Fleringen

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde Fleringen in Rheinland-Pfalz; zur Ortschaft in den Niederlanden, siehe Fleringen (Niederlande).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Fleringen
Fleringen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Fleringen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 12′ N, 6° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Prüm
Höhe: 508 m ü. NHN
Fläche: 8,5 km2
Einwohner: 350 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06558
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 223
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Tiergartenstraße 54
54595 Prüm
Webpräsenz: www.fleringen.de
Ortsbürgermeister: Lothar Lamberty
Lage der Ortsgemeinde Fleringen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Fleringen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fleringen liegt 508 m ü. NHN, in einem Ausläufer der Prümer Kalkmulde zwischen Wallersheim und Rommersheim. Die Landschaft ist geprägt von flachen Höhen mit schroffen Dolomit-Kalkfelsen.

Baselt ist ein Ortsteil von Fleringen. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze In der Muhl, Lindenhof, Zingsheld, Eisenackerhof und Riedhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit frühem Mittelalter lagen Grundbesitz, Grundherrschaft, sowie die Hoheitsrechte in Fleringen bei der Trierer Abtei St. Irminen. Nach jahrelangen Streitigkeiten überließ die Abtei St. Irminen im Jahre 1761 die beiden Dörfer Fleringen und Oberhersdorf dem Herzog von Arenberg für 250 Reichstaler jährliche Pacht und er erwarb damit als Lehen die Einkünfte und Rechte der Herrschaft Fleringen.

Die Stockbesitzer zu Fleringen und Oberhersdorf hatten nach der Besitznahme des Landes durch Frankreich (1798) den ausschließlichen Besitz der Waldungen in Anspruch genommen und deshalb einen Prozess gegen die Gemeinde begonnen. Der Präfekt des Saardepartement erhob dagegen eine Konfliktsklage durch einen Beschluss vom 10. Januar 1807. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) kam Fleringen zum Königreich Preußen. Im Jahre 1817 baten die Stockbesitzer das preußische Ministerium des Innern, die Konfiktsklage zu entscheiden bzw. ihr Eigentumsrecht anzuerkennen. Das Innenministerium entschied zugunsten der Stockbesitzer. Deshalb hat die Gemeinde bis heute keinen Gemeindewald.[3]

Während der Notzeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten viele Einwohner in Richtung USA aus. Der Zweite Weltkrieg richtete im Ort erhebliche Zerstörungen an, die heute kaum noch sichtbar sind.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Fleringen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 203
1835 255
1871 296
1905 307
1939 341
Jahr Einwohner
1950 321
1961 333
1970 356
1987 369
2005 338

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Fleringen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: St. Lukas (Fleringen)

Die Fleringer Kirche ist eine einschiffige Saalkirche aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fleringen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, S. 67, abgerufen am 21. September 2015 (PDF; 2,3 MB).
  3. Johann Friedrich Schannat: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel. Band 4, 1854, S. 423 ff (Google Books [abgerufen am 21. September 2015]).
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen