Flavine

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Allgemeine Struktur von Flavinen. Die verschiedenen Flavine unterscheiden sich durch den Rest R, beispielsweise befindet sich hier beim Riboflavin eine Ribitylgruppe

Die Flavine sind eine Gruppe natürlicher gelber (lat.: flavus) Farbstoffe, denen das Ringsystem des Isoalloxazin zu Grunde liegt.

Eine wichtige Substanz dieser Gruppe ist das zum Vitamin-B-Komplex gehörende Riboflavin (auch: Lactoflavin, Vitamin B2), das als Bestandteil (prosthetische Gruppe) von Wasserstoff-übertragenden Enzymen, den sogenannten Flavoproteinen, im Stoffwechsel der Zelle für die Atmungskette eine große Bedeutung hat.[1]

Flavine sind wasserlöslich.

Paul Karrer erhielt 1937 den Nobelpreis für Chemie für seine grundlegenden Arbeiten zur Stoffgruppe der Flavine.

Wichtige Flavine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Löffler, Petro E. Petrides, Peter C. Heinrich (Hrsg.): Biochemie und Pathobiochemie. 8. Auflage. Springer, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-32680-9.