Studio Babelsberg

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Studio Babelsberg AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1912
Sitz Potsdam, Deutschland
Leitung Carl Woebcken (Vorstandsvorsitzender), Christoph Fisser (Vorstand), Marius Schwarz (Finanzvorstand)
Mitarbeiterzahl 90 (31. Dez. 2010)[1]
Umsatz 57,5 Mio. Euro (2010)[1]
Branche Filmproduktion
Website www.studiobabelsberg.com

Studio Babelsberg in Potsdam-Babelsberg ist das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt und das größte Filmstudio Europas.[2]

Seit 1912 haben zahlreiche namhafte Filmemacher unweit des Villenviertels Neubabelsberg sowie in und um Potsdam und Berlin bekannte Filme produziert, darunter Metropolis und Der blaue Engel. Zu den jüngeren Produktionen gehören u. a. Sonnenallee, Das Bourne Ultimatum, Operation Walküre, Inglourious Basterds, Eddie the Eagle, Der Ghostwriter, Cloud Atlas und Monuments Men sowie die oscarprämierten Filme Die Fälscher, Der Vorleser und Grand Budapest Hotel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründerjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außenansicht des 1911/12 errichteten Gläsernen Filmateliers

Das erste Gebäude auf dem heutigen rund 460.000 Quadratmeter großen Areal der Medienstadt Babelsberg war das von der bereits 1899 von Julius Grünbaum gegründeten Filmproduktionsgesellschaft Deutsche Bioskop errichtete Gläserne Atelier.[3] Die Bioscope beauftragte Guido Seeber, zum Zwecke einer Ateliervergrößerung ein geeignetes Grundstück im Berliner Umland zu suchen. Nach der erteilten Baugenehmigung 1911 begannen im Winter 1911/12 unter der technischen Anleitung von Guido Seeber die Bauarbeiten zu einem Glashaus in der Stahnsdorfer Straße in Nowawes. In diesem Gebäude fiel am 12. Februar 1912 zum ersten Mal die Klappe für den Stummfilm Der Totentanz von Urban Gad mit Asta Nielsen in der Hauptrolle. Später kam es zur Fusion von Bioscop mit der Decla, der deutschen Niederlassung des französischen Filmkonzerns Eclair, zur Decla Bioscop, die 1921 wiederum von der alten Ufa übernommen wurde.

Der damals noch unbekannte Regieassistent Alfred Hitchcock drehte 1924/25 im Studio Babelsberg seinen ersten Film. Jahre später resümierte er: „Alles, was ich über das Filmemachen wissen musste, habe ich in Babelsberg gelernt.“[4]

1926 entstand für den Science-Fiction-Film Metropolis von Fritz Lang das größte Großatelier Europas[5], 5.400 Quadratmeter groß und 14 Meter hoch, die heutige Marlene-Dietrich-Halle. Im gleichen Jahr wurde für Melodie des Herzens, den ersten deutschen Tonfilm, auf dem Gelände ein Tonfilmatelier errichtet – das sogenannte Tonkreuz. Das noch heute genutzte Gebäude war das modernste Tonstudio seiner Zeit mit vier kreuzförmig angeordneten Ateliers.

Fritz Lang erfand 1929 in Babelsberg für seinen zweiten Science Fiction-Film Frau im Mond den Countdown während Josef von Sternberg hier den Erfolgsfilm Der blaue Engel mit Marlene Dietrich drehte.

Billy Wilder schrieb in Babelsberg diverse Drehbuchfassungen, darunter 1929 das Drehbuch für Menschen am Sonntag (Regie: Robert Siodmak).[6]

Die Zeit während der Weimarer Republik ist als die Geburt des expressionistischen Films in Deutschland zu bezeichnen: pragmatische Denkweisen im Stil der neuen Sachlichkeit, Konsolidierung der Filmindustrie durch Einführung des Tonfilms sowie zunehmende Politisierung des Films stehen im Vordergrund.

Es arbeiten hier Regisseure wie Friedrich Wilhelm Murnau (u. a. Nosferatu und Der letzte Mann mit der Erfindung der „entfesselten Kamera“), Fritz Lang (u. a. Dr. Mabuse, Die Nibelungen, Metropolis, M – Eine Stadt sucht einen Mörder) sowie Georg Wilhelm Pabst (u. a. Die freudlose Gasse, Die Büchse der Pandora, Don Quichotte).

