Flossenwand

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Ausgeschnittenes Stück aus einer Flossenwand
Flossenwandkessel im Bau; man erkennt den Rost und den darüber angeordneten Feuerraum des ersten Zuges

Eine Flossenwand, auch Membranwand genannt, ist eine aus Rohren gebaute Wand eines Wasserrohrkessels, die den Feuerraum und/oder die Strahlungszüge umschließt. Ihren Namen trägt diese Konstruktion, da zwischen benachbarten Rohren jeweils ein Metallsteg, die "Flosse" (oder "Membran"), eingeschweißt ist. Durch diese Flossen wird die Wand rauchgasdicht und die Wärme des Rauchgases wird zum Rohr geleitet, welches innen wasserdurchströmt ist. Das Rohr gehört üblicherweise zum Verdampfer und endet (bei Umlaufkesseln) an der Oberseite in der Dampftrommel. Durch diese Bauart ist es möglich, hohe Feuerraumtemperaturen in der Brennkammer zu haben, die bis zu 1200 °C betragen.[1][2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Krüger, S.; Beckmann, M.: Wärmestromdichtemessung an Membranwänden zur Charakterisierung von Belägen in Dampferzeugern für schwierige Brennstoffe.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Franz, Dampferzeuger (PDF; 2,1 MB), abgerufen 11. Juni 2012.
  2. Wärmestromdichtemessung an Membranwänden – Grundlagen und praktische Erfahrungen (PDF; 1,9 MB).