Flörsheim am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Flörsheim am Main
Flörsheim am Main
Deutschlandkarte, Position der Stadt Flörsheim am Main hervorgehoben

Koordinaten: 50° 1′ N, 8° 26′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Taunus-Kreis
Höhe: 93 m ü. NHN
Fläche: 22,95 km2
Einwohner: 21.659 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 944 Einwohner je km2
Postleitzahl: 65439
Vorwahl: 06145
Kfz-Kennzeichen: MTK
Gemeindeschlüssel: 06 4 36 004
Stadtgliederung: 4 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
65439 Flörsheim am Main
Website: www.floersheim-main.de
Bürgermeister: Bernd Blisch (CDU)
Lage der Stadt Flörsheim am Main im Main-Taunus-Kreis
EppsteinKelkheim (Taunus)Bad Soden am TaunusLiederbach am TaunusSchwalbach am TaunusEschbornSulzbach (Taunus)Hofheim am TaunusKriftelHattersheim am MainFlörsheim am MainHochheim am MainWiesbadenLandkreis OffenbachFrankfurt am MainHochtaunuskreisRheingau-Taunus-KreisWiesbadenKreis Groß-GerauKarte
Über dieses Bild

Flörsheim am Main ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis in Hessen. Sie liegt zentral im Rhein-Main-Gebiet zwischen Frankfurt am Main und Mainz bzw. Wiesbaden. Die Kommune besteht aus den Ortsbezirken Flörsheim-Stadtmitte, Weilbach, Wicker und Keramag/Falkenberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild des Flörsheimer Stadtzentrums. Im Vordergrund der Main mit der katholischen Kirche St. Gallus (mit Reflexion) dahinter. Im Hintergrund das Einkaufszentrum und die weiterführende Schule, 2015
Blick von Flörsheimer Warte in Wicker nach Flörsheim-Stadtmitte

Flörsheim liegt rechts des Untermains und die Altstadt erstreckt sich entlang des Flusses. Flörsheims Stadtmitte liegt in der Mainebene auf 90 m ü. NHN. Deutlich höher liegt Weilbach mit 113 m ü. NHN und Wicker mit 143 m ü. NHN. So begründen natürliche Hanglagen die Wickerer Weinanbautradition als Tor zum Rheingau[2] und den heute gern bemühten Begriff der Flörsheimer Schweiz.[3][4]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden liegen gegenüber von Flörsheim-Stadtmitte die Städte Raunheim und Rüsselsheim am Main auf der linken Mainseite. Der Flörsheimer Ortsbezirk Weilbach grenzt im Nordosten an Hattersheim am Main und im Norden an Hofheim am Taunus. Der Ortsbezirk Wicker grenzt im Westen an Hochheim am Main und dessen Ortsbezirk Massenheim.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtgebiet gab es mehrere Kalksteinbrüche und Gruben, die später teils als Mülldeponien genutzt wurden. Heute befindet sich im Bereich zwischen Wicker und Hochheim der Rhein-Main-Deponiepark. In jüngster Vergangenheit wurden Anstrengungen zur Renaturierung und Schaffung von Naherholung gemacht.[5]

Hydrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mainmündung in den Rhein, oberhalb: Mainz und Rheinland-Pfalz, unterhalb: Hessen, links der Main­biegung Rüsselsheim, rechts des Mains bis in die Biegung gelegen: Flörsheim, rechts davon Wicker, in der Bild­ecke unten rechts, durch die A 3 abgetrennt Weilbach

Aus nordöstlicher Richtung von Frankfurt her fließt der Main am Hattersheimer Ortsteil Eddersheim vorbei, wo der – im Ardelgraben in den Main mündende – Weilbach den Beginn der Flörsheimer Gemarkung markiert.

Diesseits von Rüsselsheim beenden Überflutungswiesen, die – nach ihrer Vorgängerin Opelbrücke genannte – Mainbrücke und ein kleiner Industriehafen die ufernahe Wohnbebauung.

Um den Hafen nimmt der Main eine Rechtsbiegung, bis sich im Mündungsbereich des Wickerbachs der Flörsheimer Ortsteil Keramag/Falkenberg anschließt, der weiter westlich an die Nachbargemeinde Hochheim grenzt.

In Bad Weilbach entspringt eine Natron-Lithion- und in einem kleinen Parkgelände eine Schwefelquelle.[6]

Fluglärm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiel zur Hörbarkeit einer Wirbelschleppe: Nach dem Überflug einer Passagiermaschine beginnt bei Sekunde 50 ein dumpfes Rascheln und Zischen, das bis zum Ende der Aufnahme anhält.

An- oder Abflugschneisen von drei der vier Startbahnen des östlich jenseits des Mains gelegenen Frankfurter Flughafens, führen über das bewohnte Stadtgebiet. Die Einwohner Flörsheims sind daher der Belastung von Fluglärm und Wirbelschleppen ausgesetzt.[7] Teile des Flughafengeländes befanden sich bis 1980 als Wald in Flörsheimer Eigentum.[8][9]

Neben der Belastung profitiert Flörsheim von seiner zentralen Lage nahe dem Flughafen, zwischen den großen Städten des Rhein-Main-Gebiets: Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen
(Stand 31. Oktober 2019)[10]
Flörsheim-Stadtmitte: 13.932
Weilbach/Bad Weilbach: 4.004
Wicker: 3.490
Keramag/Falkenberg: 676
Stadt Flörsheim am Main 22.102

