Flörsheim am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Flörsheim am Main
Flörsheim am Main
Deutschlandkarte, Position der Stadt Flörsheim am Main hervorgehoben
Koordinaten: 50° 1′ N, 8° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Taunus-Kreis
Höhe: 93 m ü. NHN
Fläche: 22,95 km2
Einwohner: 21.121 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 920 Einwohner je km2
Postleitzahl: 65439
Vorwahl: 06145
Kfz-Kennzeichen: MTK
Gemeindeschlüssel: 06 4 36 004
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bahnhofstraße 12
65439 Flörsheim am Main
Webpräsenz: www.floersheim-main.de
Bürgermeister: Michael Antenbrink (SPD)
Lage der Stadt Flörsheim am Main im Main-Taunus-Kreis
EppsteinKelkheim (Taunus)Bad Soden am TaunusLiederbach am TaunusSchwalbach am TaunusEschbornSulzbach (Taunus)Hofheim am TaunusKriftelHattersheim am MainFlörsheim am MainHochheim am MainWiesbadenLandkreis OffenbachFrankfurt am MainHochtaunuskreisRheingau-Taunus-KreisWiesbadenKreis Groß-GerauKarte
Über dieses Bild

Flörsheim am Main ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis in Hessen und liegt zentral im Rhein-Main-Gebiet zwischen Frankfurt am Main und Mainz.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild des Flörsheimer Stadtzentrums. Im Vordergrund der Main mit der katholischen Kirche St. Gallus (mit Reflexion) dahinter. Im Hintergrund das Einkaufszentrum und die weiterführende Schule, 2015
Einwohnerzahlen nach Stadtteil gemäß Melderegister am 31. Juli 2016[2][3]
Flörsheim-Stadtmitte: 13.131
Weilbach/Bad Weilbach: 3985
Wicker: 3556
Keramag/Falkenberg: 681
Stadt Flörsheim am Main 21.353

Flörsheim liegt, wie der gesamte Main-Taunus-Kreis, rechts des Untermains. Aus nordöstlicher Richtung von Frankfurt her fließt der Main am Hattersheimer Ortsteil Eddersheim vorbei, wo der – im Ardelgraben in den Main mündende – Weilbach den Beginn der Flörsheimer Gemarkung markiert.

Im Weiteren erstreckt sich die Flörsheimer Altstadt entlang des Maines. Ihr gegenüber liegen, links des Maines, die Städte Raunheim und Rüsselsheim am Main des Kreises Groß-Gerau.

Diesseits von Rüsselsheim beenden Überflutungswiesen, die – nach ihre Vorgängerin Opelbrücke genannte – Mainbrücke und ein kleiner Industriehafen die ufernahe Wohnbebauung.

Die Mainmündung in den Rhein, oberhalb: Mainz und Rheinland-Pfalz, unterhalb: Hessen, links der Main­biegung Rüsselsheim, rechts des Mains bis in die Biegung gelegen: Flörsheim, rechts davon Wicker, in der Bild­ecke unten rechts, durch die A 3 abgetrennt Weilbach

Um den Hafen nimmt der Main eine Rechtsbiegung, bis sich im Mündungsbereich des Wickerbachs der Flörsheimer Ortsteil Keramag/Falkenberg anschließt, der weiter westlich an die Nachbargemeinde Hochheim grenzt.

Parallel zum Main verlaufend trennt die Wiesbaden und Frankfurt anbindende Bahnstrecke die dem Main zugewandte Altstadt von später bebauten Gebieten.

Neben dem Neuzubau hat Flörsheim durch die Zusammenlegung zum Jahreswechsel 1971/1972 mit den vormaligen Nachbargemeinden Weilbach im Norden und Wicker nordwestlich seine heutigen Ausmaße gewonnen.[4]

Heute sind es die Ränder des Stadtteils Weilbach, die die Grenze im Nordosten nach Hattersheim und im Norden nach Hofheim bilden; während Wicker nach Westen an Hochheim und dessen Stadtteil Massenheim grenzt.

Während der Stadtkern Flörsheims in der Mainebene auf 90 m ü. NHN liegt, liegt Weilbach auf 113 m ü. NHN und Wicker mit 143 m ü. NHN deutlich höher. So begründen natürliche Hanglagen die Wickerer Weinanbautradition als Tor zum Rheingau[5] und den heute gern bemühten Begriff der Flörsheimer Schweiz.[6][7]

Über Weilbach hat Flörsheim im Norden direkten Anschluss an die Wiesbaden und Frankfurt verbindende Autobahn A 66. Während die Autobahn A 3 das Flörsheimer Stadtgebiet ohne eigene Zufahrt in Ost-West-Richtung schneidet. Im Besonderen trennt die A 3 Weilbach von dessen kleineren Teil Bad Weilbach. Dort entspringen eine Natron-Lithion- und in einem kleinen Parkgelände eine Schwefelquelle.[8]

Im Stadtgebiet gab es mehrere Kalksteinbrüche und Gruben, die später teils als Mülldeponien genutzt wurden. Heute befindet sich im Bereich zwischen Wicker und Hochheim der Rhein-Main-Deponiepark. In jüngster Vergangenheit wurden Anstrengungen zur Renaturierung und Schaffung von Naherholung gemacht.[9]

Beispiel zur Hörbarkeit einer Wirbelschleppe: Nach dem Überflug einer Passagiermaschine beginnt bei Sekunde 50 ein dumpfes Rascheln und Zischen, das bis zum Ende der Aufnahme anhält.

