
Gemeinde Flagge der Gemeinde Rotterdam Rotterdam
Fläche
 – Land
 – Wasser
8,55 km2
6,64 km2
1,91 km2
Einwohner 74.040 (1. Jan. 2017[1])
Koordinaten 51° 54′ N, 4° 31′ OKoordinaten: 51° 54′ N, 4° 31′ O
Bedeutender Verkehrsweg S106 S 120 S 122 S 123 S 125
Vorwahl 010
Postleitzahlen 3071–3075, 3083
Lage des Stadtbezirkes Feijenoord in Rotterdam
Lage des Stadtbezirkes Feijenoord in RotterdamVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Lage Feijenoords im Stadtgebiet (grün)

Feijenoord ist ein Stadtbezirk von Rotterdam. Der Bezirk liegt am südlichen Ufer der Nieuwe Maas gegenüber dem Stadtzentrum. In ihm leben 74.040 Einwohner auf 8,55 km², wovon 1,91 km² Wasser sind.[1]

Feijenoord entwickelte sich im späten 19. und 20. Jahrhundert, als der Hafen Rotterdam nach Fertigstellung des Nieuwe Waterwegs stark expandierte. Der Hafen wuchs auf die Südseite der Nieuwe Maas, zahlreiche Arbeiter siedelten sich dort an, so dass das Viertel zu einer Arbeitergegend wurde.

Nachdem nach dem Zweiten Weltkrieg der Hafen immer weiter nach Westen gen Nordsee wanderte, und zudem die Containerisierung dafür sorgte, dass nur noch ein Bruchteil der Arbeiter im Hafen benötigt wurde, verfiel das Viertel zunehmend. Der Stadtteil Katendrecht in Feijenoord verkam vom allgemeinen Seemanns- und Unterhaltungsviertel zu einem reinen Rotlichtbezirk. Seit den 1990er Jahren ist der innenstadtnächste Teil Feijenoords, der Kop van Zuid Ziel eines ehrgeizigen Stadterneuerungsprogramms.

International ist er vor allem bekannt durch den dort ansässigen Sportverein Feyenoord Rotterdam, der seine Heimspiele in De Kuip austrägt.

In Feijenoord befindet sich die Essalam-Moschee, die größte Moschee der Niederlande sowie Westeuropas.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Feijenoord – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kerncijfers wijken en buurten 2017 Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 10. Juni 2018 (niederländisch)