Neben dem Neuzubau hat Flörsheim durch die Zusammenlegung zum Jahreswechsel 1971/1972 mit den vormaligen Nachbargemeinden Weilbach im Norden und Wicker nordwestlich seine heutigen Ausmaße und Einwohnerzahlen gewonnen.[11]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühgeschichte und Altertum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein am heutigen Flörsheim vorbeiführender frühgeschichtlicher Wanderungsweg wurde von den Römern zur Straße ausgebaut. Diese führte von Kastel über Hochheim, Flörsheim, Okriftel und Höchst in die Wetterau und weiter ins heutige Mitteldeutschland. Eine weitere Römerstraße zweigte zwischen Flörsheim und Weilbach nach Limburg an der Lahn ab. Das Straßenpflaster aus Kalkstein stammte aus Flörsheimer Steinbrüchen.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutigen Stadtteile Flörsheim, Wicker und Weilbach entstanden aus Siedlungen der westgermanischen Volksgruppe der Franken. Flörsheim wurde im Jahr 828 erstmals urkundlich als Flaritesheim erwähnt. Der Ortsname könnte auf einen Franken namens „Flarido“ zurückgehen. Eine Schenkungsurkunde befindet sich im Hessischen Staatsarchiv Marburg. Erzbischof Hermann I. von Köln bestätigte im Jahr 922 seine Besitzungen im fränkischen Maingau. Er bezeichnete Flörsheim als Flaradesheim und Wicker als Weleron. Wicker wurde urkundlich erstmals im Jahr 910 und Weilbach im Jahr 1112 erwähnt.

Im Jahr 1270 wurde Flörsheim für 1050 Mark an das Mainzer Domkapitel verkauft. Um den Wasserverkehr auf dem Main zu kontrollieren, wurde Flörsheim im Verlauf des Mittelalters stark befestigt.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hexenprozesse in Flörsheim dauerten von 1595 bis 1630. In Flörsheim, Weilbach und Wicker fielen über 71 Frauen, Männer und Kinder dem Hexenwahn zum Opfer. Zur „Bestreitung der Unkosten der wegen Ausrottung und Bestrafung des eingerissenen Lasters der Zauberei und Hexerei befohlenen Inquisition“ nahm die Gemeinde 1618 beim St.-Clara-Kloster in Mainz ein Darlehen auf, konnte aber keine Rückzahlungen leisten. Noch hundert Jahre später hatte die Stadt an der Schuldenlast zu tragen.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Flörsheim verwüstet, nachdem der schwedische König Gustav Adolf seinen Vormarsch auf Mainz 1631 vor Flörsheims Befestigungen unterbrechen musste. Nach achttägiger Einschließung durch die Schweden ergab sich Flörsheim und blieb bis 1636 besetzt.

Alte Kirchschule, erbaut 1763. Das denkmalgeschützte Gebäude wird heute für Trauungen genutzt.

Auch die Kriege Friedrich des Großen brachten Unheil über den Ort – aber auch die Industrialisierung. Im Jahr 1765 eröffnete der Mainzer Georg Ludwig Müller in Flörsheim eine Fayence-Fabrik mit etwa 80 Arbeitern. Das darin hergestellte Porzellan trägt als Marke drei große „F“ für „Flörsheimer Fayence-Fabrik“, die noch heute im Stadtwappen zu sehen sind. Die Fabrik bestand bis ins Jahr 1914.

Lange Zeit bestanden enge Bindungen zu Mainz. Das änderte sich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der Herrschaft Napoleons, als Flörsheim im Jahr 1803 dem Fürstentum Nassau-Weilburg – kurz danach – dem Herzogtum Nassau zugeschlagen wurde.

Im Jahr 1839 wurde zwischen Wiesbaden und Frankfurt die Taunus-Eisenbahn als erste hessische Eisenbahn erbaut. Nach der Planung sollten auch Anschlussgleise nach Darmstadt führen.

Der mit der Taunusbahn 1839 errichtete Bahnhof stammt vom Architekten Ignaz Opfermann. Er lag damals noch außerhalb der Altstadt und zählt zu den ältesten erhaltenen Bahnhöfen Deutschlands. 1875 wurde das Obergeschoss als Wohnung für den Bahnhofsvorsteher angebaut.

Im Jahr 1865 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flörsheim gegründet. Nach dem Deutschen Krieg von 1866 kam Flörsheim zum Königreich Preußen, welches das Herzogtum Nassau annektiert hatte.

Im Jahr 1900 wurden in Flörsheim die ersten Telefonanschlüsse installiert, am 25. August 1914 erhielt der Ort elektrisches Licht. Im Ersten Weltkrieg hatte Flörsheim 104 Gefallene und 7 Vermisste zu beklagen. Nach dem Krieg besetzten französische Truppen am 1. Dezember 1918 den Ort. Die Franzosen hielten Flörsheim im Zuge der Alliierten Rheinlandbesetzung bis in die späten 1920er Jahre besetzt.

Seit Gründung des Opel-Werkes in Rüsselsheim 1862 arbeiteten dort viele Menschen aus Flörsheim, Weilbach und Wicker. An die Fährverbindung, die sie nutzten, erinnern heute zwei Denkmäler aus rotem Mainsandstein direkt am Ufer, beiderseits des Mains. Die Statue des Brückenheiligen Nepomuk am Konrad-Adenauer-Ufer sollte bei der Überfahrt Schutz gewähren.

Erst die am 26. August 1928 eingeweihte „Opelbrücke“ schuf eine Straßenverbindung nach Rüsselsheim.[12][13] Diese Brücke wurde 1979 abgerissen und etwas weiter mainaufwärts durch eine größere Brücke mit vierspuriger Fahrbahn ersetzt.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1938 wurde der jüdische Friedhof von Nationalsozialisten zerstört. Am 10. November 1938 wurde in der Reichskristallnacht auch die 1718 errichtete Flörsheimer Synagoge zerstört. Im Zweiten Weltkrieg gingen in der Nacht vom 8. zum 9. September 1942 auf den Ort und die Gemarkung Flörsheim 29 Sprengbomben nieder. Durch den schweren Bombenangriff entstanden 26 Brände und 11 Gebäude – davon 9 Wohnhäuser – wurden völlig zerstört sowie 81 Gebäude, fast nur Wohnhäuser, schwer beschädigt. Fünf Menschen starben. Am 23. März 1945 sprengten deutsche Truppen die von Rüsselsheim über den Main führende Opelbrücke, um den Vormarsch amerikanischer Truppen aufzuhalten. Die Amerikaner marschierten dennoch am nächsten Tag in Flörsheim ein.

Zeitgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Auflösung des Freistaats Preußen durch die Alliierten im Jahr 1945 kam Flörsheim zum neu gebildeten Bundesland Hessen.

Im Jahr 1953 erhielt Flörsheim das Stadtrecht.[14] Am 31. Dezember 1971 schlossen sich Flörsheim, Weilbach und Wicker im Vorgriff auf die Gebietsreform in Hessen zusammen.

Am 1. Januar 1978 wurde der Name der Stadt amtlich in „Flörsheim am Main“ geändert.[11]

Namensentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namensendung auf „-heim“ deutet auf einen fränkischen Ursprung hin, während sich der erste Namensteil möglicherweise auf einen germanischen Personennamen wie „Flarid“ oder „Flarad“ zurückführen lässt.[15][16]

Die Zuordnung einer urkundlichen Erwähnung in einem Kartular des Klosters Fulda aus dem Jahr 828: „Tradidit Reginpraht ad Flaritesheim mancipia II“, deutsch: Es übertrug Reginpraht zu Flörsheim zwei Hörige.[17][18] zu Flörsheim am Main ist spekulativ.

Urkundlich zweifelsfrei auf die Ortschaft am Main bezieht sich eine Benennung vom 11. August 922 durch Hermann I. von Köln. In der Urkunde werden als Besitzungen im „pago Moinacense“ – Gau am Main – „Flaradesheim“ – Flörsheim – und „Wikeron“ – Wicker – genannt.[19][20]

1171 erschien im Lehnsbuch der Herren von Eppstein der Eintrag dorff in Vlersheim.[21]

1270 in der Beurkundung des Dorfverkaufs an das Domkapitel des Erzbistums Mainz zum 1. April wird das Dorf als villam nostram Flersheim bezeichnet.[22]

Seit 1. Januar 1978 heißt die Stadt amtlich Flörsheim am Main,[11] nachdem zuvor schon abkürzende Schreibweisen wie Flörsheim/M, Flörsheim/Main oder Flörsheim a. M. gebräuchlich waren.

Im örtlichen Dialekt heißt die Stadt „Flerschem“.[23]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Flörsheim lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[24][25]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Rathaus in der Villa und ehemaligen Arztpraxis des Sanitätsrates Emil Börner

Der konstitutionelle Aufbau der Stadt Flörsheim am Main richtet sich nach der Hessischen Gemeindeordnung und der Hauptsatzung der Stadt in der Fassung vom 8. November 2012.[26]

Danach fungiert die Stadtverordnetenversammlung, aus von den Bürgern der Stadt gewählten Stadtverordneten, als oberstes Organ der kommunalen Selbstverwaltung. Der Magistrat als ausführendes Organ besorgt die laufende Verwaltung der Stadt. Er besteht aus elf ehrenamtlichen Stadträten, sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister und dem ebenfalls hauptamtlichen Ersten Stadtrat als seinem Vertreter.

Die Hauptsatzung regelt die Einteilung der Stadt in vier Ortsbezirke und legt die Größe der Ortsbeiräte auf jeweils neun Mitglieder, sowie für den Ortsbeirat Keramag/Falkenberg auf fünf Mitglieder fest. Zudem wird ein Ausländerbeirat mit elf Mitgliedern eingerichtet.

Die Stadt Flörsheim unterliegt nach der Hessischen Gemeindeordnung der Kommunalaufsicht durch den Landrat des Main-Taunus-Kreises.

Der Bürgermeister wird direkt vom Volk gewählt, die Amtszeit beträgt sechs Jahre.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste Organ der Stadt. Ihre politische Zusammensetzung wird alle fünf Jahre in der Kommunalwahl durch die Wahlbevölkerung der Stadt bestimmt. Wählen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und Deutscher Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist. Für alle Wahlberechtigten gilt, dass sie seit mindestens drei Monaten in der Stadt gemeldet sein müssen.

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis:[27] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[28][29]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Insgesamt 37 Sitze
  • SPD: 11
  • GALF: 6
  • FDP: 3
  • CDU: 11
  • dfb: 6
Parteien und Wählergemeinschaften 2016 2011 2006 2001 1997
Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 30,4 11 28,0 10 22,8 8 25,3 9 27,1 10
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 30,1 11 37,8 14 49,4 18 48,0 18 46,6 17
Grüne Alternative Liste Flörsheim[30] GALF 16,3 6 25,4 10 18,0 7 22,1 8 21,3 8
Die freien Bürger[31] dfb 14,7 6 5,0 2 4,1 2
Freie Demokratische Partei FDP 8,5 3 3,8 1 5,7 2 4,6 2 5,0 2
prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben 4,5 3,5 2,9 2,4 3,1
Sitze gesamt 37 37 37 37 37
Wahlbeteiligung 51 % 47,5 % 49,2 % 61,4 % 68,3 %
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen

Es waren 37 Stadtverordnete sowie die Ortsbeiräte der Stadt für die Legislaturperiode vom 1. April 2016 bis 31. März 2021 zu wählen. Von 15.943 Wahlberechtigten gingen 8136 zur Wahl. Somit stieg die Wahlbeteiligung von 47,5 Prozent im Jahr 2011 auf 51 Prozent im Jahr 2016.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1. November 2018 ist Bernd Blisch (CDU) Bürgermeister von Flörsheim. Blisch trat als parteiübergreifender Kandidat mit Unterstützung durch CDU, Grüne Alternative Liste Flörsheim (GALF), Die Freien Bürger (dfb) sowie FDP an und gewann die Bürgermeisterwahl am 27. Mai 2018 gegen den vormaligen Amtsinhaber Michael Antenbrink (SPD). Bernd Blisch erhielt 61,2 % der Stimmen, Michael Antenbrink 31,7 %. Als ein weiterer unabhängiger Kandidat kam Markus Ochs auf 7,1 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 %.[32]