Die Bewohner Flörsheims sind der Belastung von Fluglärm und Wirbelschleppen durch den östlich, jenseits des Maines gelegenen Flughafen Frankfurt am Main ausgesetzt.[10] Teile des Flughafengeländes befanden sich bis 1980 als Wald in Flörsheimer Eigentum.[11][12] Heute führen die An- oder Abflugschneisen von drei der vier Startbahnen über bewohntes Flörsheimer Stadtgebiet.

Neben der Belastung profitiert Flörsheim von seiner zentralen Lage nahe dem Flughafen, zwischen den großen Städten des Rhein-Main-Gebiets: Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein am heutigen Flörsheim vorbeiführender frühgeschichtlicher Wanderungsweg wurde von den Römern zur Straße ausgebaut. Diese führte von Kastel über Hochheim, Flörsheim, Okriftel und Höchst in die Wetterau und weiter ins heutige Mitteldeutschland. Eine weitere Römerstraße zweigte zwischen Flörsheim und Weilbach nach Limburg an der Lahn ab. Das Straßenpflaster aus Kalkstein stammte aus Flörsheimer Steinbrüchen.

Die heutigen Stadtteile Flörsheim, Wicker und Weilbach entstanden aus Siedlungen der westgermanischen Volksgruppe der Franken. Flörsheim wurde im Jahr 828 erstmals urkundlich als Flaritesheim erwähnt. Der Ortsname könnte auf einen Franken namens „Flarido“ zurückgehen. Eine Schenkungsurkunde befindet sich im Hessischen Staatsarchiv Marburg. Erzbischof Hermann I. von Köln bestätigte im Jahr 922 seine Besitzungen im fränkischen Maingau. Er bezeichnete Flörsheim als Flaradesheim und Wicker als Weleron. Wicker wurde urkundlich erstmals im Jahr 910 und Weilbach im Jahr 1112 erwähnt.

Im Jahr 1270 wurde Flörsheim für 1050 Mark an das Mainzer Domkapitel verkauft. Um den Wasserverkehr auf dem Main zu kontrollieren, wurde Flörsheim im Verlauf des Mittelalters stark befestigt.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Flörsheim verwüstet, nachdem der schwedische König Gustav Adolf seinen Vormarsch auf Mainz 1631 vor Flörsheims Befestigungen unterbrechen musste. Nach achttägiger Einschließung durch die Schweden ergab sich Flörsheim und blieb bis 1636 besetzt.

Alte Kirchschule, erbaut 1763. Das denkmalgeschützte Gebäude wird heute für Trauungen genutzt.

Auch die Kriege Friedrich des Großen brachten Unheil über den Ort – aber auch die Industrialisierung. Im Jahr 1765 eröffnete der Mainzer Georg Ludwig Müller in Flörsheim eine Fayence-Fabrik mit etwa 80 Arbeitern. Das darin hergestellte Porzellan trägt als Marke drei große „F“ für „Flörsheimer Fayence-Fabrik“, die noch heute im Stadtwappen zu sehen sind. Die Fabrik bestand bis ins Jahr 1914.

Lange Zeit bestanden enge Bindungen zu Mainz. Das änderte sich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der Herrschaft Napoleons, als Flörsheim im Jahr 1803 dem Fürstentum Nassau-Weilburg – kurz danach – dem Herzogtum Nassau zugeschlagen wurde.

Bahnhofsgebäude, erbaut 1839

Im Jahr 1839 wurde zwischen Wiesbaden und Frankfurt die Taunus-Eisenbahn als erste hessische Eisenbahn erbaut. Nach der Planung sollten auch Anschlussgleise nach Darmstadt führen.

Der mit der Taunusbahn 1839 errichtete Bahnhof stammt vom Architekten Ignaz Opfermann. Er lag damals noch außerhalb der Altstadt und zählt zu den ältesten erhaltenen Bahnhöfen Deutschlands. 1875 wurde das Obergeschoss als Wohnung für den Bahnhofsvorsteher angebaut.

1865 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flörsheim gegründet. Nach dem Deutschen Krieg von 1866 kam Flörsheim zum Königreich Preußen, welches das Herzogtum Nassau annektiert hatte.

Kriegergedächtniskapelle in der „Flörsheimer Schweiz“, errichtet 1928. Im rechten Hintergrund die Flörsheimer Warte, ein nachgebauter Wartturm der ehemaligen Landwehr (zu Wicker)
Die Flörsheimer Warte, errichtet 1996 beim Ortsteil Wicker nordwestlich von Flörsheim

Im Jahr 1900 wurden in Flörsheim die ersten Telefonanschlüsse installiert, am 25. August 1914 erhielt der Ort elektrisches Licht. Im Ersten Weltkrieg hatte Flörsheim 104 Gefallene und 7 Vermisste zu beklagen. Nach dem Krieg besetzten französische Truppen am 1. Dezember 1918 den Ort. Die Franzosen hielten Flörsheim im Zuge der Alliierten Rheinlandbesetzung bis in die späten 1920er Jahre besetzt.

