Filmfestival Kitzbühel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Logo des Filmfestivals Kitzbühel

Das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) ist ein österreichisches Filmfestival. Es findet seit 2013 jährlich im August in Kitzbühel in Tirol statt und ist von der FIAPF als Filmfestival mit spezialisiertem Wettbewerb akkreditiert.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmvorführung beim Filmfestival Kitzbühel (2017)

Das Festival wurde 2012 auf Initiative von Michael Reisch gemeinsam mit vier Freunden und mit Unterstützung von Michael Wolkenstein, Vorstandsmitglied der FIAPF, gegründet.[2][3] Die erste Auflage des Festivals fand im August 2013 statt. Im Zentrum steht der junge Film, Nachwuchsregisseure und -produzenten bekommen die Gelegenheit, ihre ersten filmischen Projekte zu präsentieren. Zu den Veranstaltungen zählt das Open Air am Kitzbüheler Horn.[4]

Zum Team des Filmfestivals gehören neben Michael Reisch auch Nina Hipfl-Reisch, Mike Mayr-Reisch, Josef Obermoser und Kathryn Perrotti. Mitglied des Programmteams sind unter anderem Markus Mörth und Gregor Schmidinger. Im Beirat sind Eberhard Junkersdorf, Karol Martesko-Fenster, Michael Wolkenstein, Gottfried Langenstein, Nils Dünker, Klaus Schaefer und Arno Ortmair vertreten (Stand 2020).[2]

Das Filmfestival wurde von der FIAPF, der Fédération Internationale des Associations de Producteurs de Films, in die Liste der FIAPF-akkreditierten Filmfestivals mit spezialisiertem Wettbewerb aufgenommen.[1]

Im Rahmen des Filmfestivals Kitzbühel fanden unter anderem die Premieren der Komödie Anna Fucking Molnar (2017) von Sabine Derflinger und der Literaturverfilmung Der Trafikant (2018) von Nikolaus Leytner sowie die Österreich-Premiere der in Tirol gedrehten US-amerikanischen Koproduktion Downhill (2020) von Nat Faxon und Jim Rash statt.[5] 2020 fand vor dem Festival in der Open-Air-Kinoreihe Picknick und Crime die Premiere der ARD-Krimis Freund oder Feind. Ein Krimi aus Passau und der Fortsetzung Die Donau ist tief statt.[6][7]

Zu Ehren des im Februar 2020 verstorbenen Regisseurs Joseph Vilsmaier wurde die Auszeichnung für den besten Spielfilm in Joseph Vilsmaier-Preis umbenannt.[8][9]

Der Verein der Freunde des Filmfestival Kitzbühel organisiert eine dreiwöchige Drehbuchklausur, in der Drehbuchautoren ihre Arbeiten weiterentwickeln und mit Kollegen aus der Filmbranche gemeinsam an ihren Werken arbeiten können.[10] Leiter der Drehbuchklausur ist Sebastian Andrae.[2] Präsident des Vereins der Freunde des Filmfestival Kitzbühel ist seit 2013 Michael Wolkenstein.[2][3]

Preisträger (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2021 (9. FFKB)
2020 (8. FFKB)
  • Bester Spielfilm: Ein bisschen bleiben wir noch von Arash T. Riahi (Joseph-Vilsmaier-Preis)[8][9]
  • Bester Dokumentarfilm: Lost in Memories von Ruud Lenssen
  • Bester Kurzfilm: Matriochkas von Berangere Mc Neese und Stefan Langthaler (Belgien, Frankreich)
  • Beste österreichische Regie: Julia Gutweniger für Safety 123 (Aut)
  • Beste österreichische Produktion: Teresa Distelberger für Rettet das Dorf (Aut)
  • Österreichischer Nachwuchspreis: Fabiu von Stefan Langthaler (Aut)
  • Publikumspreis: Angeliki Antonious für Green Sea[8]
  • Ehrenpreis: Veronica Ferres[8][9]
2019 (7. FFKB)
2018 (6. FFKB)
2017 (5. FFKB)
2016 (4. FFKB)
2015 (3. FFKB)
2014 (2. FFKB)
2013 (1. FFK)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Filmfestival Kitzbühel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Competitive Specialised Feature Film Festivals. In: fiapf.org. Abgerufen am 17. September 2020.
  2. a b c d Team: Filmfestival Kitzbuehel. In: ffkb.at. Abgerufen am 17. September 2020.
  3. a b Nadja Schilling: Im Bezirksblätter-Gespräch: "Keine Angst vor Visionen". 16. September 2020, abgerufen am 17. September 2020.
  4. Willkommen: Filmfestival Kitzbuehel. In: ffkb.at. Abgerufen am 17. September 2020.
  5. Barbara Schuster: "Downhill" oben aufm Berg. In: blickpunktfilm.de. 17. Juli 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  6. Filmfestival Kitzbühel: interessante Filme in kargen Kulturzeiten. 26. Juli 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  7. Die Donau ist tief. Ein Krimi aus Passau. In: ffkb.at. Abgerufen am 15. August 2020.
  8. a b c d Filmfestival Kitzbühel zeichnet "Ein bisschen bleiben wir noch" aus. In: Tiroler Tageszeitung. 30. August 2020, abgerufen am 17. September 2020.
  9. a b c Comeback des Kinos: Veronica Ferres macht jungen Filmschaffenden Mut. In: Kurier.at. 30. August 2020, abgerufen am 17. September 2020.
  10. Drehbuchklausur des FFKB – Fördervereins. In: ffkb.at. Abgerufen am 17. September 2020.
  11. Klaus Kogler: Filmfestival Kitzbühel 2021: Kino im Hier und Jetzt in Kitzbühel. In: meinbezirk.at. 30. August 2021, abgerufen am 1. September 2021.
  12. Elsners Kinoabschied als Auftakt des Filmfestival Kitzbühel. In: Tiroler Tageszeitung. 27. Juli 2021, abgerufen am 28. Juli 2021.
  13. Kitzbüheler Filmfestival startet mit Tragikomödie "Hannes". In: Wiener Zeitung. 26. Juli 2021, abgerufen am 28. Juli 2021.
  14. Filmfestival Kitzbühel: Ehrenpreis: Die Filmgams geht an Felix Mitterer. In: krone.at. 6. August 2021, abgerufen am 6. August 2021.
  15. a b Joachim Leitner: Otto Schenk und Helmut Berger: „Wir waren süchtig nach Natürlichkeit“. In: Tiroler Tageszeitung. 26. August 2019, abgerufen am 17. September 2020.
  16. Vardan Tozija's Amok wins top award at Austrian film festival.
  17. POLISH SHORTS: "THE DOGCATCHER" WINS IN AUSTRIA -.
  18. Painless.
  19. Tanja Mairitsch: Abgetauchte Filmwelt.
  20. Barbara Schuster: Kitzbühel ehrt Joseph Vilsmaier. In: blickpunktfilm.de. 28. Juli 2017, abgerufen am 18. September 2020.
  21. Estonian Tiina Mälberg wins the best actress award in Spain. 2. Juni 2017.
  22. SWISS FILMS: Raving Iran. In: www.swissfilms.ch.
  23. Lightningface.
  24. Mein blindes Herz.