Ehemalige Schultheißen und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühen Jahreszahlen beruhen auf urkundlichen Erwähnungen, die keinen Schluss auf die Spanne der jeweiligen Amtszeiten erlauben.[33]

  • 1396: Konrad Schrot
  • 1431: Gerhard Palez
  • 1433: Peter Winter
  • 1450: Michael Stork
  • 1468: G. Euden
  • 1502: Hans Frohmut
  • 1509: Hans Strauß
  • Michael Strauck oder Strauß
(genannt Storich)
  • 1588: Georg Hardt
  • 1617: Johann Euler
  • 1621: Joachim Satorius
  • 1627: Joh. Konrad Spahn
  • 1642: Eberhard Faulhaber
  • 1666: Joh. Paul Widdermann
  • 1670: Johann Stein
  • 1673: Johann Kester
  • 1677: Kilian Bohrmann
  • 1679–1710: Georg Bernhardt
  • 1717: Oswald Anschütz
  • 1723: Wiegand Hochheimer
  • 1737: Wiegand Hochheimer
(der Sohn)
  • 1763: Johann Michael Conradi
  • 1780: Ad. Wilhelm Hochheimer
  • 1787: Hans Hochheimer
  • 1790: Johann Neumann
  • 1797: Martin Neumann
(Sohn des Johann; † 12. August 1820)
  • 1824: Cronenbold
(Mitinhaber der Flörsheimer Fayence-Fabrik)
  • 1840: Karl Neumann
  • 1845: Lorenz Schleidt
  • 1848: Paul Diener
  • 1850: Georg Friedrich Schleidt
  • 1865: Franz Anton Schleidt
  • 1871: Jacob Schleidt
(Initiator der Flörsheimer Feuerwehr)
  • 1871–1890: Sebastian Jäger
  • 1890–1902: Lorenz Schleidt
  • 1902–1933: Jakob Lauck
  • 1934–19⁇: Ludwig Stamm (NSDAP)
(übernahm Amt nach Laucks Rücktritt)
  • 1945–1954: Jakob Merkel
(bis 1948 nur kommissarisch eingesetzt)
  • 195?–1962: Fritz Pein (SPD)
  • 1962–1979: Josef Anna (CDU)
  • 1979–2000: Dieter Wolf (CDU)
  • 2001–2006: Ulrich Krebs (CDU)
  • 2006–2018: Michael Antenbrink (SPD)

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Magistrat besteht laut Hauptsatzung aus dem hauptamtlichen Bürgermeister, der hauptamtlichen Ersten Stadträtin sowie 13 weiteren ehrenamtlichen Stadträtinnen/Stadträten. Derzeit gehören ihm die folgenden stimmberechtigte Mitglieder an:[34]

Hauptamtliche Dezernenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister Bernd Blisch CDU
Hauptamt, Finanzen, Ordnung, Kultur, Eigenbetriebe, Informationstechnik, Öffentlichkeitsarbeit und Stadtarchiv, Frauenförderung, Brand- und Katastrophenschutz
Erste Stadträtin Renate Mohr GALF
Soziales, Bauen, Straßen- und Grünflächenamt, Baubetriebshof, Integration und Asylangelegenheiten, Verkehrs- und Lärmentlastung

Ehrenamtliche Magistratsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadträtin Annemarie Dicks SPD
Stadtrat Klaus Dörrhöfer SPD
Stadträtin Berthilde Enders CDU
Stadtrat Michael Guske FDP
Stadtrat Klaus-Peter Harth dfb
Stadtrat Klaus Anton Hoffmann GALF
Stadtrat Wolfgang Kirchheim SPD
Stadtrat Karl-Heinz Landwehr CDU
Stadtrat Helmut Reinhard
Stadtrat Harald Vogel dfb
Stadtrat Rudi Weckbach CDU
Stadtrat Marek Wrobel GALF

Bürgerentscheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Einführung der Möglichkeit zu Bürgerentscheiden in Hessen am 1. April 1993 hat Flörsheim zweimal – am 6. Mai 2007 und am 13. Februar 2011 – über das Betreiben der Planfeststellung zum Bau einer Ortsumgehungsstraße entschieden. Beide Male hat sich die Bevölkerung mit knappen Mehrheiten für die Abstimmungsfrage ausgesprochen, die sich jeweils gegen die Planung einer Ortsumfahrung der Bundesstraßen B 40/519 wandten. Die Beteiligungsquote an den Bürgerentscheiden lag jeweils über 60 Prozent.[35][36]

Symbole[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1951 wurde der Gemeinde Flörsheim durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[37]

Wappen von Flörsheim am Main
Blasonierung: „Auf blauem Schild ein zweimastiges Segelschiff über silbernen (weißen) Wellen. Schiffsrumpf und -masten sind golden (gelb). Die beiden Segel silbern. Das größere Segel trägt die schwarze Beschriftung „FFF“. Am Schiffsheck weht eine rote Flagge mit einem silbernen sechsspeichigen Rad. Der Mastkorb über dem Segel mit den drei „F“ ist, ebenso wie je eine spitz auslaufende Flagge an beiden Mastenden, horizontal geteilt – silbern und rot.“[38]
Wappenbegründung: Das Wappenmotiv ist hervorgegangen aus dem seit 1816 verwendeten Sinnbild für das noch bis 1868 verkehrende Flörsheimer Marktschiff, der Flörsheimer Yacht. Seit 1930 ist das Großsegel mit den drei „F“ versehen. Diese Beschriftung erinnert an die 1765 gegründete Flörsheimer Fayence-Fabrik.[39][40]

