Flodder – Eine Familie zum Knutschen in Manhattan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelFlodder – Eine Familie zum Knutschen in Manhattan
OriginaltitelFlodder in Amerika!
ProduktionslandNiederlande
OriginalspracheNiederländisch
Erscheinungsjahr1992
Länge95 (Extended Cut: 115) Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieDick Maas
DrehbuchDick Maas
ProduktionLaurens Geels,
Dick Maas
MusikDick Maas
KameraMarc Felperlaan
SchnittHans van Dongen
Besetzung
Chronologie

Nachfolger →
Flodder Forever

Flodder – Eine Familie zum Knutschen in Manhattan ist ein niederländischer Spielfilm aus dem Jahr 1992. Der Film ist die Fortsetzung des Kinoerfolgs Flodder – Eine Familie zum Knutschen und handelt von der asozialen Familie Flodder.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Holland und den USA findet ein Familien-Austauschprogramm statt. Der Stadtrat von Sonnental nutzt die Gunst der Stunde, um die Familie Flodder für mindestens ein Jahr loszuwerden. Fälschlicherweise werden sie bei ihrer Ankunft in New York für eine russische Ärztedelegation gehalten. Sie leben daraufhin in Saus und Braus und treiben auch dort ihr Unwesen. Werner versucht sie auf den Irrtum hinzuweisen, verliert dabei aber seine Brille und muss später verletzt ins Krankenhaus. Der Sohn des Präsidenten hat es auf Kees abgesehen und später gründen die Flodders ihren eigenen Nachtclub.

Dies & Das[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Film knüpft anfangs teilweise an den Vorgänger an. So sieht man zum Beispiel das Haus der Flodders, das während einer Party am Ende des ersten Teils zerstört wurde und nun nur noch eine Ruine ist. Einige Figuren, wie zum Beispiel Johnnies Freundin Yolanda (ihre Verlobung war Anlass für die besagte Feier), tauchen hingegen nicht mehr auf.
  • Die Szene vor dem Weißen Haus wurde vom Garten aus gefilmt. Heutzutage dürfen von dort aus keine Aufnahmen mehr gemacht werden.
  • Der Film ist in Deutschland in der geschnittenen US-Version (96 Minuten) sowohl im Kino als auch auf DVD erschienen
  • 2015 würde der Film in Deutschland in der seltenen und langerwarteten Extended Cut Fassung (115 Minuten) als Teil einer DVD-Triology-Box vom Label Studiocanal veröffentlicht. Die nichtsynchronisierten Stellen im Film wurden mit Untertiteln ergänzt.
  • In Spanien und den Niederlanden ist der Film ungekürzt auf DVD erschienen.
  • In dem Film spielt Huub Stapel zum letzten Mal die Rolle des Johnnie. In der Serie und dem dritten Film übernimmt Coen van Vrijberghe de Coningh diesen Part. Stapel ist jedoch auch in der Serie noch einmal zu sehen. In der fünften Staffel (Folge Egotrip) spielt er den Ganoven Paolo.
  • Das Wohnviertel Zonnedael, in dem die Flodders wohnen, hat in den deutschen Fassungen zwei verschiedene Namen: In den Spielfilmen heißt die Siedlung Sonnental, in den Serien-Episoden ist von Sonnenschein die Rede.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Geschmackloser und primitiver Klamauk, der seine schlechten Scherze und derben Zoten auf Kosten gesellschaftlicher Randgruppen treibt.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Flodder – Eine Familie zum Knutschen in Manhattan. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Januar 2015 (PDF; Neuprüfung, vormals FSK 16, Prüfnummer: 68370aV).
  2. Flodder – Eine Familie zum Knutschen in Manhattan. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 2. März 2017.