Finningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Finningen
Finningen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Finningen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 39′ N, 10° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Höchstädt an der Donau
Höhe: 495 m ü. NHN
Fläche: 27,84 km2
Einwohner: 1710 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89435
Vorwahl: 09074
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 150
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Bösl-Straße 1
89435 Finningen
Website: www.finningen.de
Bürgermeister: Klaus Friegel (Mörslinger Liste)
Lage der Gemeinde Finningen im Landkreis Dillingen an der Donau
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Über dieses Bild
Finningen, Pfarrkirche Sankt Martin

Finningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau.

Pfarrkirche St. Johannes in Oberfinningen
Pfarrkirche St. Martin in Unterfinningen
Schloss in Unterfinningen, 16. Jahrhundert

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finningen liegt in der Region Augsburg.

Die Gemeinde hat drei amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Es gibt die Gemarkungen Mörslingen, Oberfinningen und Unterfinningen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finningen gehörte zum Reichsstift Kloster Sankt Ulrich und Afra Augsburg. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die 1803 mit dem Stift aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberfinningen und Unterfinningen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 haben sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberfinningen und Unterfinningen zur neuen Gemeinde Finningen zusammengeschlossen. Am 1. Mai 1978 kam Mörslingen hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1263 Einwohner[3]
  • 1970: 1317 Einwohner[3]
  • 1987: 1402 Einwohner
  • 1991: 1477 Einwohner
  • 1995: 1528 Einwohner
  • 2000: 1574 Einwohner
  • 2005: 1630 Einwohner
  • 2010: 1646 Einwohner
  • 2015: 1677 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2014 entfielen jeweils sechs Mandate auf die Christliche Wählervereinigung und auf die Mörslinger Liste.

Sitzverteilung im Gemeinderat 2014
6
6
Insgesamt 12 Sitze
  • ML: 6
  • CWV: 6

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Klaus Friegel (Christliche Wählervereinigung/Mörslinger Liste).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter schwarzem Schildhaupt, darin nebeneinander drei sechsstrahlige goldene Sterne, in Gold ein blaues Einhorn.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 109 und im Bereich Handel und Verkehr 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 29 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 601. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 58 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1385 ha, davon waren 1123 ha Ackerfläche und 261 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtung:

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 48 Kindern

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Finningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Finningen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 31. August 2019
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 769 und 770.