Das Rad der Heckflagge verweist auf die lange historische Zugehörigkeit zum Mainzer Domkapitel zwischen 1270 und 1803. So wurde das Mainzer Rad im 18. Jahrhundert auf Grenzsteinen und in amtlichen Siegel benutzt. Ältere Gerichtssiegel verweisen, in der bildlichen Darstellung eines thronenden Bischofs im 17. Jahrhundert oder des Mainzer Landespatron St. Martin im 15. Jahrhundert, ebenso auf die Domstadt.[41]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Farben Flörsheims sind Blau und Orange. In städtischer „Beflaggung“ wird meist das Stadtwappen auf blauer Fahne gezeigt. Im Oktober 1952 wurde der Gemeinde Flörsheim am Main durch den Hessischen Minister des Innern die Führung einer Flagge genehmigt.[42]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Mainufer verlaufen mehrere Radwanderwege:

Autobahnanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flörsheim ist über Weilbach im Norden direkt an die Wiesbaden und Frankfurt verbindende Autobahn A 66 angeschlossen. Über Rüsselsheim am Main und Hofheim-Wallau besteht Anschluss an die A 3, die das Flörsheimer Stadtgebiet ohne eigene Zufahrt in Ost-West-Richtung schneidet und Weilbach von dessen kleineren Teil Bad Weilbach trennt. Über die Anschlussstelle Hochheim-Nord erreicht man die Autobahn A 671.

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Busse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linie 001, Stadtwerke Rüsselsheim, Route: Flörsheim – Rüsselsheim
  • Linie 809, HLB Hessenbus, Route: Hochheim – Flörsheim – Hofheim
  • Linie 817, Schulbusverkehr, Route: Diedenbergen – Flörsheim
  • Linie 819, Stadtbus Flörsheim, Route: Flörsheim – Wicker – Weilbach

Sammeltaxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anrufsammeltaxis und Anschlusssammeltaxi[43]

  • Linie 818, Route: Flörsheim – Keramag/Falkenberg – Flörsheim
  • Linie 818, Route: Flörsheim – Wicker – Weilbach
  • Linie 046, Route: Flörsheim/Wicker – Wallau
  • Linie 820, Eddersheim Bahnhof – Weilbach – Wicker – Flörsheim Bahnhof

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhofsgebäude, erbaut 1839

Parallel zum Main verlaufend trennt die Wiesbaden und Frankfurt anbindende Strecke der Taunus-Eisenbahn die dem Main zugewandte Altstadt von später bebauten Gebieten. Die S-Bahn-Linie S1 verbindet den Flörsheimer Bahnhof im Halbstundentakt auf der Route Wiesbaden – Mainz-Kastel – Frankfurt – Offenbach – Rödermark-Ober-Roden.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Personenverkehr gibt es am Konrad-Adenauer-Ufer eine Bedarfsanlegestelle für Schiffe, für den Güterumschlag eine weitere Anlegestelle an der Hafenstraße.[44]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mainturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mainturm wurde Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet und gilt als das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Als Teil einer Befestigungsanlage soll er dem Schutz des Mainufers und der Kontrolle des Schiffsverkehrs gedient haben. Seit 2001 dient der Mainturm als Kunstforum.[45]

Berliner Brunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berliner Brunnen am Konrad-Adenauer-Ufer, Höhe Pfarrer-Münch-Straße, wurde im Rahmen der Flörsheimer Kerb am 19. Oktober 1975 eingeweiht.[46] Seinen Namen übernahm er von einem Vorgängerbrunnen (1964–1965), dem ein Kilometerstein mit einem Berliner Bären und der Entfernung nach Berlin beigestellt war. Den Neubau hatte die Verlegung einer Öl-Pipeline aus Rotterdam für den Frankfurter Flughafen erforderlich gemacht. Der "neue" Berliner Brunnen entstand in einer Kooperation zwischen Stadtbauamt, verschiedenen Architekten und Walter Habdank.[47] Seinen Reiz bezieht er aus einfachen kreisförmigen Grundelementen, die intuitiv, aber mit einem feinen Gespür für Harmonie und Balance angeordnet sind. Tatsächlich handelt es sich hierbei um Kanalisationsrohre – Halbfertigteile, die die Firma Dyckerhoff stiftete.

Mainstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mainstein wurde 1984 am Mainufer in Höhe des „Bootshauses“ aufgestellt und stellt Flörsheim und seine Stadtteile in der Region Rhein-Main vor und zeigt bildlich die Besonderheiten der Stadt. So sind auf ihm beispielsweise der Fischfang, der Weinbau, der Verlobte Tag oder der Mainturm reliefartig abgebildet. Die Stele aus Sandstein schuf der Frankfurter Bildhauer und Steinmetz Reiner Uhl, der zuvor den Faulborn in Bad Weilbach neu gestaltet hatte.

Flörsheimer Warte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flörsheimer Warte liegt nahe dem Ortsteil Wicker und ist ein 1996 nachgebauter 30 Meter hoher Rundturm.[48] Er steht an der Stelle eines erstmals durch Berthold von Henneberg am Ende des 15. Jh. als einer von vier Warttürmen der Mainzer Landwehr errichteten Turmes von annähernd gleicher Kubatur, die auch der Erbenheimer Warte oder auch der Radheimer Warte an der Bachgauer Landwehr entspricht. Der Nachbau steht beim Ortsteil Wicker an der Regionalparkroute Rhein-Main und ist mit dem angrenzenden Restaurant ein beliebtes Ausflugsziel. Die oberste Ebene bietet durch zwanzig schmale Fenster, zwischen denen jeweils Orientierungstafeln angebracht sind, eine gute Aussicht in die Umgebung.