Gab es zuvor nur eine Fährverbindung nach Raunheim, so schuf die am 26. August 1928 eingeweihte „Opelbrücke“ eine Straßenverbindung zur anderen Mainseite nach Rüsselsheim.[13][14] Diese Brücke wurde 1979 abgerissen und etwas weiter mainaufwärts durch eine größere Brücke mit vierspuriger Fahrbahn ersetzt.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1938 wurde der jüdische Friedhof von Nationalsozialisten zerstört. Am 10. November 1938 wurde in der Reichskristallnacht auch die 1718 errichtete Flörsheimer Synagoge zerstört. Im Zweiten Weltkrieg gingen in der Nacht vom 8. zum 9. September 1942 auf den Ort und die Gemarkung Flörsheim 29 Sprengbomben nieder. Durch den schweren Bombenangriff entstanden 26 Brände und 11 Gebäude – davon 9 Wohnhäuser – wurden völlig zerstört sowie 81 Gebäude, fast nur Wohnhäuser, schwer beschädigt. Fünf Menschen starben. Am 23. März 1945 sprengten deutsche Truppen die von Rüsselsheim über den Main führende Opelbrücke, um den Vormarsch amerikanischer Truppen aufzuhalten. Die Amerikaner marschierten dennoch am nächsten Tag in Flörsheim ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Auflösung des Freistaats Preußen durch die Alliierten im Jahr 1945 kam Flörsheim zum neu gebildeten Bundesland Hessen.

Im Jahr 1953 erhielt Flörsheim das Stadtrecht.[15] Am 31. Dezember 1971 schlossen sich Flörsheim, Weilbach und Wicker im Vorgriff auf die Gebietsreform in Hessen zusammen.

Am 1. Januar 1978 wurde der Name der Stadt amtlich in „Flörsheim am Main“ geändert.[4]

Hexenprozesse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hexenprozesse in Flörsheim dauerten von 1595 bis 1630. In Flörsheim, Weilbach und Wicker fielen über 71 Frauen, Männer und Kinder dem Hexenwahn zum Opfer. Zur „Bestreitung der Unkosten der wegen Ausrottung und Bestrafung des eingerissenen Lasters der Zauberei und Hexerei befohlenen Inquisition“ nahm die Gemeinde 1618 beim St.-Clara-Kloster in Mainz ein Darlehen auf, konnte aber keine Rückzahlungen leisten. Noch hundert Jahre später hatte die Stadt an der Schuldenlast zu tragen.

Namensentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namensendung auf „-heim“ deutet auf einen fränkischen Ursprung hin, während sich der erste Namensteil möglicherweise auf einen germanischen Personennamen wie „Flarid“ oder „Flarad“ zurückführen lässt.[16][17]

Die Zuordnung einer urkundlichen Erwähnung in einem Kartular des Klosters Fulda aus dem Jahr 828: „Tradidit Reginpraht ad Flaritesheim mancipia II“, deutsch: Es übertrug Reginpraht zu Flörsheim zwei Hörige.[18][19] zu Flörsheim am Main ist spekulativ.

Urkundlich zweifelsfrei auf die Ortschaft am Main bezieht sich eine Benennung vom 11. August 922 durch Hermann I. von Köln. In der Urkunde werden als Besitzungen im „pago Moinacense“ – Gau am Main – „Flaradesheim“ – Flörsheim – und „Wikeron“ – Wicker – genannt.[20][21]

1171 erschien im Lehnsbuch der Herren von Eppstein der Eintrag dorff in Vlersheim.[22]

1270 in der Beurkundung des Dorfverkaufs an das Domkapitel des Erzbistums Mainz zum 1. April wird das Dorf als villam nostram Flersheim bezeichnet.[23]

Seit 1. Januar 1978 heißt die Stadt amtlich Flörsheim am Main,[4] nachdem zuvor schon abkürzende Schreibweisen wie Flörsheim/M, Flörsheim/Main oder Flörsheim a. M. gebräuchlich waren.

Im örtlichen Dialekt heißt die Stadt „Flerschem“.[24]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Flörsheim unterstand im Überblick:[25][26]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flerschemer Fassenacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Jahr am Fastnachtssonntag beginnt um 13.31 Uhr der Flörsheimer Fastnachtsumzug oder „Fassenachtszuuch“, zum Teil mit über 3500 Teilnehmern und um die 160 Zugnummern. Regelmäßig übersteigt die Zahl der Gäste die der Einwohner. Im Jahr 2007 berichtete der Hessische Rundfunk sogar von 80.000 Besuchern.[27]

Der Fastnachts- oder Narrenruf „Hall die Gail“ entstammt der Zeit, als im Fastnachtszug noch viele Wagen mit Pferdegespannen fuhren. Er war die Aufforderung an einen Zugwagenlenker inne zu halten bzw. die vor der ausgelassenen Menschenmenge scheuenden Pferde im Zaum zu halten. So übersetzt sich „Hall die Gail“ mit „Halte die Pferde/Gäule!“[28][29]

Open-Air-Festival[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1970er Jahren gibt es an einem Juli-Wochenende das „Flörsheimer Open Air“, ein kleines Rock-Musikfestival mit freiem Eintritt auf den Wiesen unter der Mainbrücke nach Rüsselsheim. Das Festival wird vom örtlichen Verein Old Company nur durch ehrenamtliche Helfer ausgerichtet und fand 2015 bereits zum 40. Mal statt.[30]

Verlobter Tag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße zu Ehren des Pfarrers Münch, dem Initiator des „Verlobten Tages“

Jedes Jahr am letzten Montag im August feiert die Stadt den „Verlobten Tag“. Dieser hat seinen Ursprung im Jahr 1666, als in Flörsheim die Pest wütete. Nachdem innerhalb kürzester Zeit mehr als 200 Einwohner gestorben waren und der kleinen Gemeinde von etwa 700 Einwohnern die völlige Ausrottung drohte, beteten der Überlieferung nach die Überlebenden in höchster Not um Rettung.

Als die Pest dann tatsächlich endete, gelobten die Flörsheimer zusammen mit dem Initiator Pfarrer Johannes Laurentius Münch „solange in Flörsheim Stein auf Stein steht, eine Dankprozession zum Lobpreis des Allerhöchsten alljährlich durchzuführen“. Dieses Gelöbnis wurde bisher strikt eingehalten; auch in Kriegszeiten und trotz zeitweisem Verbot der Veranstaltung. Am 29. August 2016 wurde der „Verlobte Tag“ zum 350. Mal gefeiert.[31][32]

Flerschemer Kerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwurzelt in dem Fest zur Weihe der St.-Gallus-Kirche wird am 16. Oktober, dem Tag des Namenspatrons St. Gallus, beziehungsweise am darauffolgenden Wochenende die Flörsheimer „Kerb“ abgehalten. Seit über hundert Jahren wird alljährlich am Mainufer ein Jahrmarkt errichtet. Während dort ein Rummel mit Buden und Fahrgeschäften betrieben wird, organisieren die Kerweborsch (Kerbeburschen)[33] Tanzveranstaltungen – pflegen Brauchtum und Geselligkeit: Traditionell wird am Samstag ein Baum errichtet, der mit Kerwebobb (Kerbe-Puppe)[34] und Bluns (Blutwurst ohne Grieben)[35] ausgestattet ist. Ein Umzug findet statt. Die Flörsheimer Besonderheit der „Nachkerb“ am nachfolgenden Wochenende stand im Jahr 2014 zur Disposition.[36][37] Künftig findet der traditionelle Abschluss der Kerb mit Beerdigung der Kerbe-Puppe und Feuerwerk schon am Nachkerbesonntag statt wie bislang montags statt.[38][39]

Galluskonzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1980 finden im vierten Quartal eines Kalenderjahres die Gallus-Konzerte statt, eine musikkulturelle Reihe, deren konzertante Aufführungen teilweise als Veranstaltungen des Hessischen Rundfunks geführt werden.[40]

Flörsheimer Rathaus in der Villa und ehemaligen Arztpraxis des Sanitätsrates Emil Börner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltung der Stadt Flörsheim am Main[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verwaltungsaufbau der Stadt Flörsheim am Main richtet sich nach der Hessischen Gemeindeordnung und der Hauptsatzung der Stadt in der Fassung vom 8. November 2012.[41]

Danach fungiert die Stadtverordnetenversammlung, aus von den Bürgern der Stadt gewählten Stadtverordneten, als oberstes Organ der kommunalen Selbstverwaltung. Der Magistrat als ausführendes Organ besorgt die laufende Verwaltung der Stadt. Er besteht aus elf ehrenamtlichen Stadträten, sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister und dem ebenfalls hauptamtlichen Ersten Stadtrat als seinem Vertreter.

Die Hauptsatzung regelt die Einteilung der Stadt in vier Ortsbezirke, und legt die Größe der Ortsbeiräte auf jeweils neun Mitglieder, sowie für den Ortsbeirat Keramag/Falkenberg auf fünf Mitglieder fest. Zudem wird ein Ausländerbeirat mit elf Mitgliedern eingerichtet.

Die Stadt Flörsheim unterliegt nach der Hessischen Gemeindeordnung der Kommunalaufsicht durch den Landrat des Main-Taunus-Kreises.

Der Bürgermeister wird direkt vom Volk gewählt.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste Organ der Stadt. Ihre politische Zusammensetzung wird alle fünf Jahre in der Kommunalwahl durch die Wahlbevölkerung der Stadt bestimmt. Wählen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und Deutscher Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist. Für alle gilt, dass sie seit mindestens drei Monaten in der Stadt gemeldet sein müssen.

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis:[42] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[43][44]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Insgesamt 37 Sitze
  • SPD: 11
  • GALF: 6
  • FDP: 3
  • CDU: 11
  • dfb: 6
Parteien und Wählergemeinschaften 2016 2011 2006 2001 1997
Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 30,4 11 28,0 10 22,8 8 25,3 9 27,1 10
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 30,1 11 37,8 14 49,4 18 48,0 18 46,6 17
Grüne Alternative Liste Flörsheim[45] GALF 16,3 6 25,4 10 18,0 7 22,1 8 21,3 8
Die freien Bürger[46] dfb 14,7 6 5,0 2 4,1 2
Freie Demokratische Partei FDP 8,5 3 3,8 1 5,7 2 4,6 2 5,0 2
prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben 4,5 3,5 2,9 2,4 3,1
Sitze gesamt 37 37 37 37 37
Wahlbeteiligung 51 % 47,5 % 49,2 % 61,4 % 68,3 %
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen

Es waren 37 Stadtverordnete sowie die Ortsbeiräte der Stadt für die Legislaturperiode vom 1. April 2016 bis 31. März 2021 zu wählen. Von 15.943 Wahlberechtigten gingen 8136 zur Wahl. Somit stieg die Wahlbeteiligung von 47,5 Prozent im Jahr 2011 auf 51 Prozent im Jahr 2016.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der seit 1. November 2006 amtierende Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) wurde am 17. September 2006 in einer Stichwahl mit 56,1 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 47,5 Prozent. Für eine zweite sechsjährige Amtszeit wurde er am 17. Juni 2012 wiedergewählt, wiederum in einer Stichwahl, mit 61,6 Prozent der Stimmen bei 46,1 Prozent Wahlbeteiligung.[47][48]

Antenbrink ist Nachfolger von Ulrich Krebs (CDU), der am 18. März 2001 zum Bürgermeister gewählt wurde und am 8. Mai 2006 aus dem Amt ausschied, um im Hochtaunuskreis als Landrat eingeführt zu werden.

Die Bürgermeisterwahl am 27. Mai 2018 verlor Antenbrink gegen den Herausforderer Bernd Blisch (CDU), der als unabhängiger Kandidat für ein Viererbündnis aus CDU, Galf, Freie Bürger sowie FDP antrat. Antenbrink erhielt 31,7 % und Blisch 61,2 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 % (vorläufiges amtliches Endergebnis).[49] Antenbrinks Amtszeit endet damit zum 31. Oktober 2018.

Ehemalige Schultheißen und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühen Jahreszahlen beruhen auf urkundlichen Erwähnungen, die keinen Schluss auf die Spanne der jeweiligen Amtszeiten erlauben.[50]

  • 1396: Konrad Schrot
  • 1431: Gerhard Palez
  • 1433: Peter Winter
  • 1450: Michael Stork
  • 1468: G. Euden
  • 1502: Hans Frohmut
  • 1509: Hans Strauß
  • Michael Strauck oder Strauß
(genannt Storich)
  • 1588: Georg Hardt
  • 1617: Johann Euler
  • 1621: Joachim Satorius
  • 1627: Joh. Konrad Spahn
  • 1642: Eberhard Faulhaber
  • 1666: Joh. Paul Widdermann
  • 1670: Johann Stein
  • 1673: Johann Kester
  • 1677: Kilian Bohrmann
  • 1679–1710: Georg Bernhardt
  • 1717: Oswald Anschütz
  • 1723: Wiegand Hochheimer
  • 1737: Wiegand Hochheimer
(der Sohn)
  • 1763: Johann Michael Conradi
  • 1780: Ad. Wilhelm Hochheimer
  • 1787: Hans Hochheimer
  • 1790: Johann Neumann
  • 1797: Martin Neumann
(Sohn des Johann; † 12. August 1820)
  • 1824: Cronenbold
(Mitinhaber der Flörsheimer Fayence-Fabrik)
  • 1840: Karl Neumann
  • 1845: Lorenz Schleidt
  • 1848: Paul Diener
  • 1850: Georg Friedrich Schleidt
  • 1865: Franz Anton Schleidt
  • 1871: Jacob Schleidt
(Initiator der Flörsheimer Feuerwehr)
  • 1871–1890: Sebastian Jäger
  • 1890–1902: Lorenz Schleidt
  • 1902–1933: Jakob Lauck
  • 1934–19??: Ludwig Stamm (NSDAP)
(übernahm Amt nach Laucks Rücktritt)
  • 1945–1954: Jakob Merkel
(bis 1948 nur kommissarisch eingesetzt)
  • 195?–1962: Fritz Pein (SPD)
  • 1962–1979: Josef Anna (CDU)
  • 1979–2000: Dieter Wolf (CDU)
  • 2001–2006: Ulrich Krebs (CDU)
  • 2006-heute: Michael Antenbrink (SPD)

Magistrat der Stadt Flörsheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtliche Dezernenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister Michael Antenbrink SPD
Hauptamt, Planung, Ordnung, Bauen
Erster Stadtrat Sven Heß GALF
Finanzen, Kultur, Soziales, Eigenbetriebe

Ehrenamtliche Magistratsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat Michael Bayer

am 6. März 2014 nachgerückt für Reinhard Kohl

CDU
Stadträtin Berthilde Enders CDU
Stadtrat Claus Dieter Heller GALF
Stadtrat Klaus Anton Hoffmann GALF
Stadtrat Karl Heinz Landwehr SPD
Stadtrat Harald Vogel

zu Beginn 2016 nachgerückt für Willi Melchior

dfb
Stadtrat Robert Oerter SPD
Stadtrat Helmut Reinhard CDU
Stadträtin Margret Stortz SPD
Stadtrat Rudi Weckbach CDU
Stadtrat Marek Wrobel

im Juli 2014 nachgerückt für Georg Gottas

GALF

[51][52]

Bürgerentscheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Einführung der Möglichkeit zu Bürgerentscheiden in Hessen am 1. April 1993 hat Flörsheim zweimal – am 6. Mai 2007 und am 13. Februar 2011 – über das Betreiben der Planfeststellung zum Bau einer Ortsumgehungsstraße entschieden. Beide Male hat sich die Bevölkerung mit knappen Mehrheiten für die Abstimmungsfrage ausgesprochen, die sich jeweils gegen die Planung einer Ortsumfahrung der Bundesstraßen B 40/519 wanden. Die Beteiligungsquote an den Bürgerentscheiden lag jeweils über 60 Prozent.[53][54]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Flörsheim am Main
Wappenbegründung: Das 1951 amtlich verliehene Flörsheimer Stadtwappen zeigt auf blauem Schild ein zweimastiges Segelschiff über silbernen (weißen) Wellen. Schiffsrumpf und -masten sind golden (gelb). Die beiden Segel silbern. Das größere Segel trägt die schwarze Beschriftung „FFF“. Am Schiffsheck weht eine rote Flagge mit einem silbernen sechsspeichigen Rad. Der Mastkorb über dem Segel mit den drei „F“ ist, ebenso wie je eine spitz auslaufende Flagge an beiden Mastenden, horizontal geteilt – silbern und rot.[55]

Im Juni 1951 wurde der Gemeinde Flörsheim durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[56]

Das Wappenmotiv ist hervorgegangen aus dem seit 1816 verwendeten Sinnbild für das noch bis 1868 verkehrende Flörsheimer Marktschiff, der Flörsheimer Yacht. Seit 1930 ist das Großsegel mit den drei „F“ versehen. Diese Beschriftung erinnert an die 1765 gegründete Flörsheimer Fayence-Fabrik.[57][58]

Das Rad der Heckflagge verweist auf die lange historische Zugehörigkeit zum Mainzer Domkapitel zwischen 1270 und 1803. So wurde das Mainzer Rad im 18. Jahrhundert auf Grenzsteinen und in amtlichen Siegel benutzt. Ältere Gerichtssiegel verweisen, in der bildlichen Darstellung eines thronenden Bischofs im 17. Jahrhundert oder des Mainzer Landespatron St. Martin im 15. Jahrhundert, ebenso auf die Domstadt.[59]

Die Farben Flörsheims sind Blau und Orange. In städtischer „Beflaggung“ wird meist das Stadtwappen auf blauer Fahne gezeigt.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 1952 wurde der Gemeinde Flörsheim am Main durch den Hessischen Minister des Innern die Führung einer Flagge genehmigt.[60]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flörsheimer Fahr, bis 1928 Anlegeplatz der Fähre nach Raunheim
Das Gegenstück auf der Raunheimer Seite am gegenüberliegenden Ufer

Radwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Mainufer verlaufen mehrere Radwanderwege:

Autobahnanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flörsheim ist bei Weilbach an die Autobahn A 66 angebunden
  • Über Rüsselsheim und Wallau besteht Anschluss an die A 3
  • Über die Anschlussstelle Hochheim-Nord erreicht man die Autobahn A 671

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Busse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linie 001, Stadtwerke Rüsselsheim, Route: Flörsheim – Rüsselsheim
  • Linie 809, HLB Hessenbus, Route: Hochheim – Flörsheim – Hofheim
  • Linie 817, Schulbusverkehr, Route: Diedenbergen – Flörsheim
  • Linie 819, Stadtbus Flörsheim, Route: Flörsheim – Wicker – Weilbach

Sammeltaxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anrufsammeltaxis und Anschlusssammeltaxi[61]

  • Linie 818, Route: Flörsheim – Keramag/Falkenberg – Flörsheim
  • Linie 818, Route: Flörsheim – Wicker – Weilbach
  • Linie 046, Route: Flörsheim/Wicker – Wallau
  • Linie 820, Eddersheim Bahnhof – Weilbach – Wicker – Flörsheim Bahnhof

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnhof Flörsheim (Main)

Die S-Bahn-Linie S1 verbindet den Flörsheimer Bahnhof auf der Route Wiesbaden – Mainz-Kastel – Frankfurt – Rödermark-Ober-Roden.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Personenverkehr gibt es am Konrad-Adenauer-Ufer eine Bedarfsanlegestelle für Schiffe, für den Güterumschlag eine weitere Anlegestelle an der Hafenstraße.[62]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Eisenbaum westlich von Flörsheim

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flörsheimer Warte nahe dem Ortsteil Wicker ist ein 1996 im Stile eines früher an gleicher Stelle stehenden Wartturms errichteter 30 Meter[63] hoher Rundturm. Er steht an der Regionalparkroute Rhein-Main, ist mit dem angrenzenden Restaurant ein beliebtes Ausflugsziel und kann für private Veranstaltungen gemietet werden. Die oberste Ebene bietet durch zwanzig schmale Fenster, zwischen denen jeweils Orientierungstafeln angebracht sind, eine gute Aussicht in die Umgebung.

Der Eisenbaum westlich von Flörsheim, ebenfalls Teil des Regionalparks Rhein-Main, ist mit seiner ausgefallenen Form sowohl eine Skulptur als auch ein Aussichtsturm. Der stählerne 18 Meter hohe Baum besitzt zehn künstliche Äste und bietet eine 9 Meter hohe Aussichtsplattform. Eine solarbetriebene Tonanlage an der Plattform spricht und macht Geräusche.[64]

Religiöse Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie sakraler Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholischen Gemeinden St. Gallus und St. Josef in Flörsheim, St. Katharina in Wicker und Maria Himmelfahrt in Weilbach befinden sich im Prozess der Bildung eines gemeinsamen Pastoralen Raumes Flörsheim. Dieser soll ab Januar 2015 unter dem Namen Pfarrgemeinde St. Gallus firmieren. Die Gemeinden St. Josef, Maria Himmelfahrt und St. Katharina sollen als Ortskirchen weiterbestehen.[66]

Ahmadiyya-Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Juni 2013 wurde von Mirza Masrur Ahmad – dem Kalifen der Ahmadiyya Muslim Jamaat  – die Ata-Moschee in der Flörsheimer Altkönigstraße eröffnet. („Ata“ bedeutet „Gottesgeschenk, von Gott gegeben“.) Anwesend waren neben dem Bundesvorsitzenden der Gemeinschaft Abdullah Uwe Wagishauser eine Reihe Kommunal- und Landespolitiker.

