Finsing

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Finsing (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Finsing
Finsing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Finsing hervorgehoben
Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Höhe: 519 m ü. NHN
Fläche: 23,17 km²
Einwohner: 4447 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85464
Vorwahlen: 08121 bzw. 08123 (Ortsteile Eicherloh, vorderes und hinteres Finsingermoos)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 118
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
85464 Finsing
Webpräsenz: www.finsing.de
Bürgermeister: Max Kressirer (Wählergruppe Eicherloh)
Lage der Gemeinde Finsing im Landkreis Erding
Oberding Eitting Berglern Langenpreising Moosinning Erding Bockhorn (Oberbayern) Taufkirchen (Vils) Dorfen Sankt Wolfgang (Oberbayern) Lengdorf Wartenberg (Oberbayern) Kirchberg (Oberbayern) Hohenpolding Steinkirchen (Oberbayern) Inning am Holz Fraunberg Isen Finsing Walpertskirchen Forstern Neuching Ottenhofen Pastetten Buch am Buchrain Wörth (Landkreis Erding) Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Ebersberg München Landkreis München Landkreis Landshut Landkreis FreisingKarte
Über dieses Bild

Finsing ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finsing liegt in der Region München am südlichen Rand des Erdinger Moos sowie unmittelbar östlich des Ismaninger Speichersees rund 25 km nordöstlich der Landeshauptstadt München, 13 km südwestlich der Kreisstadt Erding, 21 km nördlich von Ebersberg und 23 km vom Flughafen München entfernt. Anschluss zur S-Bahn besteht in den benachbarten Ortschaften Markt Schwaben (fünf Kilometer) und in Poing (sechs Kilometer), die A 94 (Anschlussstelle Forstinning) ist rund acht Kilometer sowie die A 99 (Anschlussstelle Kirchheim) elf Kilometer entfernt.

Es existiert nur die Gemarkung Finsing.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Finsing besteht aus den Ortsteilen Finsing, Neufinsing, Eicherloh, Vorderes Finsingermoos, Hinteres Finsingermoos, Brennermühle und Finsingerau.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finsing gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht [Markt] Schwaben des Kurfürstentums Bayern und war Sitz einer Hauptmannschaft. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Finsing

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1961, 1987 dann 2494, im Jahr 2000 3846 und schließlich im Jahr 2006 4038 Einwohner gezählt. Im Jahr 2013 wurden 4463 Einwohner und im Jahr 2014 4337 gezählt (Stand jeweils am 31. Dezember).

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Wappen der Gemeinde Finsing

Das Wappen der Gemeinde Finsing wurde am 15. Oktober 1963 festgelegt. Es hat folgende Blasonierung: „In Silber ein mit drei silbernen heraldischen Rosen mit goldenen Butzen belegter roter Schrägbalken, begleitet oben von einem roten Widderhorn, unten von einem grünen Seeblatt.“

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge, welche geteilt die Farben Grün-Weiß zeigt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rathaus von Finsing im Ortsteil Neu-Finsing

Der Gemeinderat ist aus 16 Gemeinderäten zusammengesetzt, wobei die größte Fraktion von der CSU gestellt wird (4 Mitglieder). Seit dem 1. Mai 2008 ist Max Kressirer (Wählergruppe Eicherloh) 1. Bürgermeister der Gemeinde. Er löste Heinrich Krzizok von der FW Neufinsing ab. Seit 2014 Andreas Wimmer (FWF) 2. Bürgermeister. Die Dritte Bürgermeisterin ist Gertrud Eichinger (SPD)

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1960 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 570 T€.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • katholische Pfarrkirche St. Georg, barocker Saalbau von 1688 durch Hans Kogler

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 22, im produzierenden Gewerbe 267 und im Bereich Handel und Verkehr 49 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 77 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1443. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwölf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 66 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1612 ha, davon waren 1265 ha Ackerfläche.

Am Ausfluss des Ismaninger Speichersees bei Neufinsing liegt das Kraftwerk Neufinsing.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 175 Kindergartenplätze mit 173 Kindern
  • Volksschulen: eine mit 21 Lehrern und 420 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Finsing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien