Floßsack

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Ein Floßsack war ein Sack aus imprägniertem Segeltuch oder anderem Material, der als Hilfsmittel zum Übersetzen von Soldaten und Material über Gewässer diente.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Floßsack wurde vor dem Gebrauch mit Stroh, Heu, Schilf, Laub oder ähnlichem gestopft. Der Auftrieb entstand durch die Wasserverdrängung des leichten Stopfmaterials. Je nach Sackgröße vermochte er bis acht Mann zu tragen. Man konnte eine größere Anzahl Floßsäcke in einer Reihe auf dem Wasser platzieren und diese als Unterlage für eine provisorische Brücke aus Holzbrettern verwenden.[1] Die Wehrmacht hatte aufblasbare Floßsäcke in mehreren Größen, die als Hilfsmittel für verschiedene Zwecke genutzt wurden.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reichardt: Der Pionierdienst, G.J. Göschen, 1914
  • Volkmar Zahn: Der Pionier-Dienst, Ausgabe 10, Verlag "Offene Worte", 1944

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flöße („raft“ und „pneumatic boat“) in Kapitel 8. Bridging Equipment bei ibiblio.org (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meyers neues Lexikon, Band 3, 1962, Seite 291, Eintrag: Floßsack
  2. Volkmar Zahn: Der Pionier-Dienst