Zur Moschee wurde seit dem 4. Oktober 2012 ein ehemaliger Lebensmittel-Discounter umgebaut. Der in blau-weiß gehaltene, mit Kalligraphien geschmückte Gebäudekomplex umfasst einen 380 Quadratmeter großen Gebetsraum mit Gebetsnische, eine separate Küche, einen 80 Quadratmeter großen Anbau mit Veranstaltungsraum und Bibliothekszimmer, sowie Büros und einen weiteren Seminarraum im Obergeschoss. Den Moscheecharakter unterstreichen zwei ins Dach eingefügte Kuppeln, sowie ein etwa 10 Meter hohes symbolisches Minarett am Eingang.[67]

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat oder Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft ist eine 1889 im indischen Qadian entstandene islamische Reformgemeinde. Das erste Mitglieder der seit 1995 eigenständigen Gemeinde Flörsheim/Hochheim kam 1988 nach Flörsheim. Zur Eröffnung umfasst die Gemeinde 140 Mitglieder. Ihr Präsident ist Muhammad Munawar Abid.[68][69][70]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Gänskippelschorsch“ am Konrad-Adenauer-Ufer
  • 1914: Gustav Dyckerhoff[72]
  • 1914: Rudolf Dyckerhoff[72]
  • 1949: Georg von Opel (1912–1971), Automobilunternehmer, Sportler und Sportfunktionär[72]
  • 1953: Andreas Schwarz[72]
  • 1953: Philipp Schneider[72]
  • 1955: Jakob Altmaier (1889–1963), deutscher Politiker (SPD), MdB,[72] Journalist, lokaler Kolumnist unter dem Pseudonym „Gänsekippelschorsch“
  • 2011: Mathäus Lauck (* 1931), Kommunalpolitiker[72]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler in Flörsheim am Main

