Finale Ligure

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Finale Ligure
Wappen
Finale Ligure (Italien)
Finale Ligure
Staat Italien
Region Ligurien
Provinz Savona (SV)
Koordinaten 44° 10′ N, 8° 21′ OKoordinaten: 44° 10′ 0″ N, 8° 21′ 0″ O
Fläche 34,5 km²
Einwohner 11.711 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 339 Einw./km²
Postleitzahl 17024
Vorwahl 019
ISTAT-Nummer 009029
Volksbezeichnung Finalesi
Schutzpatron Johannes der Täufer
Website Finale Ligure

Finale Ligure ist eine Stadt in der Provinz Savona in Italien.

Finale Ligure liegt an der Riviera und hat 11.711 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015). Sie besteht aus den Ortschaften Finale Marina, Finalpia, Finalborgo und Varigotti. Die Fläche beträgt 34,5 km². Die Nachbargemeinden sind Borgio Verezzi, Calice Ligure, Noli, Orco Feglino, Tovo San Giacomo und Vezzi Portio.

Finalborgo ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palast an der Piazza Garibaldi

Finale Ligure liegt etwa 60 km südwestlich von Genua an der ligurischen Küste im Bereich der Palmenriviera. Nach Westen wird Finale Ligure durch das Capra Zoppa-Massiv (281 m) begrenzt. Nach Norden hin, nur wenige Kilometer landeinwärts, erreichen die Berge bereits Höhen von über 1000 Metern.

Finale Ligure gehört zu der Comunità Montana Pollupice.

Finale Ligure liegt an der Bahnstrecke Genua–Ventimiglia und der Strada Statale 1.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

967 wurde der Ort erstmals unter dem Namen Finale erwähnt. Das Territorium Finale wurde von Otto I. in den Besitz des Markgrafen Aleramo übergeben. 1450 wurde Finale durch die verfeindete Seerepublik Genua zerstört.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Gold fünf rote Schrägrechtsbalken; Über den Schild eine goldene fünftürmige Mauerkrone und am Schildfuß ein Oliven- und ein Eichenzweig mit einem Band in den italienischen Nationalfarben gebunden.

Tourismus und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S.Giovanni Battista, Fassade

Finale Marina ist die größte der drei Ortschaften und auch die touristisch am besten erschlossene. Der Sandstrand und die Altstadt sowie die vielen Restaurants und Cafés locken im Sommer zahlreiche Touristen an. Ruhiger geht es in den Ortsteilen Finalpia und Finalborgo zu. Hier konnte viel der mittelalterlichen Ursprünglichkeit bewahrt werden. Finalborgo liegt etwa 2 km landeinwärts, umgeben von einer alten hohen Stadtmauer mit vier Stadttoren.

Die Basilika S. Giovanni Battista (1619–1675, Fassade von N. Barella, 1762) gehört zu den wichtigsten Beispielen des ligurischen Barocks.

Im Stadtteil Finalpia befindet sich die alte Abtei Santa Maria, die 1400 von Olivetanermönchen gegründet worden war und seit 1905 als Benediktinerabtei der Kongregation von Subiaco existiert.

Sportklettern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finale Ligure ist bei Sportkletterern bekannt und beliebt. Das Kalkgestein der Umgebung bietet über 2500 Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden.

Mountainbiking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finale Ligure ist ein beliebtes Urlaubsgebiet für Mountainbiker, von Cross-Country, über Freeride bis hin zu Downhill. Unter anderem wird hier auch das bekannte 24-Stunden-Cross-Country-Rennen durchgeführt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Finale Ligure – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 25. Juli 2017 (italienisch). (Die schönsten Orte Italiens).