Weiterhin standen hier in dieser Zeit Schauspieler wie Friedrich Murnau, Ernst Lubitsch, Greta Garbo, Heinz Rühmann, Lilian Harvey, Henny Porten, Ossi Oswalda, Marika Rökk, Zarah Leander, Johannes Heesters und Heinrich George vor der Kamera.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Zeit des Nationalsozialismus hatten die Filmstudios erneut eine Hochphase. Es entstanden mehr als tausend Filme, darunter auch zahlreiche NS-Propagandafilme, wie beispielsweise Jud Süß. Am 1. April 1938 wurde die Stadt Nowawes mit der Gemeinde Neubabelsberg zu der dann bereits 1939 nach Potsdam eingemeindeten Stadt Babelsberg zusammengelegt, wobei der neue Name gezielt den slawischen Namen Nowawes auslöschen sollte.[7] Erst seit diesem Zeitpunkt befindet sich das Gelände tatsächlich in einem als Babelsberg benannten Ort. Reichsfilm- und Propagandaminister Joseph Goebbels – aufgrund seines nahen Wohnortes auf der Havel-Insel Schwanenwerder und zahlreicher nachgesagter Affären auch der „Bock von Babelsberg“ genannt[8] – begann mit den Ausbauplänen des Geländes zur „Babelsberg Ufastadt“.[9]

Nachkriegszeit und DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die deutsche Filmproduktion am 4. Mai 1946 im Althoff-Atelier, einem 1939 aus einem ehemaligen Ausflugslokal errichteten Filmstudio, mit Wolfgang Staudtes Film Die Mörder sind unter uns wieder aufgenommen. Die weiteren von der sowjetischen Armee besetzten Ateliers auf dem ehemaligen Ufa-Gelände wurden ab September 1947 wieder für die Filmproduktion freigegeben.

Nach der Gründung der DEFA am 17. Mai 1946 im Althoff-Atelier entstanden von 1946 bis 1990 in Potsdam-Babelsberg über 700 Spielfilme, mehr als 150 Kinderfilme sowie in den Jahren von 1959 bis 1990 über 600 Filme für den Deutschen Fernsehfunk. Bekannte Produktionen wie beispielsweise Die Legende von Paul und Paula, Die Geschichte vom kleinen Muck und Spur der Steine wurden hier gedreht. 1974 entstand mit Jakob der Lügner die einzige Filmproduktion der DDR, die für einen Oscar nominiert wurde.

Das Althoff-Atelier wurde vom DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme genutzt, die so genannten DOKFILM-Studios Alt Nowawes.

siehe auch: Liste der DEFA-Filme

Privatisierung nach der Wende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1990 wurde das Gelände der Treuhandanstalt im Rahmen der Übernahme der DEFA übertragen, die es 1992 an den französischen Konzern Compagnie Générale des Eaux (heute Vivendi Universal und Veolia Environnement) verkaufte. Es wurden Millionensummen in den Ausbau der Studios und den Aufbau der Medienstadt investiert. Von 1992 bis 1997 war Volker Schlöndorff Geschäftsführer des Filmstudios Babelsberg, sein Nachfolger wurde Rainer Schaper, der 2001 überraschend verstarb. Dessen Nachfolgerin wurde Gabriela Bacher,[10] die jedoch nach 11 Monaten bereits wieder entlassen wurde.[11]

Im Jahr 2012 feierte das Studio Babelsberg sein einhundertjähriges Bestehen.

Das Filmstudio heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 verkaufte die mit dem Studio unternehmerisch erfolglose Compagnie Générale des Eaux ihre Anteile an die neuen Besitzer, Carl Woebcken und Christoph Fisser und ihre Beteiligungsgesellschaft FBB – Filmbetriebe Berlin Brandenburg GmbH. Diese brachten das Unternehmen als Studio Babelsberg AG 2005 an die Börse.

