Zum Inhalt springen

Filialkirche Kleinzicken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Katholische Filialkirche hl. Anna in Kleinzicken
Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Innenansicht

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Die römisch-katholische Filialkirche Kleinzicken steht in der Ortschaft Kleinzicken in der Gemeinde Großpetersdorf im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem Patronat der heiligen Anna unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Großpetersdorf im Dekanat Rechnitz in der Diözese Eisenstadt. Das Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Ursprünglich gab es in Kleinzicken nur einen hölzernen Glockenturm. 1951 erhielt Kleinzicken die erste eigene römisch-katholische Kirche, die auf Grundlage von Planungen von Baumeister Alois Jalits in drei Jahren Bauzeit errichtet wurde.

Kleinzicken wechselte am 1. Jänner 1987 als Filialgemeinde von der Pfarre Mischendorf zur Pfarre Großpetersdorf.[1]

Kirchenäußeres

Die gewestete Kirche steht in der Ortsmitte, westlich der Durchzugsstraße L 106 hinter einem befestigten Vorplatz. Die Kirche ist ein kleiner, tonnengewölbter Bau und hat einen rechteckigen Grundriss mit Rundapsis. Das Satteldach ist halbrund abgewalmt. Die Sakristei ist südseitig angebaut. Der vorgebaute Ostturm ist zweigeschoßig und hat ein Rundbogenportal in der Erdgeschoßzone. In den darüberliegenden Geschoßen sind Rundbogenfenster und das Pyramidendach wird durch ein Kreuz bekrönt.[1]

Kircheninneres

Das gewölbte Kircheninnere geht westseitig in einen überhöhten Altarraum über. Dieser wird beidseitig durch jeweils ein Rundbogenfenster belichtet. An der Apsiswand befindet sich der Hochaltar, davor ein Ambo.[1] Über dem Eingangsbereich gelangt man über eine Treppe zur einfachen Ostempore mit gerader Brüstung.[1]

Commons: Filialkirche Kleinzicken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 3 4 Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 312–314.

Koordinaten: 47° 12′ 34,4″ N, 16° 20′ 9,9″ O