Eisenbaum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Eisenbaum liegt westlich von Flörsheim und ist ebenfalls Teil des Regionalparks Rhein-Main. Er ist mit seiner ausgefallenen Form sowohl eine Skulptur als auch ein Aussichtsturm. Der stählerne 18 Meter hohe Baum besitzt zehn künstliche Äste und bietet eine 9 Meter hohe Aussichtsplattform. Eine solarbetriebene Tonanlage an der Plattform spricht und macht Geräusche.[49]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstforum Mainturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kunstforum Mainturm wurde im November 2001 eröffnet. In knapp einjähriger Bauzeit entstand ein Gebäudekomplex, der das historische Gebäude Mainturm mit dem Nachbarhaus, dem ehemaligen Wärmestübchen, baulich verbindet. Der Architekt und Planer Franz Josef Hamm, Limburg/Lahn, verlängerte das Wärmestübchen in östlicher und nördlicher Richtung und schuf einen verglasten Steg als Verbindung zwischen dem Mainturm und dem Nachbarhaus. Das Kunstforum Mainturm ist eine Stätte des ideellen Austausches und Dialogs. Auf insgesamt vier Etagen bietet das Haus Platz für kulturelle Veranstaltungen und die Begegnung von Kunstschaffenden mit Kunstinteressierten.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fastnacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Jahr am Fastnachtssonntag beginnt um 13.31 Uhr mit dem Flörsheimer Fastnachtsumzug oder „Fassenachtszuuch“ der Höhepunkt der „Flerschemer Fassenacht“, zum Teil mit über 3500 Teilnehmern und um die 160 Zugnummern. Regelmäßig übersteigt die Zahl der Gäste die der Einwohner. Im Jahr 2007 berichtete der Hessische Rundfunk sogar von 80.000 Besuchern.[50]

Der Fastnachts- oder Narrenruf „Hall die Gail“ entstammt der Zeit, als im Fastnachtszug noch viele Wagen mit Pferdegespannen fuhren. Er war die Aufforderung an einen Zugwagenlenker inne zu halten bzw. die vor der ausgelassenen Menschenmenge scheuenden Pferde im Zaum zu halten. So übersetzt sich „Hall die Gail“ mit „Halte die Pferde/Gäule!“[51][52]

Open-Air-Festival[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1970er Jahren gibt es an einem Juli-Wochenende das „Flörsheimer Open Air“, ein kleines Rock-Musikfestival mit freiem Eintritt auf den Wiesen unter der Mainbrücke nach Rüsselsheim. Das Festival wird vom örtlichen Verein Old Company nur durch ehrenamtliche Helfer ausgerichtet und fand 2015 bereits zum 40. Mal statt.[53]

Verlobter Tag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachwerkhaus in der nach Pfarrer Münch, dem Initiator des „Verlobten Tages“, benannten Straße.

Jedes Jahr am letzten Montag im August feiert die Stadt den „Verlobten Tag“. Dieser hat seinen Ursprung im Jahr 1666, als in Flörsheim die Pest wütete. Nachdem innerhalb kürzester Zeit mehr als 200 Einwohner gestorben waren und der kleinen Gemeinde von etwa 700 Einwohnern die völlige Ausrottung drohte, beteten der Überlieferung nach die Überlebenden in höchster Not um Rettung.

Als die Pest dann tatsächlich endete, gelobten die Flörsheimer zusammen mit dem Initiator Pfarrer Johannes Laurentius Münch „solange in Flörsheim Stein auf Stein steht, eine Dankprozession zum Lobpreis des Allerhöchsten alljährlich durchzuführen“. Dieses Gelöbnis wurde bisher strikt eingehalten; auch in Kriegszeiten und trotz zeitweisem Verbot der Veranstaltung. Am 29. August 2016 wurde der „Verlobte Tag“ zum 350. Mal gefeiert.[54][55]

Kirchweih[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwurzelt in dem Fest zur Weihe der St.-Gallus-Kirche wird am 16. Oktober, dem Tag des Namenspatrons St. Gallus, beziehungsweise am darauffolgenden Wochenende die „Flerschemer Kerb“ abgehalten. Seit über hundert Jahren wird alljährlich am Mainufer ein Jahrmarkt errichtet. Während dort ein Rummel mit Buden und Fahrgeschäften betrieben wird, organisieren die Kerweborsch (Kerbeburschen)[56] Tanzveranstaltungen – pflegen Brauchtum und Geselligkeit: Traditionell wird am Samstag ein Baum errichtet, der mit Kerwebobb (Kerbe-Puppe)[57] und Bluns (Blutwurst ohne Grieben)[58] ausgestattet ist. Ein Umzug findet statt. Die Flörsheimer Besonderheit der „Nachkerb“ am nachfolgenden Wochenende stand im Jahr 2014 zur Disposition.[59][60] Künftig findet der traditionelle Abschluss der Kerb mit Beerdigung der Kerbe-Puppe und Feuerwerk schon am Nachkerbesonntag statt wie bislang montags statt.[61][62]

Gallus-Konzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1980 finden im vierten Quartal eines Kalenderjahres die Gallus-Konzerte statt, eine musikkulturelle Reihe, deren konzertante Aufführungen teilweise als Veranstaltungen des Hessischen Rundfunks geführt werden.[63]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholischen Gemeinden St. Gallus und St. Josef in Flörsheim, St. Katharina in Wicker und Maria Himmelfahrt in Weilbach befinden sich im Prozess der Bildung eines gemeinsamen Pastoralen Raumes Flörsheim. Dieser soll ab Januar 2015 unter dem Namen Pfarrgemeinde St. Gallus firmieren. Die Gemeinden St. Josef, Maria Himmelfahrt und St. Katharina sollen als Ortskirchen weiterbestehen.[64]

Ahmadiyya-Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Juni 2013 wurde von Mirza Masrur Ahmad – dem Kalifen der Ahmadiyya Muslim Jamaat – die Ata-Moschee in der Flörsheimer Altkönigstraße eröffnet. („Ata“ bedeutet „Gottesgeschenk, von Gott gegeben“.) Anwesend waren neben dem Bundesvorsitzenden der Gemeinschaft Abdullah Uwe Wagishauser eine Reihe Kommunal- und Landespolitiker.

