Floris Michael Neusüss

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Floris Michael Neusüss (* 3. März 1937 in Remscheid) ist ein Fotograf und Hochschullehrer.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er lebt und arbeitet in Kassel. Der gelernte Fotograf studierte an der Werkkunstschule Wuppertal bei Ernst Oberhoff und an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen in München. Seine Ausbildung als Fotograf beendete er 1960 mit Abschluss an der Hochschule für bildende Künste in Berlin bei Heinz Hajek-Halke. Es folgte freies künstlerisches Wirken in Berlin, Wien und München.

Ab 1966 arbeitete er als Dozent, von 1972 bis 2002 als Professor für Fotografie, insbesondere experimentelle Fotografie, an der Kunsthochschule Kassel. 1972 gründete er hier das „Fotoforum Kassel“, eine Hochschulgalerie, die vor allem Arbeiten von Studenten zeigt. In den 1970er Jahren entwickelte er das Nudogramm. Hierbei handelt es sich um Schattenrisse von meist weiblichen Fotomodellen. Das Nudogramm ist eine spezielle Weiterentwicklung des Fotogramms.

Floris Michael Neusüss wurde als Mitglied im Deutschen Künstlerbund aufgenommen.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Ferner Zeiten Schatten-Fotogramme. Kunst im Bundestag, Berlin[1]
  • 2017: Intent and Gesture: Photograms - Color (1966–2007), Einzelausstellung, Von Lintel Gallery, Los Angeles
  • 2016: Leibniz' Lager, Einzelausstellung, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe
  • 2015: Dreams + Photograms, Einzelausstellung Von Lintel Gallery, Los Angeles
  • 2012: Traumbilder – Bilderträumer, Frühe Kamerafotografien und Fotoaktionen von Floris Neusüss, Münchner Stadtmuseum[2]
  • 1997: Teilnahme an der 45. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Wismar und Rostock[3]
  • 1977: KasselerKunstVerein, Kassel

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Fotogramm in der Kunst des 20. Jahrhunderts, DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-1767-0.
  • mit T. O. Immisch (Hrsg.): Die zweite Avantgarde. Das Fotoforum Kassel 1972–1982, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2008, ISBN 978-3-89812-490-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunst:art Ausgabe März-April ISSN 1866-542X S. 15.
  2. münchen-stadtmuseum.de: Floris Neusüss – Traumbilder. Fotografien 1958 bis 1983 (abgerufen am 25. November 2015)
  3. kuenstlerbund.de: Ausstellungen seit 1951 / Was ist. (1997) (Memento des Originals vom 25. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerbund.de (abgerufen am 25. November 2015)