Florian Stetter

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Florian Stetter (2015)

Florian Stetter (* 2. August 1977 in München) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florian Stetter wuchs in Regensburg auf und besuchte dort bis zu seinem 17. Lebensjahr das Gymnasium. Im Herbst 1998 begann er ein Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Bereits während des Studiums stand er für Filmaufnahmen vor der Kamera, unter anderem in Riekes Liebe von Kilian Riedhof und in Die Freunde der Freunde von Dominik Graf.

Stetter wurde für seine Rolle in L’amour 2001 mit dem Max Ophüls Preis als Bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet, außerdem mit dem Grimme-Preis als Bester Schauspieler für Die Freunde der Freunde.

Es folgten Kinofilme wie Der schöne Tag (2000), Napola – Elite für den Führer (2003), Sophie Scholl – Die letzten Tage (2004), Die Rückkehr der Störche (2007) und Fernsehfilme wie Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte (2004), verbunden mit einer Romy-Nominierung als Shooting-Star 2005, Die Wölfe (2009), Der Seewolf (2008) sowie von 2008 bis 2011 als Leander Blohm, Assistent von Kommissarin Lucas, in der gleichnamigen Krimiserie des ZDF.

Anfang 2010 sah man Stetter als Reinhold Messner in der Kinoproduktion Nanga Parbat unter der Regie von Joseph Vilsmaier.

Seine Theaterlaufbahn begann 2002 am Schauspielhaus Hannover mit Future de Luxe unter der Regie von Igor Bauersima sowie am Volkstheater München, wo er unter anderem in Titus Andronicus und Klein Eyolf spielte. Es folgten Engagements bei den Salzburger Festspielen (Mammon im Jedermann, Neuinszenierung von Christian Stückl 2002/03) und am Schauspielhaus Zürich, wo er in Der Geizige (2005) ebenso zu sehen war wie in der Uraufführung von Igor Bauersimas Lucie de Beaune (2005). In der Spielzeit 2007/08 war Stetter Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater Berlin und arbeitete u.a. mit den Regisseuren Stefan Bachmann und Armin Petras.

Florian Stetter lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]