Florian Grotz

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Florian Grotz (* 1971 in Ulm) ist ein deutscher Politikwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grotz studierte 1992 bis 1997 Politikwissenschaft, Slawistik und Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1999 erfolgte an der dortigen Philosophisch-Historischen Fakultät bei Dieter Nohlen und Klaus von Beyme mit einer Dissertation zum Thema Politische Institutionen und post-sozialistische Parteiensysteme in Ostmitteleuropa. Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei im Vergleich seine Promotion (summa cum laude). An der Freien Universität Berlin erfolgte 2007 zudem bei Joachim Jens Hesse und Klaus von Beyme seine Habilitation zum Thema Europäisierung und nationale Staatsorganisation. Institutionenpolitik in föderalen und unitarischen EU-Staaten im Vergleich.

Nach einer Privatdozentur in Berlin, einer Gastprofessur in Moskau und der Vertretung von Lehrstühlen in Würzburg und Lüneburg wurde Grotz 2011 Professor für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland am Zentrum für Demokratieforschung der Leuphana-Universität Lüneburg. Im Jahr darauf war er des Weiteren Gastprofessor an der Karl-Franzens-Universität Graz. 2013 wurde er schließlich Professor für Politikwissenschaft, insbesondere Vergleichende Regierungslehre, an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Innenpolitik, Politische Institutionen und Politische Systeme im internationalen Vergleich. Grotz ist unter anderem Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft. Darüber hinaus ist er als Gutachter für wissenschaftliche Zeitschriften und Institutionen tätig.

Gemeinsam mit Dieter Nohlen ist er Herausgeber des Kleinen Lexikons der Politik, das 2015 in der sechsten Auflage erschien.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]