Florian Rousseau

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Florian Rousseau Straßenradsport
Florian Rousseau (2012)
Florian Rousseau (2012)
Zur Person
Geburtsdatum 3. Februar 1974
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Disziplin Bahn (Kurzzeit)
Karriereende 2004
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2000 Gold Olympiasieger – Keirin, Teamsprint
2000 Silber Olympische Spiele – Sprint
1996 Gold Olympiasieger – 1000-Meter-Zeitfahren
Team(s) als Trainer
2005–2013 Sprint-Nationalteam Frankreich
Letzte Aktualisierung: 24. Dezember 2017
Rousseau als Betreuer auf der Radrennbahn des Parc de la Tête d’Or in Lyon (Frankreich)

Florian Georges Philippe Rousseau (* 3. Februar 1974 in Joinville-le-Pont) ist ein französischer Radsporttrainer. Als Aktiver war er einer der erfolgreichsten Bahnradsportler in den Kurzzeitdisziplinen der 1990er bis in die 2000er Jahre hinein. Er errang drei Olympiasiege und wurde zehn Mal Weltmeister.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta gewann Florian Rousseau auf der Bahn im 1000-Meter-Zeitfahren die Goldmedaille in einer Zeit von 1:02,712 Minuten vor dem US-Amerikaner Erin Hartwell. Vier Jahre später, bei den Spielen in Sydney, gewann er zwei Goldmedaillen, im Keirin und im Teamsprint, zusammen mit Laurent Gané und Arnaud Tournant, zudem errang er eine weitere silberne Medaille im Sprint.

Florian Rousseau gewann in Manchester 1996, Perth 1997 und Bordeaux 1998 jeweils die Goldmedaille im Sprint bei UCI-Bahn-Weltmeisterschaften. In den Jahren 1997 bis 2001 wurde Rousseau zudem mit dem französischen Team in unterschiedlicher Besetzung Weltmeister im Teamsprint. Nachdem er nicht für die Olympischen Spiele 2004 in Athen nominiert wurde, beendete er seine Radsportlaufbahn.

Berufliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende seiner Aktiven-Laufbahn war Rousseau von 2005 bis 2013 Trainer der französischen Bahnsprint-Nationalmannschaft.[1][2] Anschließend wurde er Sportdirektor beim Institut national du sport et de l’éducation physique (INSEP), um die Teilnahme von französischen Sportlern bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro vorzubereiten.[3]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Heimatstadt Patay wurde die städtische Mehrzwecksporthalle nach ihm Stade Florian Rousseau benannt.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992
  • Weltmeister Junioren-Weltmeister – 1000-Meter-Zeitfahren
  • Bronze Junioren-Weltmeisterschaft – Sprint
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Florian Rousseau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. La FFC bouleverse sa direction technique. In: archives.sport.fr. 17. Dezember 2004, archiviert vom Original am 25. Dezember 2017; abgerufen am 11. April 2018.
  2. Rousseau steps down as French track coach. In: cyclingnews.com. 25. Februar 2013, abgerufen am 11. April 2018 (englisch).
  3. Florian Rousseau d’attaque pour Rio 2016 en tant que chargé de mission pour l’INSEP. In: larep.fr. 4. Februar 2015, abgerufen am 12. August 2015 (französisch).
  4. Par Eurosport: M2A: Zoom sur Rousseau. In: eurosport.fr. 23. September 2003, abgerufen am 11. April 2018 (französisch).