Fleckeby
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Rendsburg-Eckernförde | |
| Amt: | Schlei-Ostsee | |
| Höhe: | 8 m ü. NHN | |
| Fläche: | 12,31 km2 | |
| Einwohner: | 2148 (31. Dez. 2015)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 174 Einwohner je km2 | |
| Postleitzahl: | 24357 | |
| Vorwahl: | 04354 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RD, ECK | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 58 052 | |
| NUTS: | DEF0B | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Holm 13 24340 Eckernförde |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Ursula Schwarzer (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Fleckeby im Kreis Rendsburg-Eckernförde | ||
Fleckeby (dänisch Flækkeby) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Fleckeby ist Hauptort in Südschwansen.
Inhaltsverzeichnis
Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Fleckeby liegt etwa auf halber Strecke zwischen Schleswig und Eckernförde an der Schlei. Im Süden grenzt die Gemeinde an die Hüttener Berge. Die Bundesstraße 76 führt durch den Ort.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Ort wurde erstmals 1196 anlässlich der Auflösung des Schleswiger Michaelisklosters als Fekabicol urkundlich erwähnt. Der Ortsname kommt aus dem Dänischen und bedeutet etwa Krautdorf (feka ≈ Sumpfkraut).
Die heutige Gemeinde Fleckeby entstand am 12. Februar 1974 durch Zusammenlegung der Gemeinden Götheby-Holm und Fleckeby.[2]
In Fleckeby befindet sich die Hardesvogtei. Das Gebäude war Sitz des Vogtes der Hüttener Harde. Heute dient das Haus als Museum der schleswigschen Harden. Die Kreuzkirche am Louisenlunder Weg ist in die Liste der Kulturdenkmale in Fleckeby eingetragen. Im östlichen Teil des Gemeindegebietes bei Götheby-Holm verläuft ein Abschnitt des Osterwalls, der in der späten Eisen- und Wikingerzeit als östliches Teilstück des Danewerks die Halbinsel Schwansen abriegelte. Das Danewerk ist zusammen mit Haithabu und anderen wikingerzeitlichen Stätten in Nordeuropa im Rahmen des transnationalen Projektes „Wikingerzeitliche Stätten in Nordeuropa“ für das Weltkulturerbe der UNESCO nominiert [3].
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Von den 15 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft FWGF seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze, die SPD vier, die CDU drei und der SSW zwei Sitze.
Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Wappen wurde vom Malermeister Hans Werner Ewald entworfen und am 14. Dezember 1987 vom Land Schleswig-Holstein genehmigt.
2007 begann der Fleckebyer Rainer Röhl mit der Überarbeitung des Wappens mit dem Ziel Farbe, Schärfe und Qualität zu verbessern. Röhl gestaltete es so, wie es in der heutigen Form bekannt ist.
Durch die Überarbeitung von Schärfe und Qualität war es Röhl nun auch möglich eine Flagge zu gestalten. Diese wurde im Juli 2009 vom Land genehmigt und wenige Monate später der Öffentlichkeit präsentiert.
Blasonierung Wappen: „Durch eine bewegte silberne Welle geteilt von Blau und Rot, überdeckt mit einem bewurzelten mit zwei Blättern wieder ausgeschlagenen goldenen Eichenstumpf. Die Blätter schließen einen mit der spitzen Seite nach vorn weisenden silbernen Hammer ein.“[4]
Die zwei Eichenblätter im Wappen symbolisieren als Doppeleiche die beiden Ortsteile Fleckeby und Götheby-Holm. Die Wurzeln im Ackerboden deuten auf die Landwirtschaft und der Hammer auf das Handwerk und Gewerbe hin. Die Wellen sollen auf die Lage der Gemeinde an der Schlei hinweisen.
Blasonierung Flagge: Auf oben und unten durch je einen schmalen blauen Streifen begrenzten gelben Flaggentuch das Gemeindewappen in flaggengerechter Tinktur.[5]
Der gelbe Untergrund symbolisiert die Rapsfelder der Region. Die Beiden blauen Streifen stehen einerseits für die Auen der Gemeinde, andererseits für die Lage an der Schlei.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
- ↑ UNESCO-Weltkulturerbe. Projektbüro Welterbe Haithabu und Danewerk, abgerufen am 3. Januar 2015.
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
