Fliegerhorst Göppingen

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Der Fliegerhorst Göppingen war ab dem Jahr 1930 ein kleiner ziviler Flugplatz, der im Jahr 1933 zum Militärflugplatz wurde. Ein Jahr darauf wurde beschlossen, auf dem Flugplatz ein Nahaufklärungsgeschwader zu stationieren. Heute befindet sich an dem Standort der Göppinger Stadtteil Stauferpark.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fliegerhorst Göppingen verfügte über einen Leithorst mit Grasnarbe und zwei befestigten Startrampen. Von 1935 bis 1939 wurden fünf Aufklärerstaffeln mit zwölf Flugzeugen und 200 Soldaten stationiert. Diese wurden in Österreich, Spanien und der Tschechoslowakei eingesetzt.

Er diente hauptsächlich als Versorgungslager für Fronteinheiten. Im Jahre 1941 wurde eine Flugzeugführerschule mit 30 verschiedenen Flugzeugtypen gegründet. Der Flugplatz blieb während des gesamten Krieges intakt. Nach dem Krieg wurden ehemalige Kriegsgefangene dort untergebracht. Die US Army übernahm den Flugplatz im Jahr 1946 und stationierte auf ihm das 41. Infanterieregiment, die Cooke Barracks. 1992 gab die US Army die Kaserne auf.[1]

Von 1940 bis 1944 existierte in Bezgenriet ein Scheinflugplatz der feindliche Flugzeuge ablenken sollte.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gelände befindet sich heute das Industriegebiet Stauferpark. Jährlich wird dort ein Mittelaltermarkt veranstaltet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cooke Barracks: Geschichte des Göppinger Stauferparks. In: swp.de. Südwest Presse Online-Dienste, 28. Juni 2017, abgerufen am 18. Mai 2020.

Koordinaten: 48° 42′ 44,4″ N, 9° 41′ 22,3″ O