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flörsheim am Main – Sammlung von Bildern
 Wikivoyage: Flörsheim am Main – Reiseführer
 Wiktionary: Flörsheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2016 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Einwohnerzahlen. floersheim-main.de.
  3. Sascha Kröner: Stetiger Anstieg mit Dellen Höchster Kreisblatt, 14. Februar 2014.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 370 und 372.
  5. Tor zum Rheingau. kulturland-rheingau.de.
  6. Die Flörsheimer Schweiz. regionalpark-rheinmain.de.
  7. An den Felsenkellern. kulturland-rheingau.de.
  8. Bad Weilbacher Quellen. floersheim-main.de.
  9. Selbstdarstellung der Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach (Memento des Originals vom 24. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grkw.de August 2008.
  10. Jennifer Hein: Gefahr vom Dach. Frankfurter Rundschau, 10. April 2013.
  11. Die Galf ist nicht mehr im Käfig. Höchster Kreisblatt, 7. Januar 2013.
  12. Deniz Yücel: Ein Grollen, ein Zischen, ein Donnern. taz.de, 6. Februar 2012.
  13. Geschichten von der alten Opel-Brücke. Echo online, 9. Juni 2010.
  14. Historische Bilder von der Einweihung der Opelbrücke auf chroniknet.de.
  15. Der Hessische Minister des Inneren: Verleihung des Rechts zur Führung der Bezeichnung „Stadt“ an die Gemeinde Flörsheim (Main), Main-Taunus-Kreis, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 30. Mai 1953. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1953 Nr. 24, S. 539, Punkt 670 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  16. Vortrag über Flörsheimer Wappen. Wiesbadener-Kurier, 11. April 2014.
  17. Flörsheim ist älter. Flörsheimer Zeitung, April 2014.
  18. Ernst Friedrich Johann Dronke: Codex diplomaticus Fuldensis. Verlag Theodor Fischer, S. 170 Nr. 376, archiviert vom Original; abgerufen am 23. Februar 2014 (PDF-Datei, Latein, Issued in 4 installments, 1847–1850, Transkript des Fuldaer Kartular): „Tradidit Reginpraht ad Flaritesheim mancipia II“
  19. Vom Internetprojekt Regnum Francorum Online bspw. wird dasselbe Fuldaer Kartular mit Nieder-Flörsheim in Verbindung gebracht.
  20. H. Cardauns: Rheinische Urkunden des X.–XII. Jahrhunderts. In: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein 26/27 (1874), S. 334–341. Eintrag auf S. 336 (entspricht S. 340 in der DjVu-Datei)
  21. Einstieg in die S.336 der Annalen über wikisource.org oder als jpg-File nur die S. 336 der Annalen.
  22. A. Wyß: Eppsteiner LehenbuchAbschrift der aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammenden, inhaltlich in das 13. und 14. Jahrhundert zurückgehenden Handschrift. (= Repertorien des hessischen Staatsarchivs Darmstadt) S. 4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), abgerufen am 16. Januar 2017. In der digitalisierten Handschrift findet sich der Eintrag auf der fünften Seite unten im vierten Scan „Vome grafen von Loen: …daz dorff in Vlersheim“.
  23. Karl Menzel, Wilhelm Sauer: Codex diplomaticus Nassoicus / Nassauisches Urkundenbuch. Erster Band: Die Urkunden des ehemals kurmainzischen Gebiets, einschliesslich der Herrschaften Eppenstein, Königstein und Falkenstein; der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und des kurpfälzischen Amts Caub, 2. Theil. Verlagshandlung Julius Niedner/Communalständischer Verband des Regierungsbezirks Wiesbaden, 1886, S. 473 (mit Eintrag 806), abgerufen am 23. Februar 2014 (PDF-Datei, latein/Deutsch, entspricht S. 76 im PDF): „villam nostram flersheim“
  24. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Flörsheim → Flerschem.
  25. Flörsheim, Main-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. September 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  26. Verwaltungsgeschichte Land Hessen. In: M. Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990.
  27. hr-online Fastnachtsumzüge: Hessen fest in Narrenhand – 80.000 Zuschauer in Flörsheim (Memento vom 30. Juni 2007 im Webarchiv archive.is)
  28. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Pferde → Gail.
  29. Die Geschichte des „Hall die Gail“ (Memento des Originals vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fcv1928.de FCV 1928.
  30. Flörsheimer Openair., abgerufen am 20. Januar 2016.
  31. Gesa Fritz: Flörsheim und der schwarze Tod. Frankfurter Rundschau, 12. August 2009.
  32. Flörsheim feiert 350. Verlobten Tag. Kardinal Woelki ruft zu christlichem Handeln auf. Main-Spize vom 29. August 2016.
  33. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Borsch.
  34. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Bobb.
  35. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Bluns.
  36. Flörsheimer Kerb: Schausteller machen sich Sorgen. Höchster Kreisblatt, 20. Oktober 2014
  37. Hildegund Klockner: Flörsheimer Kerbeborsch schunkeln für Erhalt der Nachkerb. Main-Spitze, 20. Oktober 2014.
  38. Nachkerb bleibt mit Einschränkungen erhalten! floersheim-main.de, 22. Oktober 2014.
  39. Nachkerb: Ab nächstes Jahr gilt neue Regelung. Höchster Kreisblatt, 23. Oktober 2014.
  40. Saisoneröffnung der Gallus-Konzerte 2010 (Memento des Originals vom 19. Juli 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/webdoev.hr-online.de auf hr-online.de.
  41. Hauptsatzung der Stadt Flörsheim am Main.
  42. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  43. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2011 und 2006.
  44. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997.
  45. Grüne Alternative Liste Flörsheim. Abgerufen am 23. Januar 2016
  46. Die freien Bürger. Abgerufen am 23. Januar 2016
  47. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Flörsheim am Main.@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik-hessen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  48. Beim Bürgermeister prickelt’s wieder. Michael Antenbrink (SPD) in zweite Amtszeit eingeführt – Sven Heß soll Erster Stadtrat und Kämmerer werden. Echo online vom 1. November 2012.
  49. Frankfurter Rundschau: So hat Flörsheim gewählt. 27. Mai 2018, abgerufen am 27. Mai 2018.
  50. Philipp Schneider: Zum Abschied von Jakob Lauck als Bürgermeister der Gemeinde Flörsheim. H. Dreisbach-Verlag, Flörsheim 1934, S. 11–12.
  51. Gremien der Stadt Flörsheim.
  52. Georg Gottas scheidet aus dem Magistrat. grüne-alternative-liste-flörsheim.de, 24. Juli 2014.
  53. Hessisches Statistisches Landesamt: Bürgerentscheid am 6. Mai 2007 in der Stadt Flörsheim am Main.@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik-hessen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  54. Hessisches Statistisches Landesamt: Bürgerentscheid am 13. Februar 2011 in der Stadt Flörsheim am Main.@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik-hessen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  55. Klemens Stadler: Die Gemeindewappen des Landes Hessen (= Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland. Band 3). Bremen 1967, S. 33.
  56. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Bickenbach, Landkreis Darmstadt vom 18. Juni 1951. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1951 Nr. 26, S. 350, Punkt 570 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,8 MB]).
  57. Flörsheim am Main. www.kulturland-rheingau.de, archiviert vom Original am 3. März 2014; abgerufen am 23. Februar 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturland-rheingau.de
  58. Rudolf Schäfer: Zur Wirtschaft im Main-Taunus-Gebiet vor der Industrialisierung. 1980, abgerufen am 12. Mai 2013.
  59. Stadtporträt. Stadt Flörsheim am Main, abgerufen am 23. Februar 2014 (Text erscheint nach Anklicken des Wappens).
  60. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung zur Führung einer Flagge an die Gemeinde Flörsheim a. Main im Main-Taunus-Kreis, Reg.-Bezirk Wiesbaden vom 17. Oktober 1952. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1952 Nr. 45, S. 830, Punkt 1124 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,8 MB]).
  61. AST- und Anschlusssammeltaxi. Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft, abgerufen am 15. April 2018.
  62. Verkehrsanbindungen. floersheim-main.de.
  63. Broschüre „Türme und Landmarken im Regionalpark Rhein-Main“ des Regionalparks RheinMain
  64. Foto der Tafel am Eisenbaum
  65. Marga Kaus, Jakob Dehn: Die Galluskirche kleiner Führer auf Grundlage der überarbeiteten Festschrift zur Einweihung des Pfarrgemeindezentrums St. Gallus von 1977.
  66. Pastoraler Raum Flörsheim (Memento des Originals vom 23. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gallus-floersheim.de
  67. Ata-Moschee in Flörsheim. ahmadiyya.de.
  68. Hildegund Klockner: Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Flörsheim eröffnet. Main-Spitze, 25. Juni 2013.
  69. Eröffnung der Ata Moschee in Flörsheim. ahmadiyya.de, 24. Juni 2013.
  70. Hildegund Klockner: In Flörsheim beginnt der Bau der Moschee der Ahmadiyya-Jamaat-Gemeinde. Main-Spitze, 15. Oktober 2012.
  71. David Clay Large: Einwanderung abgelehnt. Karl-Blessing-Verlag, München 2004, ISBN 3-89667-201-0.
  72. a b c d e f g Bericht über die Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Mathäus Lauck mit Benennung aller bisheriger Ehrenbürger der Stadt. Echo Online, 22. März 2011, abgerufen am 17. März 2013.