Medienstadt Babelsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Studio Babelsberg ist heute Teil der sogenannten Medienstadt Babelsberg, eines 46 Hektar großen Areals mit rund 2.000 Menschen der Film- und Medienbranche, zu dem auch die Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, das Sendezentrum des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), das ZDF-Landeshauptstadtstudio Brandenburg, der Sitz des Deutschen Filmorchester Babelsberg, das Deutsche Rundfunkmuseum, das Deutsche Rundfunkarchiv, die Electronic Media School, die UFA, das Erich-Pommer-Institut, Radio Teddy, das Babelsberger Filmgymnasium (bfg), die Medienschule Babelsberg (msb), der Vergnügungspark Filmpark Babelsberg sowie diverse Bürogebäude mit Filmproduktionsgesellschaften, Agenturen und über 150 kleinere Unternehmen gehören.

Unter Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entstand im Juni 2017 in der Medienstadt Babelsberg das Digital Hub Germany mit dem Ziel, ein bundesweit einmaliges digitales Zentrum im Bereich Medientechnologie zu erschaffen. Damit sollen digitale Innovationen im Bereich Film, Fernsehen und neue Medien zentral von Potsdam aus vorangetrieben werden. Angaben der Stadt zufolge haben allein 800 Firmen der IT-Branche ihren Sitz in Brandenburgs Landeshauptstadt.[12] Der MediaTech Hub Potsdam/die Medienstadt Babelsberg bietet als physischer Ort für die Beteiligten die Möglichkeit, sich zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. Es werden unter anderem neue digitale Verfahren der Datenverwertung und Medienproduktion (z. B. Virtual und Augmented Reality) entwickelt und umgesetzt.[13]

Bis Mitte der 2020er Jahre soll für rund 500 Millionen Euro zusätzlich ein Hotel- und Kongresszentrum, neue Büro- und Wohngebäude sowie ein Parkhaus errichtet werden.Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren[14]

Produktionen und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haupteingang zum Studio Babelsberg mit Torbogen

Das Filmstudio zählt gegenwärtig zu den umsatzstärksten Großatelierstudios für Kinofilme in Europa. Erfolgreiche Produktionen waren beispielsweise Hollywood-Produktionen wie Die Bourne Verschwörung, Speed Racer, Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat oder die Schlink-Verfilmung Der Vorleser, die im Studio Babelsberg in Potsdam und Berlin realisiert wurden.

Das Studio wies in den vergangenen Jahren zum Teil Millionenverluste, aber auch -gewinne aus, was von der Auftragslage gerade auch internationaler Produktionen maßgeblich beeinflusst war. 2007 konnte das Unternehmen bei einem Umsatz von 87,1 Millionen Euro einen Gewinn von sechs Millionen Euro erwirtschaften.[15] Dem stand im Jahr 2012 bei einem Umsatz von neun Millionen Euro ein Verlust von 7,2 Millionen Euro gegenüber, da in diesem Jahr nur eine internationale Produktion (Die Schöne und das Biest) für Babelsberg akquiriert werden konnte.[16] Für 2014 wies Studio Babelsberg trotz einiger realisierter Großproduktionen (beide Teile von Die Tribute von Panem – Mockingjay sowie Steven Spielbergs Agententhriller Bridge of Spies über die Glienicker Brücke) bei einem Umsatz von 50 Millionen Euro einen Verlust von 2,4 Millionen Euro aus.[17] Im Geschäftsjahr 2015 schloss die Studio Babelsberg-Gruppe wieder mit einem Gewinn in Höhe von 5,2 Mio. Euro vor Steuern ab. Das positive Ergebnis war laut Geschäftsleitung insbesondere auf die verbesserte Auslastung der Kernaktivitäten Studiovermietung, Produktionsdienstleistungen, Ausstattung und Kulissenbau zurückzuführen.[18]

Das Gelände von Studio Babelsberg erstreckt sich über 169.000 m². Mit 21 Studios mit einer Gesamtinnenfläche von über 25.000 m² ist das Studio gemäß der 2013er Eigendarstellung[19] der größte zusammenhängende europäische Filmstudiokomplex. Das Studio deckt alle Phasen und Bereiche der Filmproduktion an einem Standort ab, beispielsweise über die Tochtergesellschaft Studio Babelsberg Motion Pictures, die den gesamten Herstellungsprozess einer Filmproduktion realisiert.

