Florens Schmidt

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Florens Schmidt (* 5. August 1984 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Musiker und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidt begann seine Karriere mit 13 Jahren bei der Kinderserie Schloss Einstein, in der er die Rolle des Oliver Schuster verkörperte. Danach spielte er in diversen Theater- und Fernsehproduktionen mit.

Schmidt studierte von 2006 bis 2010 an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam.[1] 2009 erhielt er für die Produktion Lügengespinst, in der er die Rolle des Frankie verkörperte, zusammen mit seinen Schauspielkollegen den Ensemblepreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Zürich.[2] 2010 spielte er im Kinofilm Krankheit der Jugend, der im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage 2010 uraufgeführt wurde, eine der Hauptrollen.

Von 2011 bis zum Ende der Spielzeit 2015/2016 war er Mitglied des Ensembles vom Jungen Schauspielhaus Hamburg und ist dort momentan noch als Gast in verschiedenen Produktionen zu sehen.[3][4] Hier spielte er u.a. 2011/2012 im Stück Alice im Wunderland, das 2012 mit dem Deutscher Theaterpreis Der Faust in der Kategorie Beste Regie Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet wurde. Seit 2014 ist er in einer Hauptrolle in Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone zu sehen.

2017 hatte er im Rahmen der 20. Staffel von Schloss Einstein einen Cameoauftritt als Hotelportier.

Zudem ist er als Hörbuchsprecher tätig.[5] Von 2001 bis 2006 war er Gitarrist und Sänger der Punkrockband Indigo.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Nacht, Regie: Annika Vogt (Junges Deutsches Theater Berlin)
  • 2005: Wo wir waren, Regie: Tim Tonndorf (Theater Strahl Berlin)
  • 2005: Stupid and Contagious, Regie: Tim Tonndorf (Theater Strahl Berlin)
  • 2006: Der Selbstmörder, Regie: Swetlana Schönfeld (HFF, Potsdam)
  • 2007/08: Der nackte Kaiser, Regie: Andreas Steudtner (Hans Otto Theater, Potsdam)
  • 2007: Platonow, Regie: Andreas Kleinert (HFF, Potsdam)
  • 2007: Emilia Galotti, Regie: Angelika Heimlich (HFF, Potsdam)
  • 2008: Macbeth, Regie: Jörg Pintsch (HFF, Potsdam)
  • 2009: Lügengespinst, Regie: Lukas Langhoff (HFF, Potsdam)

Schauspielhaus, Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Die Gerechten, Regie: Alexander Riemenschneider
  • 2011: Wut, Regie: Klaus Schumacher
  • 2011: Alice im Wunderland, Regie: Barbara Bürk
  • 2012: Verbrennungen, Regie: Konradin Kunze
  • 2012: Elektra, Regie: Klaus Schumacher
  • 2012: Hacking Lulea, Regie: Konradin Kunze
  • 2012: Desaparecidos. Regie: Klaus Schumacher
  • 2013: Nathan, Regie: Grete Pagan
  • 2013: Fun, Regie: Klaus Schumacher
  • 2014: So lonely, Regie: Hermann Bock
  • 2014: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone[6], Regie: Klaus Schumacher
  • 2015: Himmel, Regie: Konradin Kunze
  • 2015: Maria Magdalena, Regie: Alexandra Riemenschneider
  • 2015: Nichts. Was im Leben wichtig ist., Regie: Klaus Schuhmacher
  • 2016: funny girl, Regie: Clara Weyde

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2000, 2017: Schloss Einstein
  • 2001: Edel & Starck
  • 2006: Honigmilch, Regie: Isabel Suba, Pola Beck
  • 2006: Robert natürlich, Regie: Nicolas Flessa
  • 2007: Straight, Regie: Nicolas Flessa
  • 2007: Privatunterricht, Regie: Laura Lazzarin
  • 2008: Klassentreffen, Regie: Dieter Berner
  • 2008: Wackel mal am Kabel, Regie: Konrad Kästner
  • 2008: Ich lieb dich nicht wenn du mich liebst (Kurzfilm), Regie: Nicolas Flessa
  • 2008: Das Mädchen mit dem Schnauzer, Regie: Aron Lehman
  • 2009: Friday night, saturday morning, Regie: Antoine Dengler
  • 2010: Krankheit der Jugend, Regie: Dieter Berner
  • 2013: Transit (Musikvideo), Regie: Christoph Holsten

Hörspiel [7][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Krankheit der Jugend, Deutschland Radio Kultur
  • 2010: Antigone – West of Sorrow, Deutschland Radio Kultur
  • 2012: Schweig still süßer Mund, Jumbo Verlag
  • 2012: Rot wie das Meer; Jumbo Verlag

Synchronarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Ensemblepreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Zürich für Lügengespinst

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vita bei der Agentur Gehrmann (PDF; 358 kB)
  2. Florens Schmidt auf der Website des Studiengangs Schauspiel der HFF Potsdam (Memento vom 16. Januar 2009 im Internet Archive)
  3. Kurzbeschreibung beim Schauspielhaus Hamburg (Memento vom 14. Mai 2013 im Internet Archive)
  4. aktuelle Kurzbeschreibung beim Schauspielhaus Hamburg. Abgerufen am 23. Juli 2016.
  5. Porträt beim Jumbo-Verlag
  6. Christopher von Savigny: Was können wir von einem Autisten lernen? Elbe Wochenblatt, 23. Dezember 2014, abgerufen am 23. Juli 2016.
  7. Profil bei Schauspielervideos