Flörsbachtal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Flörsbachtal
Flörsbachtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Flörsbachtal hervorgehoben
Koordinaten: 50° 7′ N, 9° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Höhe: 295 m ü. NHN
Fläche: 52,11 km2
Einwohner: 2340 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km2
Postleitzahl: 63639
Vorwahl: 06057
Kfz-Kennzeichen: MKK, GN, HU, SLÜ
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 008
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 14
63639 Flörsbachtal
Webpräsenz: www.floersbachtal.de
Bürgermeister: Frank Soer
Lage der Gemeinde Flörsbachtal im Main-Kinzig-Kreis
NiederdorfeldenSchöneck (Hessen)NidderauMaintalHanauGroßkrotzenburgRodenbach (bei Hanau)ErlenseeBruchköbelHammersbachNeuberg (Hessen)Ronneburg (Hessen)LangenselboldHasselrothFreigericht (Hessen)GründauGelnhausenLinsengericht (Hessen)BiebergemündFlörsbachtalJossgrundBad OrbWächtersbachBrachttalSchlüchternBirsteinSinntalBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartSteinau an der StraßeSteinau an der StraßeBad Soden-SalmünsterBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartBayernLandkreis OffenbachOffenbach am MainFrankfurt am MainLandkreis FuldaVogelsbergkreisLandkreis GießenWetteraukreisHochtaunuskreisKarte
Über dieses Bild

Flörsbachtal ist eine Gemeinde im Südosten des hessischen Main-Kinzig-Kreises, die im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Flörsbach, Kempfenbrunn und Mosborn am 1. April 1972 unter diesem neu geschaffenen Namen entstand.

Die Gemeinde liegt im Spessart unmittelbar an der hessischen Landesgrenze zu Bayern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet liegen unter anderem das Wiesbüttmoor, der Wiesbüttsee, der Wellersberg und das Bergfeld. Die Flörsbacher Höhe befindet sich nordöstlich der Bundesstraße B 276 von Flörsbachtal Richtung Biebergemünd, sie ermöglicht einen Ausblick auf den Main-Spessart. Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich mit 567 m ü. NN auf dem Gipfel der Hermannskoppe.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flörsbachtal grenzt im Norden an die Gemeinden Biebergemünd und Jossgrund, im Osten an das gemeindefreie Gebiet Forst Aura und die Gemeinde Fellen (beide Landkreis Main-Spessart), im Süden an die gemeindefreien Gebiete Ruppertshüttener Forst und Frammersbacher Forst sowie im Westen an das gemeindefreie Gebiet Schöllkrippener Forst (Landkreis Aschaffenburg).

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits zwei Jahre nach der Entstehung kam am 1. Juli 1974 dann noch per Gesetz die bis dahin selbstständige Gemeinde Lohrhaupten hinzu.[2][3] Auch danach blieb Flörsbachtal jedoch die kleinste Kommune im Main-Kinzig-Kreis.[4]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[5] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[6][7]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Insgesamt 15 Sitze
  • SPD: 7
  • SBF: 5
  • BLF: 3
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 45,1 7 31,7 5 24,3 4 43,4 7
SBF Soziale Bürgerfraktion[8] 35,6 5
BLF Bürgerliste Flörsbachtal 19,2 3 31,4 4 41,4 6
SBB Sozialer Bürgerblock Kempfenbrunn/Mosborn 18,5 3 18,0 3 28,4 4
FBB Flörsbacher Bürgerblock 18,4 3 16,3 2 18,0 3
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 10,1 1
gesamt 100,0 15 100,0 15 100,0 15 100,0 15
Wahlbeteiligung in % 60,7 58,8 63,6 66,3

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Flörsbachtal

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinden Flörsbach und Kempfenbrunn verläuft in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 276. Diese führt in südlicher Richtung nach Lohr am Main und in nördlicher über Biebergemünd zur A 66.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm-Hauff-Schule Flörsbachtal, Grundschule

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pitt Moog (1932–2017), Maler (geboren in Kempfenbrunn)
  • Simon Krätschmer (* 28. Februar 1979), TV-Moderator (geboren in Lohrhaupten)
  • Kevin Amend (* 23. Juli 1993), E-Sportler (geboren in Flörsbach)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flörsbachtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2016 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) vom 12. März 1974. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 149, § 10 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362 und 363.
  4. (IKEK) Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept "WIR sind VIER", Seite 4, abgerufen 7. Oktober 2017
  5. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  8. Gelnhäuser Neue Zeitung vom 21. September 2015: Wir werden weitermachen. SBF stellt sich Flörsbachtaler Bürgern vor