Das Studio 20 in der Halle Neue Film 2 ist mit seiner Gesamtfläche von 7355 m² das weltweit größte Filmstudio[20][21], weit größer als das größte Studio Hollywoods (Stage 15 der Sony Studios in Culver City) eine Gesamtfläche von nur 3900 m².[22]

Die Außen-Filmkulissen Berliner Straße auf dem Gelände des Studio Babelsberg

Größere Bekanntheit erlangte die in diversen Filmen verwendete Außenkulisse eines Großstadtstraßenzugs Berliner Straße (vermarktet als Metropolitan Backlot). Sie entstand 1998 für den Film Sonnenallee.(geografische Lage) Nach den Dreharbeiten wurde die Kulisse ausgebaut und kam in weiteren Produktionen zum Einsatz, unter anderem in den Filmen Der Pianist, Inglourious Basterds und Die Bücherdiebin. Ende 2013 wurde die Kulisse abgerissen.[23] Im August 2014 wurde unter Beteiligung der Bundes- und Landespolitik der Grundstein für die Neue Berliner Straße gelegt. In die neue Kulisse wurden 12 Millionen Euro investiert; sie erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 15.000 m² und ist damit dreimal so groß wie die alte Kulisse. Wie schon bei der alten Kulisse lassen sich auch andere Städte als Berlin in den Außenbauten nachahmen.[24] Die modulare Hybridkulisse ist europaweit einmalig.[25] Als erste Produktion wurde im Jahr 2016 – in Kooperation mit X Filme Creative Pool und zusammen mit ARD Degeto, Sky und Beta Film – die zwei Staffeln à 8 Folgen umfassende deutsche Serie Babylon Berlin (Regie u. a. Tom Tykwer) realisiert, die im Berlin der 1920er Jahre spielt.[26] In der Neuen Berliner Straße folgten die Dreharbeiten zum deutsch-britischen Mysterythriller Mute und der deutschen Buchverfilmung Das schweigende Klassenzimmer.

Weitere deutsche Kinofilme, die in Babelsberg produziert wurden, sind Boxhagener Platz, Russendisko, Anleitung zum Unglücklichsein, Das kalte Herz, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Das schweigende Klassenzimmer. Fernsehproduktionen wären beispielsweise der Spielfilm Nacht über Berlin sowie der international viel beachtete Mehrteiler Unsere Mütter, unsere Väter.

Neben Kinoproduktionen und einigen Fernsehspielfilmen wurde im Jahr 2015 die US-amerikanische Fernsehserie Homeland in Babelsberg, Berlin und Umgebung produziert. Homeland ist mit seiner kompletten fünften Staffel damit die erste US-Serie, die ausschließlich in Deutschland gedreht wurde.[27] Mit Berlin Station wurde im Winter 2015/16 zudem auf dem Studiogelände sowie an Originalmotiven in Potsdam und Berlin eine zweite US-amerikanische Serie gedreht. Die 10 Folgen umfassende 1. Staffel der im heutigen Berlin spielenden Serie um CIA-Agenten wurde von Paramount und Studio Babelsberg für den Sender ePix produziert.[28] Es folgte eine 2. Staffel von Berlin Station, die ebenfalls durch Studio Babelsberg produziert wurde.[29]

Studio Babelsberg-Vorstand Carl Woebken gab im Februar 2018 bekannt, dass im Laufe des Jahres im studioeigenen FX-Center ein volumetrisches Studio für 3D-Filmaufnahmen entstehen und die Arbeit aufnehmen soll. Laut Studioangaben handelt es sich um das erste derartige Studio auf dem europäischen Festland. Hiermit ist es dem Studio Babelsberg auf 170 m² und mit 36 Kameras neben 3D-Aufnahmen in Zukunft auch möglich, Aufnahmen entstehen zu lassen, in der die Zuschauer mit Hilfe entsprechender Technik selbst entscheiden können, von welcher Perspektive aus sie das Geschehen im Film verfolgen möchten.[30]

Konzernstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigsten Tochterunternehmen der Studio Babelsberg AG gehören:[31]

  • Studio Babelsberg Motion Pictures (100 %) – Geschäftsführer Henning Molfenter
  • Art Department Studio Babelsberg (100 %) – Geschäftsführer Michael Düwel
  • Babelsberg Film (100 %) – Geschäftsführer Carl Woebcken, Henning Molfenter, Christoph Fisser
  • Traumfabrik Babelsberg GmbH (51 %) Stoffentwicklungsabteilung – Geschäftsführer Tom Zickler, Christoph Fisser[32]
  • Nefzer Babelsberg GmbH (50 %) Spezialeffekte – Geschäftsführer Gerd Nefzer

