Filter (Informatik)

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Filter sind Befehle in Betriebssystemen, die Eingaben vom der Standardeingabe stdin aufnehmen, weiterverarbeiten und ihr Ergebnis auf die Standardausgabe stdout schreiben.

Der Begriff des Filters stammt ursprünglich vom Betriebssystem Unix, wurde aber von Microsoft im System MS-DOS adaptiert und ist daher auch in den DOS-Derivaten zu finden. Die Funktionsweise von Filtern ist auch in Windows 7 noch verfügbar.

Zum Aufruf von Filtern wird der ausgebende Befehl durch ein Pipe-Zeichen „|“ von dem Filter getrennt. Als Filter können zum Beispiel Programme wie sort, more, sed oder grep verwendet werden.

Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein klassischer Filter unter Unix ist grep. Dieser Filter bewirkt die Ausgabe von Zeilen, die ein bestimmtes Suchwort enthalten.

cut -d : -f 1 /etc/passwd | grep foo

Diese Befehlszeile sucht nach registrierten Unix-Benutzern, die die Zeichenkette „foo“ als Bestandteil ihres Usernamens haben.

Unter DOS/Windows sieht ein ähnlicher Befehl so aus:

type c:\autoexec.bat | find "echo"

öffnet die Datei c:\autoexec.bat und gibt alle Zeilen aus, die das Wort „echo“ beinhalten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung zur Verwendung von Filtern und DOS/Windows