Am 4. Oktober 2012 begannen die die Umbauarbeiten eines ehemaligen Lebensmittel-Discounters. Der in blau-weiß gehaltene, mit Kalligraphien geschmückte Gebäudekomplex umfasst einen 380 Quadratmeter großen Gebetsraum mit Gebetsnische, eine separate Küche, einen 80 Quadratmeter großen Anbau mit Veranstaltungsraum und Bibliothekszimmer, sowie Büros und einen weiteren Seminarraum im Obergeschoss. Den Moscheecharakter unterstreichen zwei ins Dach eingefügte Kuppeln, sowie ein etwa 10 Meter hohes symbolisches Minarett am Eingang.[65]

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat oder Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft ist eine 1889 im indischen Qadian entstandene islamische Reformgemeinde. Das erste Mitglied der seit 1995 eigenständigen Gemeinde Flörsheim/Hochheim kam 1988 nach Flörsheim. Zur Eröffnung umfasst die Gemeinde 140 Mitglieder. Ihr Präsident ist Muhammad Munawar Abid.[66][67][68]

Galerie sakraler Bauten und Monumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Gänskippelschorsch“ am Konrad-Adenauer-Ufer

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hannelore Sievers: Vergangen, vergessen, verändert : Ein Bildband mit Geschichte und Geschichten von Flörsheim am Main. Dreisbach, Flörsheim am Main 2004, ISBN 3-9800541-1-X.
  • Magistrat der Stadt Flörsheim am Main (Hrsg.): Vom Wachsen und Werden einer Stadt : Flörsheim am Main im Wandel der Zeiten. Flörsheim am Main 2003, ISBN 3-9809134-0-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Flörsheim am Main – Sammlung von Bildern
Wiktionary: Flörsheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. Tor zum Rheingau. kulturland-rheingau.de.
  3. Die Flörsheimer Schweiz. (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) In: regionalpark-rheinmain.de.
  4. An den Felsenkellern. kulturland-rheingau.de.
  5. Selbstdarstellung der Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach (Memento vom 24. Februar 2014 im Internet Archive) August 2008.
  6. Bad Weilbacher Quellen. In: floersheim-main.de.
  7. Jennifer Hein: Gefahr vom Dach. Frankfurter Rundschau, 10. April 2013.
  8. Die Galf ist nicht mehr im Käfig. (Memento vom 23. Februar 2014 im Internet Archive) Höchster Kreisblatt, 7. Januar 2013.
  9. Deniz Yücel: Ein Grollen, ein Zischen, ein Donnern. taz.de, 6. Februar 2012.
  10. Zahlen, Daten, Fakten : Einwohnerzahlen. In: floersheim-main.de. Stadt Flörsheim am Main, abgerufen am 21. April 2020.
  11. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 370 und 372.
  12. Geschichten von der alten Opel-Brücke. (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.echo-online.de Echo online, 9. Juni 2010.
  13. Historische Bilder von der Einweihung der Opelbrücke auf chroniknet.de.
  14. Verleihung des Rechts zur Führung der Bezeichnung „Stadt“ an die Gemeinde Flörsheim (Main), Main-Taunus-Kreis, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 30. Mai 1953. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1953 Nr. 24, S. 539, Punkt 670 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  15. Vortrag über Flörsheimer Wappen. (Memento des Originals vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wiesbadener-kurier.de Wiesbadener-Kurier, 11. April 2014.
  16. Flörsheim ist älter. Flörsheimer Zeitung, April 2014.
  17. Ernst Friedrich Johann Dronke: Codex diplomaticus Fuldensis. (PDF-Datei) Verlag Theodor Fischer, S. 170 Nr. 376, archiviert vom Original; abgerufen am 23. Februar 2014 (Latein, Issued in 4 installments, 1847–1850, Transkript des Fuldaer Kartular): „Tradidit Reginpraht ad Flaritesheim mancipia II“
  18. Vom Internetprojekt Regnum Francorum Online bspw. wird dasselbe Fuldaer Kartular mit Nieder-Flörsheim in Verbindung gebracht.
  19. H. Cardauns: Rheinische Urkunden des X.–XII. Jahrhunderts. In: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein 26/27 (1874), S. 334–341. Eintrag auf S. 336 (entspricht S. 340 in der DjVu-Datei)
  20. Einstieg in die S. 336 der Annalen über wikisource.org oder als jpg-File nur die S. 336 der Annalen.
  21. A. Wyß: Eppsteiner LehenbuchAbschrift der aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammenden, inhaltlich in das 13. und 14. Jahrhundert zurückgehenden Handschrift. (= Repertorien des hessischen Staatsarchivs Darmstadt) S. 4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), abgerufen am 16. Januar 2017. In der digitalisierten Handschrift findet sich der Eintrag auf der fünften Seite unten im vierten Scan „Vome grafen von Loen: …daz dorff in Vlersheim“.
  22. Karl Menzel, Wilhelm Sauer: Codex diplomaticus Nassoicus / Nassauisches Urkundenbuch. (PDF-Datei) Erster Band: Die Urkunden des ehemals kurmainzischen Gebiets, einschliesslich der Herrschaften Eppenstein, Königstein und Falkenstein; der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und des kurpfälzischen Amts Caub, 2. Theil. Verlagshandlung Julius Niedner/Communalständischer Verband des Regierungsbezirks Wiesbaden, 1886, S. 473 (mit Eintrag 806), abgerufen am 23. Februar 2014 (latein/Deutsch, entspricht S. 76 im PDF): „villam nostram flersheim“
  23. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Flörsheim → Flerschem.
  24. Flörsheim, Main-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. September 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  25. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  26. Hauptsatzung der Stadt Flörsheim am Main.
  27. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  28. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2011 und 2006.
  29. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997.
  30. Grüne Alternative Liste Flörsheim. Abgerufen am 23. Januar 2016.
  31. Die freien Bürger. Abgerufen am 23. Januar 2016.