Seit Herbst 2006 ist Studio Babelsberg als Central Scope Productions (100 %) mit Jasman Torbati (bis 2010), Henning Molfenter und Marius Schwarz (seit 2010) in Prag Barrandov präsent.[33][34][35]

Auswahl in Babelsberg produzierter Kinofilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1927 in Babelsberg produzierte Film Metropolis von Fritz Lang war der erste Science-Fiction-Spielfilm überhaupt. Im Bild: Maschinen-Maria, Statue der Filmfigur als Ausstellungsstück im benachbarten Filmpark Babelsberg.

In Klammern ist jeweils das Produktionsjahr angegeben.

Werbung für Quentin Tarantinos Kinofilm Inglourious Basterds von 2009, der in Babelsberg produziert wurde.
Haupteingang des Filmstudios im Jahr 2015 mit angekündigten, aktuellen Produktionen

Auswahl der Fernsehproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Filmmuseum Potsdam / HFF (Hrsg.): 100 Years Studio Babelsberg – The Art of Filmmaking. teNeues-Verlag, 2012, ISBN 978-3-8327-9609-9.
  • Filmmuseum Potsdam (Hrsg.): Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt. Henschel, Berlin 2005, ISBN 3-89487-508-9.
  • Filmmuseum Potsdam / HFF (Hrsg.): Filmstadt Potsdam – Drehorte und Geschichten hendrik Bäßler verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-930388-76-9
  • Wolfgang Berschein, Michaela Schubert: Potsdam-Babelsberg – der spezielle Reiseführer. Babelsberg & Hollywood, Villenkolonie, Park, Schloss, Medienstadt. Wie es war und ist. Wolbern-Verlag, ISBN 3-9808472-2-5.
  • Uwe Fleischer, Helge Trimpert: Wie haben Sie’s gemacht? Babelsberger Kameramänner öffnen ihre Trickkiste. Schüren Verlag 2015, ISBN 978-3-89472-916-5
  • Annette Dorgerloh, Marcus Becker (Hrsg.): Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg. VDG Weimar 2015, ISBN 978-3-89739-845-0
  • Babelsberg. In: James Monaco, Hans-Michael Bock: Film verstehen. Das Lexikon. Die wichtigsten Fachbegriffe zu Film und Neuen Medien. Überarbeitete Neuausgabe. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2011, ISBN 978-3-499-62667-8, S. 27.
  • Hans-Michael Bock: Berliner Ateliers. Ein kleines Lexikon. In: Uta Berg-Ganschow / Wolfgang Jacobsen (Hrsg.): … Film … Stadt … Kino … Berlin … Argon, Berlin-West 1987, ISBN 3-87024-105-5.
  • Hans-Michael Bock, Michael Töteberg (Hrsg.): Das Ufa-Buch. Kunst und Krisen, Stars und Regisseure, Wirtschaft und Politik. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1992 (2. Auflage 1994), ISBN 3-86150-065-5.
  • Wolfgang Jacobsen (Hrsg.): Babelsberg. Das Filmstudio. Argon, Berlin 1992 (3. aktualisierte Auflage 1994, ISBN 3-87024-291-4).
  • Hanns-Georg Rodek: Friede den Villen, Krieg den Palästen. Vor hundert Jahren fiel die erste Klappe im Studio Babelsberg. Die Stars drehten nicht nur dort, sie wohnten auch quer über die Straße. In: Welt am Sonntag. 12. Februar 2012, S. 46 (online).
  • Daniela Sannwald, Christina Tilmann (Hrsg.): Die Frauen von Babelsberg. Lebensbilder aus 100 Jahren Filmgeschichte. edition ebersbach, Berlin 2012, ISBN 978-3-86915-059-8.
  • Hans-Jürgen Tast (Hrsg.): Anton Weber (1904–1979) – Filmarchitekt bei der UFA. Schellerten, 2005, ISBN 3-88842-030-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Filmstudio Babelsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Studio Babelsberg AG: Geschäftsbericht 2010 (Kurzversion) (PDF; 743 kB) Abgerufen am 18. Juli 2011.
