Florian Fiedler

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Florian Fiedler (* 23. Mai 1977 in Hamburg) ist ein deutscher Bühnenregisseur und seit der Spielzeit 2017/18 Intendant des Theaters Oberhausen.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florian Fiedler besuchte die Gesamtschule Bergedorf in Hamburg. Er arbeitete bereits vor seinem Abitur hinter der Bühne des Deutschen Schauspielhauses. Von 1997 bis 1998 war er im Rahmen seines Zivildienstes Regieassistent beim Jugendclub „Treffpunkt“ des Hamburger Thalia Theaters. Von 1998 bis 2001 arbeitete er als Regieassistent am Theater Basel. Seit 2001 ist er freier Regisseur. Er inszenierte inzwischen verschiedene Stücke am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Münchner Volkstheater, am Schauspiel Frankfurt, am Theater Basel, am Gorki Theater Berlin, am Grips Theater Berlin und am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Von 2006 bis 2009 leitete Fiedler die Experimentierspielstätte „schmidtstrasse12“ des Schauspiels Frankfurt. Seit 2009 ist er als Regisseur am Schauspiel Hannover tätig, seit der Spielzeit 2011/12 leitet er dort das Junge Schauspiel Hannover (Intendant: Lars-Ole Walburg).

Die Findungskommission empfahl ihn im Mai 2016 zur Wahl des Nachfolgers von Peter Carp für die Intendanz des Theaters Oberhausen.[2]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003 Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für "Nieder Bayern"
  • 2004 Auszeichnung als Nachwuchsregisseur des Jahres durch die Zeitschrift "Theater heute"
  • 2004 Eingeladen zu "Radikal Jung" mit "Nieder Bayern"
  • 2005 Eingeladen zu "Radikal Jung" mit "Die Leiden des Jungen Werther"
  • 2012 Eingeladen zum "Theatertreffen der Jugend" in Berlin mit "Salam, Shalom, We Came To Organise Your Peace - A Tale About German Confusion."

Inszenierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theater Oberhausen - Leitung & Mitarbeiter. Abgerufen am 25. September 2017.
  2. Ralph Wilms: Florian Fiedler folgt auf Peter Carp, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2016, WKU 1, S. 7