Florian Janik

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Florian Josef Janik (* 6. März 1980 in Erlangen) ist ein deutscher Politiker der SPD und seit dem 1. Mai 2014 Oberbürgermeister der Stadt Erlangen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 1999 erhielt Janik das Abitur am Ohm-Gymnasium Erlangen. Er belegte von Oktober 2000 bis August 2005 ein Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg, welches er als Diplom-Sozialwirt (Univ.) abschloss. Thema der Diplomarbeit war Die Implementation der neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende – eine Fallstudie in einer Großstadt mit kommunaler Option. Von Juli 2001 bis August 2005 war er Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Februar 2010 erfolgte die Promotion zum Dr. rer. pol. (summa cum laude) mit dem Thema Aus betrieblicher Sicht – Arbeitsmarktanalysen anhand des IAB-Betriebspanels. Von September 1999 bis Juli 2000 absolvierte er seinen Zivildienst als Mobiler Sozialer Hilfsdienst beim Arbeiter-Samariter-Bund Erlangen-Höchstadt. Von August bis September 2005 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie, Universität Erlangen-Nürnberg. Er war seit Oktober 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Er wirkte seit Januar 2009 im Projekt Nationales Bildungspanel, Schwerpunkt Weiterbildung und lebenslanges Lernen.

Florian Janik ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1998 trat er in die SPD ein und wurde im Frühjahr 2002 in den Erlanger Stadtrat gewählt. Im Jahr 2008 übernahm er den Fraktionsvorsitz. Bei der Oberbürgermeister-Wahl am 16. März 2014 konnte er 37,2 % der Stimmen auf sich vereinen. Bei der Stichwahl am 30. März 2014 setzte er sich mit 63,7 % gegen den bisherigen Amtsinhaber Siegfried Balleis (CSU) durch. Seine Amtszeit begann am 1. Mai 2014.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus betrieblicher Perspektive: Arbeitsmarktanalysen anhand des IAB-Betriebspanels, Erlangen, Nürnberg, Diss., 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]