Finanzgerichtsordnung

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Basisdaten
Titel: Finanzgerichtsordnung
Abkürzung: FGO
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland            
Rechtsmaterie: Steuerrecht, Finanzprozessrecht
Fundstellennachweis: 350-1
Ursprüngliche Fassung vom: 6. Oktober 1965
(BGBl. I S. 1477)
Inkrafttreten am: 1. Januar 1966
Neubekanntmachung vom: 28. März 2001
(BGBl. I S. 442,
ber. S. 2262,
ber. 2002 I S. 679)
Letzte Änderung durch: Art. 5 G vom 8. Oktober 2017
(BGBl. I S. 3546, 3547)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
19. Oktober 2017
(Art. 6 G vom 8. Oktober 2017)
GESTA: C124
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Die Finanzgerichtsordnung, kurz FGO, ist ein deutsches Bundesgesetz, welches das Gerichtsverfahren vor den Finanzgerichten regelt. Die FGO gliedert sich in die Teile Gerichtsverfassung (I.), Verfahren (II.), Kosten und Vollstreckung (III.). In Teil IV befinden sich Schluss- und Übergangsbestimmungen.

Der Rechtszug in der Finanzgerichtsbarkeit ist zweistufig. Es gibt nur eine Tatsacheninstanz – das Finanzgericht, der sich gleich der BFH als Revisions- und Beschwerdeinstanz anschließt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Gräber (Begr.): FGO. Finanzgerichtsordnung mit Nebengesetzen. Kommentar. 7. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-59693-3.
  • Bernhard Schwarz (Hrsg.): FGO. Kommentar zur Finanzgerichtsordnung. Praxis-Kommentar. Loseblatt-Ausgabe (mit DVD). 2. Auflage. Haufe Verlag, Freiburg i. Br. 2002–2010, ISBN 978-3-448-02239-1.
  • Tipke/Kruse: Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung (Kommentar). Loseblattsammlung. Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln 2007, ISBN 978-3-504-22119-5.
  • Tipke/Lang: Steuerrecht. 20. Auflage. Verlag Dr. Otto Schmidt. Köln 2010.
  • Schmidt -Troje/Schaumburg, Der Steuerrechtsschutz, 3. Aufl. 2008, Verlag Otto Schmidt Verlag, Köln.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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