  2. Studio BabelsbergMit der Erschließung des direkt in der Nachbarschaft befindlichen Filmgeländes mit den Studios Neue Film 1 und Neue Film 2 konnte Studio Babelsberg seine Studiokapazitäten verdoppeln und verfügt so über Europas größten zusammenhängenden Studiokomplex. abgerufen am 3. Dezember 2013.
  3. Preußen, Chronik eines deutschen Staates: Deutsche Bioscop www.preussenchronik.de vom 14. Dezember 2015, abgerufen 12. Dezember 2017
  4. Babelsberg – Wo Hitchcock in die Lehre ging, Mitteldeutsche Zeitung vom 10. Februar 2012, abgerufen am 5. Februar 2014.
  5. Filmmuseum Potsdam
  6. Filmmuseum Potsdam: Daten zur Geschichte des Studios in Babelsberg (Memento vom 6. November 2014 im Internet Archive), Filmmuseum-Potsdam.de, abgerufen am 5. Februar 2014.
  7. Webseite des Kulturhauses Babelsberg, Eintrag „1. April 1938“, Stadtnavigator Berlin, Abschnitt „Nowawes (Babelsberg)“, siehe auch die topografischen Karten [1] und [2]
  8. Goebbels und die Frauen, Spiegel Online, einestages.spiegel.de, abgerufen am 5. Februar 2014.
  9. Ausstellung 60 Jahre Bahnhof Griebnitzsee, aus Signal 4/2009 (September 2009), Seite 30, signalarchiv.de abgerufen am 5. Februar 2014.
  10. Babelsberger Filmstudios: Neue Chefin tagesspiegel.de, abgerufen am 31. Oktober 2011
  11. Feind vor der Tür spiegel.de, abgerufen am 31. Oktober 2011
  12. PNN: „Potsdam wird Digital Hub – Bund hebt Potsdam an die digitale Spitze“ pnn.de vom 22. April 2017, abgerufen 20. Dezember 2017
  13. media:net berlinbrandenburg: „MediaTech Hub Potsdam“ medianet-bb.de, abgerufen 20. Dezember 2017
  14. Die Medienstadt wird massiv erweitert tagesspiegel.de, abgerufen am 14. April 2017
  15. Imke Hendrich: Hollywood kehrt nach Potsdam zurück. In: Berliner Morgenpost, 23. Juli 2008, S. 14.
  16. http://www.hollywoodreporter.com/news/studio-babelsberg-confirms-92-million-581699
  17. Geschäftsbericht 2014 der Studio Babelsberg AG
  18. Geschäftsbericht 2015 der Studio Babelsberg AG
  19. Geschäftsbericht 2013 der Studio Babelsberg AG, abgerufen am 19. August 2014
  20. Studio Babelsberg: Studios 20-21: Neue Film 2, Erweiterung des Studiokomplexes, studiobabelsberg.com, abgerufen am 19. August 2014
  21. http://www.studiobabelsberg.com/fileadmin/download/Studio_Babelsberg_Studio_Flyer.pdf
  22. http://www.thestudiotour.com/cardington/index.php
  23. Lina Timm: Abriss im Studio Babelsberg. Runter mit der Patina. Tarantino und Polanski standen schon in der „Berliner Straße“. Nun muss das Studio Babelsberg die berühmteste deutsche Außenkulisse abreißen. Die neue Straße soll größer und schöner werden – und so die Amerikaner anlocken.. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. November 2013. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  24. Pressemitteilung Studio Babelsberg: „Baustart der Außenkulisse »Neue Berliner Straße« in Studio Babelsberg“ www.studiobabelsberg.com PM der Studio Babelsberg AG vom 14. Dezember 2015, abgerufen 31. Januar 2016
  25. Sigmar Gabriel bei Grundsteinlegung in Babelsberg – Außenkulisse „Neue Berliner Straße“ entsteht, Märkische Allgemeine / maz-online vom 4. August 2014, abgerufen am 6. August 2015
  26. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für Krimiserie »Babylon Berlin« – Erste Klappe im Frühjahr“ www.maz-online vom 10. September 2015, abgerufen 31. Januar 2016
  27. „Homeland“ kommt nach Potsdam und Berlin – Thrillerserie wird in Babelsberg gedreht, Potsdamer Neueste Nachrichten / pnn.de vom 13. April 2015, abgerufen am 6. August 2015