  32. Frankfurter Rundschau: So hat Flörsheim gewählt. 27. Mai 2018, abgerufen am 27. Mai 2018.
  33. Philipp Schneider: Zum Abschied von Jakob Lauck als Bürgermeister der Gemeinde Flörsheim. (Memento des Originals vom 28. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hs-rm.de H. Dreisbach-Verlag, Flörsheim 1934, S. 11–12.
  34. Details des Gremiums "Magistrat". Stadt Flörsheim am Main, abgerufen am 4. April 2020.
  35. Hessisches Statistisches Landesamt: Bürgerentscheid am 6. Mai 2007 in der Stadt Flörsheim am Main. Frage: „Sind Sie dafür, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Juli 2006 zum Planfeststellungsverfahren für den Bau der Ortsumgehung B 40/519 – Absschnitt B 519 aufgehoben und somit die Zustimmung der Stadt Flörsheim am Main zum Bau der Umgehung zurückgenommen wird?“
  36. Hessisches Statistisches Landesamt: Bürgerentscheid am 13. Februar 2011 in der Stadt Flörsheim am Main. Frage: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Flörsheim am Main gegen die Fortsetzung der Planungen zur 'B40/B519 Ortsumgehung Flörsheim, Wicker, Weilbach – Abschnitt B519' ausspricht?“
  37. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Flörsheim, Main-Taunus-Kreis vom 18. Juni 1951. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1951 Nr. 26, S. 350, Punkt 571 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,8 MB]).
  38. Klemens Stadler: Die Gemeindewappen des Landes Hessen (= Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland. Band 3). Bremen 1967, S. 33.
  39. Flörsheim am Main. (Nicht mehr online verfügbar.) www.kulturland-rheingau.de, archiviert vom Original am 3. März 2014; abgerufen am 23. Februar 2014.
  40. Rudolf Schäfer: Zur Wirtschaft im Main-Taunus-Gebiet vor der Industrialisierung. 1980, abgerufen am 12. Mai 2013.
  41. Stadtporträt. Stadt Flörsheim am Main, abgerufen am 23. Februar 2014 (Text erscheint nach Anklicken des Wappens).
  42. Genehmigung zur Führung einer Flagge an die Gemeinde Flörsheim a. Main im Main-Taunus-Kreis, Reg.-Bezirk Wiesbaden vom 17. Oktober 1952. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1952 Nr. 45, S. 830, Punkt 1124 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,8 MB]).
  43. AST- und Anschlusssammeltaxi. Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft, abgerufen am 15. April 2018.
  44. Verkehrsanbindungen. floersheim-main.de.
  45. Kunstforum Mainturm, Stadt Flörsheim am Main
  46. Flörsheimer Zeitung, „Maingau-Bote“, 21. Oktober 1975
  47. laut Plänen, Baubeschreibungen und Genehmigungen, die das Flörsheimer Stadtplanungsamt vorhält und einen Zeitraum von 1975 bis 1979 umfassen. Quelle: persönliche Kommunikation mit Hans Dieter Darmstadt, Leiter Stadtarchiv, Stadt Flörsheim, 4. März 2020
  48. Broschüre „Türme und Landmarken im Regionalpark Rhein-Main“ des Regionalparks RheinMain
  49. Foto der Tafel am Eisenbaum
  50. hr-online Fastnachtsumzüge: Hessen fest in Narrenhand – 80.000 Zuschauer in Flörsheim (Memento vom 30. Juni 2007 im Webarchiv archive.today)
  51. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Pferde → Gail.
  52. Die Geschichte des „Hall die Gail“ (Memento vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) FCV 1928.
  53. Flörsheimer Openair., abgerufen am 20. Januar 2016.
  54. Gesa Fritz: Flörsheim und der schwarze Tod. Frankfurter Rundschau, 12. August 2009.
  55. Flörsheim feiert 350. Verlobten Tag. Kardinal Woelki ruft zu christlichem Handeln auf. Main-Spize vom 29. August 2016.
  56. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Borsch.
  57. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Bobb.
  58. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Bluns.
  59. Flörsheimer Kerb: Schausteller machen sich Sorgen.@1@2Vorlage:Toter Link/www.kreisblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Höchster Kreisblatt, 20. Oktober 2014.
  60. Hildegund Klockner: Flörsheimer Kerbeborsch schunkeln für Erhalt der Nachkerb. Main-Spitze, 20. Oktober 2014.
  61. Nachkerb bleibt mit Einschränkungen erhalten! floersheim-main.de, 22. Oktober 2014.
  62. Nachkerb: Ab nächstes Jahr gilt neue Regelung.@1@2Vorlage:Toter Link/www.kreisblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Höchster Kreisblatt, 23. Oktober 2014.
  63. Saisoneröffnung der Gallus-Konzerte 2010 (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive) auf hr-online.de.
  64. Pastoraler Raum Flörsheim (Memento vom 23. Februar 2014 im Internet Archive)
  65. Ata-Moschee in Flörsheim. ahmadiyya.de.
  66. Hildegund Klockner: Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Flörsheim eröffnet. (Memento des Originals vom 26. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.main-spitze.de Main-Spitze, 25. Juni 2013.
  67. Eröffnung der Ata Moschee in Flörsheim. (Memento des Originals vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ahmadiyya.de ahmadiyya.de, 24. Juni 2013.
  68. Hildegund Klockner: In Flörsheim beginnt der Bau der Moschee der Ahmadiyya-Jamaat-Gemeinde. (Memento des Originals vom 27. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.main-spitze.de Main-Spitze, 15. Oktober 2012.
  69. Marga Kaus, Jakob Dehn: Die Galluskirche kleiner Führer auf Grundlage der überarbeiteten Festschrift zur Einweihung des Pfarrgemeindezentrums St. Gallus von 1977.
  70. David Clay Large: Einwanderung abgelehnt. Karl-Blessing-Verlag, München 2004, ISBN 3-89667-201-0.
  71. a b c d e f g Bericht über die Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Mathäus Lauck mit Benennung aller bisheriger Ehrenbürger der Stadt. (Nicht mehr online verfügbar.) Echo Online, 22. März 2011, ehemals im Original; abgerufen am 17. März 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.echo-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.