  28. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für »Berlin Station« Nächster Coup für Studio Babelsberg“ www.maz-online vom 17. November 2015, abgerufen 31. Januar 2016
  29. PNN: „US-Serie »Berlin Station« – Spione unterm Dach“ pnn.de vom 14. Februar 2017, abgerufen 20. Dezember 2017
  30. PNN: „Filmwirtschaft Potsdam – Babelsberg investiert in neues 3-D-Studio“ pnn.de vom 13. Februar 2018, abgerufen 14. Februar 2018
  31. Konzernstruktur – Studio Babelsberg AG
  32. Konzernstruktur – Traumfabrik Babelsberg
  33. centralscope.com
  34. Studio Babelsberg setzt auf Prag – Neue Firma geht in Barrandov an den Start / Woebcken: Entlassungen sollen Ertragsstärke verbessern. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 1. Dezember 2006.
  35. (tschechisch) Central Scope Productions s.r.o. (s.r.o. = GmbH), Eintrag im tschechischen Handelsregister
  36. filmportal.de: Coming Out www.filmportal.de, abgerufen am 13. September 2016
  37. Pandorum, Potsdamer Neueste Nachrichten, 2. Oktober 2009.
  38. Chicken and Plums, Potsdamer Neueste Nachrichten, 29. Juli 2010.
  39. Anonymous, Berliner Morgenpost, 29. April 2010.
  40. Hänsel und Gretel, Potsdamer Neueste Nachrichten, 15. März 2011.
  41. Studio Babelsberg schließt Geschäftsjahr 2010 mit Gewinn ab, 12. Mai 2011.
  42. Dreharbeiten zu „Russendisko“ im Studio Babelsberg, Potsdamer Neueste Nachrichten, abgerufen am 2. April 2012.
  43. „Das kalte Herz“ – Märchendreh im Studio Babelsberg aus: Potsdamer Neueste Nachrichten / pnn.de vom 26. August 2015, abgerufen am 26. August 2015
  44. Hollywood verlässt Burg Hohenzollern aus: Südwestpresse / swp.de, abgerufen am 27. Juli 2015
  45. Studio Babelsberg – Drehstarts für „Jim Knopf“ und „Mute“ aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 13. Oktober 2016, abgerufen am 3. April 2017
  46. Studio Babelsberg – Drehstarts für „Jim Knopf“ und „Mute“ aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 13. Oktober 2016, abgerufen am 3. April 2017
  47. Film: Regisseur Terrence Malick dreht in Babelsberg aus: FOCUS / focus.de vom 22. Juni 2016, abgerufen am 28. März 2018
  48. Studio Babelsberg: Pressemitteilung aus: studiobabelsberg.com, abgerufen am 28. März 2018
  49. Das bringt das Filmjahr 2017 für Babelsberg aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 28. Dezember 2016, abgerufen am 3. April 2017
  50. Filmdreh in Babelsberg – Aufstand mit Schweigen und Nüssen aus: Potsdamer Neueste Nachrichten / pnn.de vom 31. März 2017, abgerufen am 3. April 2017
  51. Alisa – Folge deinem Herzen auf tvwiki.de
  52. Kaum haben die Hexenjäger Hänsel und Gretel Babelsberg verlassen… aus: MAZ / maerkischeallgemeine.de, abgerufen am 18. Februar 2013
  53. TV-Drama – Nacht über Berlin, welt.de, abgerufen am 18. Februar 2013
  54. Potsdamer Neueste Nachrichten: Homeland-Serie in Babelsberg – Der Dreh beginnt, www.pnn.de vom 2. Juni 2015, abgerufen am 6. August 2015
  55. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für »Berlin Station« – Nächster Coup für Studio Babelsberg“, www.maz-online.de vom 17. November 2015, abgerufen am 24. November 2015
  56. Das bringt das Filmjahr 2017 für Babelsberg aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 28. Dezember 2016, abgerufen am 3. April 2017
  57. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für Krimiserie »Babylon Berlin« – Erste Klappe im Frühjahr“ www.maz-online vom 10. September 2015, abgerufen 31. Januar 2016

Koordinaten: 52° 23′ 13,1″ N, 13° 7′ 10,3″ O